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 Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!

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Alec Barlow

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BeitragThema: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mo Apr 20, 2015 6:58 pm

Der Husten brannte in seinem Hals, als er keuchte und abermals Blut auf seiner Zunge schmeckte. Er würgte angeekelt, spürte wie sein Hals sich weiter zu schnürte und hustete noch einmal, ehe er sich schwer atmend von der Wand abstieß, an die er sich gerade noch gelehnt hatte.
Alec landete auf der gegenüberliegenden Seite der kleinen Seitengasse, direkt an einer weiteren Mauer, an der er einen Moment stirnrunzelnd hochsah, nur ein weiteres riesiges Gebäude sah, das schief und vor allem provisorisch gebaut in alle Himmelsrichtungen Türen, Fenster und Schornsteine zu beherbergen schien, bevor er seinen Blick wieder senkte und sich grob über den Mund fuhr, um das Blut von seinen Lippen zu wischen.
Der Tag hatte ja gut angefangen. Genauso beschissen wie der Letzte. Und der Vorletzte. Blinzelnd sah er gegen das Tageslicht, welches trüb durch die grauen Wolken und Rauchschwaden über ihm durch sickerte und fluchte knurrend und unverständlich auf, bevor er sich dann wieder von der Wand abstieß und die Ärmel des Jacketts zurecht zog, welches ihm noch geblieben war.
Es war zerrissen und Blut verschmiert und eigentlich hätte er es längst wegwerfen sollen, da er hier damit auffiel wie ein bunter Hund, doch er hatte die letzten Tage keinen Ersatz gefunden, keine Jacke, die ihn Nachts hätte wärmen können und deshalb wollte er sie partout nicht aufgeben.
Alec trat aus der schmalen Gasse hervor, beäugte kurz seine Umgebung und stellte fest, dass am heutigen frühen Morgen beinahe niemand hier unterwegs zu sein schien. Nur der Nudelverkäufer an der Straßenseite, der seine schleimigen Delikatessen anbot, schien schon wach zu sein, während die morgendliche Sonne sich erst einmal durch den Smog und zwischen den hohen Häusern hindurch kämpfte. Während Alec den Mann mit seinem Karren so betrachtete hätte, er ihn am liebsten überfallen, damit er etwas zu essen bekam. Er hatte die Tage nur spärlich ab und an etwas organisieren können, immer wenn er die Möglichkeit gehabt hatte zu stehlen, doch so langsam verließen ihn seine Kräfte und er war es müde immer davon laufen zu müssen.
"Scheiße", zischte er hervor, wandte sich von dem Mann ab, ging rasch die breitete und dennoch voll gestopfte Straße entlang, während die Stadt langsam aufzuwachen schien. Er hoffte nur, dass er den Typen von heute Nacht nicht mehr begegnen würde, die ihn so zugerichtet hatten, obwohl er es gerne hätte, wenn er sich noch einmal bei ihnen revanchieren hätte können… Doch er hakte den Gedanken rasch ab. Es war lächerlich darüber nachzudenken. Vor allem, nachdem er jetzt wusste, was er tun musste.
Bis jetzt hatte Alec Barlow sich nämlich geweigert es zuzugeben, doch er musste so langsam daran denken ob er nicht aufgab und sich doch in die Listen der Arbeitsbehörde eintrug, die ihm einen Arbeitsplatz und eine Bleibe verschaffen würden. Was das allerdings für seine weitere Zukunft bedeutet war ihm durchaus klar.
Jeder, der wie er durch den Verlust seiner Geldquelle dazu gezwungen war aus den schönen sauberen Vorstädten auszuziehen und sich hier her deportieren zu lassen, würde jegliche Möglichkeit auf eine Rückkehr verwehrt bleiben, wenn er hier einmal eine Arbeit annahm. Es würde für immer in seiner Akte stehen. Für immer in dem beschissenen kleinen Buch, welches jeder jederzeit abrufen konnte, jeder Vermieter, jeder Arbeitgeber, jeder potentielle neue Freund. Er wäre gebrandmarkt für immer…
Ein belustigtes Lachen, gefolgt von einem affektierten Schnauben, brachten Alec dazu stehen zu bleiben. Er schluckte, drehte sich und sah direkt in das hässliche Gesicht, das ihn vorhin noch so nett an seinem Schlafplatz geweckt hatte, nur um ihm eine blutige Nase zu schlagen.
"Du wirst auch nicht schöner oder?", knurrte er dem Typ entgegen, dessen Grinsen augenblicklich schmaler wurde und ihn stattdessen wütend anstarrte, nur um ihn dann bevor er auch nur reagieren konnte am Kragen packte.
"Und du wirst auch immer dümmer oder du dreckiger Sub?", er spuckte ihm das Wort entgegen, sodass sich kleinere Speicheltropfen auf Alec's Gesicht verteilten. Er grinste bitter und hoffte, dass er dieses Mal einfach überleben würde.


Zuletzt von Alec Barlow am Mi Apr 22, 2015 11:06 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ricky O'Brien

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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mo Apr 20, 2015 8:06 pm

Er war müde und sein ganzer verkackter Körper tat weh. Und das Sofa, auf dem er sich ausgestreckt hatte, war so abgeranzt, dass er die Sprungfedern wahrscheinlich noch morgen spüren würde. Aber es war immer noch besser als der Boden und wenn Ricky ehrlich war, hätte er auch keine Lust Nolans Kommentar zu hören, wenn er sich dort niederließ. Die glatzköpfige Wache, die am Eingang stand und aufpasste, dass niemand der nicht dazu gehörte das Gebäude betrat konnte ihn sowieso nicht leiden. Aber Ricky tat auch nichts dagegen. Eher im Gegenteil. "Hey, Nolan!",rief er. "Was?",kam die genervte Antwort zurück. "Haben sie heute echt einen Sub eingefangen?" Die Wache sah ihn immer noch nicht an, sondern starrte stur durch die halb offene Tür auf die Straße und zog an ihrer Zigarette. "Woher weißt du das jetzt schon wieder?"
Ricky zuckte die Achseln. "Hab' gehört wie sie vorhin davon geredet haben. Bringen sie ihn hierher?" Er hörte Nolans seufzen und wusste, dass er ihm auf die Nerven ging, aber es war ihm ziemlich egal. Die Vorstellung einen Sub mal nicht nur als ein Auto mit getönten Scheiben zu sehen, sondern wirklich real war interessant. Er selbst hatte nur ein einziges Mal einen in Fleisch und Blut gesehen. Es war an Weihnachten gewesen, als er noch ein kleines Kind gewesen war. Eine Frau in einem flauschigen weißen Mantel, der so warm und weich aussah, dass er sich damals gedacht hatte, darin musste man sich fühlen, als würde man sich in eine Woke kuscheln, hatte eine Rede gehalten, während ein paar Leute aus den Randbezirken Essen verteilt hatten. Mum hatte ihm erklärt, dass die Reichen mit solchen Aktionen verdrängen wollten, dass sie sie alle wegsperrten wie Tiere. Ricky hatte seinen Blick trotzdem nicht von der Frau nehmen können, während er von der Schokolade abbiss, die sie ihm gegeben hatten. Sie hatte ausgesehen wie die Menschen, die auf den riesigen Werbeplakaten in den Straßen abgebildet waren.
Bevor Nolan antworten konnte, hörte Ricky eine murmelnde Stimme von der Tür. Anscheinend war jemand da, der herein gelassen werden wollte. Er setzte sich ein wenig auf um zu sehen, wer es war. Auch wenn er die Geschichte mit dem Sub nicht wirklich glauben konnte. Da musste es eine Verwechslung geben. Mittlerweile wusste er nämlich was seine Mutter gemeint hatte. Die kamen nur hierher um ein wenig Mitleid zu heischen und dann daheim am Kaffeekränzchen ihren Freundinnen zu erzählen, wie unglaublich dreckig ehrliche Arbeit war. Die waren sich viel zu fein um hier durch die Straßen zu laufen.
Nolan wechselte ein paar Worte mit der Person hinter der Tür, bis diese sich dann schnell öffnete um drei Leute hereinzulassen. Zum einen Henry, der hässlicher war als die Nacht und den man schon drei Meilen gegen den Wind roch, dann Andy, einen ihrer Neuen und schließlich noch einen Kerl, den Ricky nicht kannte. Er musterte ihn. Vom Gesicht her hätte man niemals denken können, dass er ein Sub wäre. Er sah ziemlich mitgenommen aus. Anscheinend hatte er schon die ein oder andere Faust in die Fresse bekommen, seit er hier war. Aber trotz des verschwollenen Gesichts erkannte er, dass es sich hier um jemanden handelte, bei dem er nichts dagegen hätte, ihn näher kennen zu lernen. Zumindest, wenn sie ihn am Leben ließen.
Er musterte nun den Rest des vermeintlichen Subs. Und er musste zugeben, dass der Junge wirklich krasse Kleidung trug. Solche feinen Sachen bekam man hier überhaupt nicht. Nicht einmal in so verschlissenem Zustand. Ricky zog eine Augenbraue nach oben und stand schließlich auf, als die drei an ihm vorbei gingen um ihnen zu folgen. Das war höchstwahrscheinlich interessanter, als weiter Nolans Stiernacken anzustarren.
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Alec Barlow

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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mo Apr 20, 2015 8:39 pm

Sein gesamtes Gesicht schmerzte. Also hätte er eigentlich nicht seine Zähne blecken sollen und seine Lippen schürzen, als er ihnen etwas entgegen knurrte, was er selbst nicht ganz verstand. Er schimpfte über sie, er schimpfte über diese verdammten Ratten, diese scheiß Dreckspenner, die nichts anderes im Sinn haben als ihn zu verprügeln und dann auch noch in ihre verfickte Drecksbehausung mitzunehmen.
Alec spuckte aus, als sie ihn durch eine Tür zerrten, die nach wenigen Momenten geöffnet worden war, nachdem der hässlichste von diesen Vollidioten daran geklopft hatte und versuchte sich noch einmal zu wehren, in dem er um sich schlug und sogar einen der Kerle mitten im Gesicht mit seiner Faust traf, der ihn festhielt, doch dann packten sie wieder zu und hielten ihn in seinem Nacken fest, sodass er sich nicht mehr bewegen konnte.
So gut es ging versuchte er den Griff an seinem Hals zu ignorieren, windete sich soweit hinaus, dass er wenigstens seine Umgebung erkennen konnte und musterte das Interieur des feuchten Kellers, in den sie ihn mitgeschleppt hatten. Einige alte Sofas, wenige Fenster, die erst am Ende der Wende oben kurz vor der Decke angebracht waren und nur wenig Licht schenkten. Die kleinen Räume wurden nur durch flackernde Lampen beleuchtet, die alles in ein trübes Licht tauchten, sodass sich seine Augen erst einmal daran gewöhnen mussten, um zu sehen, wer alles um ihn herum stand.
Natürlich waren da die gleichen Hackfressen, die ihn geschnappt hatten, aber neben ihm befand sich auch plötzlich ein junger Kerl, den er noch nicht gesehen hatte. Er starrte ihn von der Seite an, wobei es ihm egal war, dass seine Erziehung ihm eigentlich immer etwas anderes vermittelt hatte und runzelte die Stirn während er ihn mit offenem Mund musterte. Von seiner Lippe tropfte noch Blut, sodass er rasch drüber leckte und dann bitter grinste, ehe er seinen Blick abwandte und nach vorn sah.
Er konnte es auch nicht lassen oder? Selbst nachdem ihm seine abartigen Neigungen erst überhaupt in diese Situation gebracht hatten, konnte er nicht anders als darüber nachzudenken, wie der Typ wohl nackt aussah oder wenn er ihn von hinten nehmen würde.
Alec kniff seine Augen zusammen und sein Blick schien auf einmal jeglichen Trotz verloren zu haben. Er vermisste Liam. Und irgendwie hatte er die letzten Tage gehofft, dass er ihn holen würde. Dass der kleine Pisser einmal seinen Verstand benutzte und nicht nur süß aussah. Sondern, dass er sich um ihn sorgte…
Er brach den Gedanken ab, einerseits da es nichts brachte und andererseits, da er von einem der Kerle hinter ihm auf die Knie gezwungen wurde und sein Kopf in die Richtung eines Mannes gerissen wurde, der vor ihm an einem Tisch saß. Musste wohl ihr Boss sein...
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Ricky O'Brien

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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Di Apr 21, 2015 8:04 pm

Als sie das Büro des Bosses betraten, hielt Ricky sich im Hintergrund. Denn auch wenn er dank James hier geduldet war, er wusste, dass ihn genug der Männer nicht wirklich leiden konnten und dass er nur so lange hier bleiben konnte, wie James glaubte, dass er sich musterhaft verhielt. Sobald der Boss also in der Nähe war, war Ricky die Unschuld in Person. Zumindest solange sie nicht alleine waren.
"Das ist er! Er gibt sogar zu, dass er aus der Vorstadt kommt",meinte Henry mit seiner Reibeisenstimme. "Was sollen wir mit ihm machen, Boss? Er hat schließlich-" James brachte ihn mit dem kurzen heben seiner Hand zum Schweigen. Auf einmal war es leise im Zimmer. Nur eine Fliege war zu hören, die immer wieder gegen eines der staubigen Fenster flog, durch das trübes Licht ins Zimmer fiel.
James, der im Halbdunkel an seinem Schreibtisch saß und seinen Kopf auf seinen verschrenkten Fingern abstützte, betrachtete den jungen Mann eine Weile schweigend.
"Wie heißt du, Junge?",fragte er und seine Stimme hörte sich fast schon kumpelhaft an, aber wenn man genauer hinhörte, hörte man die Berechnung heraus. Die Kälte.
Seine braunen Augen fixierten sein Gegenüber. "Was machst du hier? So weit weg von zu Hause?"
Ricky war gespannt, wie der Sub antworten würde und ob er begriff, wen er hier vor sich hatte. Wenn er es jetzt an Respekt mangeln lassen würde, wäre die ganze Geschichte schnell erledigt. Ricky hatte schon oft mitbekommen, wie schnell die Leute verschwanden, die James nicht so behandelten, wie dieser es wollte. Es brauchte nur einen kleinen Fingerzeig von ihm und am nächsten Tag fand man eine weitere namenlose Leiche im Fluss. Schade, dass John nicht hier war. Mit ihm hätte er gewettet ob der Mann den Tag überlebte. Wahrscheinlich eher dagegen.
Auch die Frage, was er eigentlich hier tat, weckte sein Interesse. Obwohl er hoffte, dass das alles hier nicht zu lange dauern würde. Bald gab es Essen und wenn er vorhin richtig gesehen hatte, sogar etwas einigermaßen genießbares. Und nach dem Fraß der letzten Tage war das wirklich eine Abwechslung. Immer wenn die Essenslieferungen sich verspäteten, gab es ewig lang nur Haferschleim und Suppe. Und er hasste Haferschleim und Suppe.
Er schüttelte den Kopf, als er bemerkte, dass er abgeschweift war und konzentrierte sich dann wieder auf die Szene vor sich, jetzt nicht mehr ganz so konzentriert und immer noch ein wenig mit den Gedanken beim Essen.
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Alec Barlow

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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Di Apr 21, 2015 8:31 pm

Augenblicklich fühlte sich der Raum kalt an. Eiskalt lief es ihm den Rücken hinunter, er spürte wie sich seine geschwächten Muskeln wieder anspannten und ihn dazu zwangen völlig still zu halten, während seine Augen auf dem Mann lagen, der vor ihm an einem Tisch saß und begutachtete. Er spürte wie die Gefahr regelrecht von ihm ausströmte. Er war sicherlich nicht der oberste in der Rangordnung, aber er war der Boss dieser Ratten und hatte etwas so furchteinflößendes, dass sogar diese Vollidioten wussten, dass es nun besser war ihre hässlichen Klappen zu halten.
Alec musterte den Fremden unter seinen Brauen hervor an, während sein Kopf noch immer nach unten gedrückt wurde, sodass er es schwer hatte, überhaupt an eine Antwort zu denken. Er riss sich los, hob seinen Kopf und legte ihn in den Nacken, sodass er den Mann besser sehen konnte und somit auch leider die volle Wirkung seiner Aura abbekam.
Obwohl er seit er hier war schon vor vielem Angst gehabt hatte, dieser Mann ließ seinen Puls nach oben schnellen, sodass er einmal tief durchatmete, nach Luft schnappte, ehe er seinen Mund öffnete. Er wollte sprechen, doch nur ein einsamer Huster entkam seiner Kehle, sodass er einen Moment brauchte, ehe er mit blutverschmiertem Mund antworten konnte.
"Alec", krächzte er, beobachtete das Gesicht des Rattenführers vor ihm und versuchte aus irgendeiner seiner Falten heraus zu lesen, was er mit ihm vorhatte, ehe er weiter redete, hastig, aber er versuchte dabei die Ruhe zu bewahren: "Ich hab kein zu Hause. Hab's verloren." Seine Brust schnürte sich bei seinen Worten wieder zusammen, doch er unterdrückte die Angst und das Husten, sodass er schnell weiter sprechen konnte: "Man hat mich rausgeworfen. Also ist das jetzt wohl meine Heimat, huh?", sagte er schließlich und spürte wie ein geschwächtes Grinsen über seine Lippen flimmerte, ehe er bemerkte wie er sehr er durch die Schläge gelitten haben musste. Blut bedeckte seine Zähne und er schmeckte wie weiteres seinen Hals hinab glitt. Igitt.
"Ich weiß nicht was ihr von mir wollt", krächzte er dann weiter und schloss einen Moment die Augen, kniff sie zusammen und blinzelte dann wieder dem Boss entgegen, "aber ich kann euch nichts geben. Außer vielleicht Informationen. Und Verbindungen."
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James R. Gallagher

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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Di Apr 21, 2015 10:39 pm

Er betrachtete den Sub, den sie ihm gebracht hatten und fragte sich, was er nun mit ihm machen sollte. Es wäre leicht, ihn einfach verschwinden zu lassen und so wie er sich benahm, war James dazu geneigt genau das zu tun. Aber etwas hielt ihn zurück.
Er hatte das Flüstern gehört. Die Gerüchte. Natürlich wussten die kleinen Ratten in den Straßen nichts davon, aber selbst sie mussten bemerken, dass etwas in der Luft lag. Eine Spannung. Von außen vielleicht nicht ersichtlich, aber jeder vom West End bis zum Eastern Village spürte sie. Bisher wussten wohl nur eine Handvoll Leute, was wirklich passierte und er zählte sich dort leider nicht dazu. Aber wenn eintreten würde, was er vermutete und sie sich endlich ihren Platz in den Herrenhäusern der Vorstadt erkämpfen würden, dann wäre dieser kleine Sub und die Informationen, die er in seinem hübschen Schädel gespeichert hatte vielleicht tatsächlich etwas wert.
Von diesen Gedanken mussten aber weder er noch der restliche Abschaum hier etwas erfahren. Also sah er den Jungen einen Moment lang weiter kalt an, bis er in ein Grinsen verfiel, dass die Schärfe in seinem Blick allerdings nicht im geringsten schmälerte. „Verbindungen? Welche Verbindungen? Du bist jetzt hier Junge. Und glaub mir, deine alten Freunde werden sich genauso wenig mit dir abgeben, wie mit Henry hier.“
Das Grinsen verschwand aus seinem Gesicht. Stattdessen wurde sein Blick wieder kalt und durchdringend. „Und was deine Informationen angeht, was genau soll ich damit anfangen? Glaubst du vielleicht das Wissen, welcher deiner Freunde sich bei Tisch nicht richtig aufgeführt hat, bringt mich weiter im Kampf gegen die Hawks? Oder denkst du es interessiert die Rabbits, welche deiner Schwestern jemanden in ihr Höschen gelassen hat?“
Er schüttelte den Kopf um sich dann etwas nach vorne zu beugen und den Jungen dabei weiterhin nicht aus den Augen zu lassen. „Ich könnte dich hier und jetzt töten lassen. Einfach weil du dich in mein Revier verirrt hast, wo du nicht das geringste zu Suchen hast. Allerdings habe ich heute einen guten Tag. Ich werde dich am Leben lassen. Sofern du dich hier nützlich machst. Bis du dich als vertrauenswürdig erweist, werde ich jemanden mit deiner Beaufsichtigung betrauen.“ Sein Blick wanderte durch den Raum und blieb an seinem Jungen hängen. Er brachte Unruhe unter seine Männer. Wenn er ausgelastet war, würde sich das vielleicht ändern. James vertraute ihm zwar genauso wenig wie dem Sub, aber genau aus diesem Grund ließ er ihn schließlich auch beschatten und so musste er nur einen dafür bezahlen.
„Ricky, du wirst auf ihn aufpassen.“
Er erkannte den Unglauben auf dem Gesicht seines Jungen, den Ärger, aber er wusste, dass er ihm nicht widersprechen würde. Niemand hier widersprach ihm. Er hob seine Hand zu einer wegwerfenden Geste und sagte: „Damit sind wir fertig. Bringt ihn weg.“
Er drehte sich zurück zu seinem Schreibtisch, hörte wie die Männer das Zimmer verließen und widmete sich wieder seinen Berichten.
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Alec Barlow

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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Di Apr 21, 2015 10:57 pm

Ein eiskalter Schauer kroch langsam über seinen Rücken, während sein Blick an den Lippen des Mannes hing. Sein Grinsen stand ihm immer noch auf dem Gesicht, wie eine eingefrorene Maske, die er nicht mehr abbekam und sah genauso schmerzverzerrt aus. Kalter Schweiß rann seine Stirn hinunter und verfing sich einen Moment an seinen Bartstoppeln, die ihm die letzten Tage ohne Rasierapparat gewachsen waren, ehe der Tropfen sich an seinem Kinn mit Blut vermischte, das ihm immer noch von den Lippen floss.
Er sah dem anderen an, wie er nachzudenken schien, hoffte, dass es darum ging, wie er ihn noch gebrauchen konnte und nicht wie ihm am besten alle Gliedmaßen abhackte, doch dann sprach er endlich wieder und Alec rutschte das Herz in die Hose.
Er machte sich über ihn lustig. Was hatte er auch anderes erwartet? Seine Informationen waren hier nichts wert. Nicht, wenn er keinen Kontakt zu seinem Vater oder dessen Kollegen hatte. Nicht, wenn er keine neuen mehr bekam. Sie würden ihn töten und alles nur weil irgendjemand ihn verpfiffen hatte-
Während sein Atem angehalten hatte, als der Gangster seine Ausführungen beendet hatte, fing er jetzt wieder an zu atmen und keuchte leise erleichtert, als er ihn sozusagen freisprach. Er konnte nicht anders, hatte es zurück halten wollen, doch zu wissen, dass er wenigstens ein paar Stunden gewonnen hatte, fühlte sich viel zu gut an.
Alec wandte seinen Blick nur langsam von dem fremden Mann ab, betrachtete den Boss nicht mehr, sondern sah aus den Augenwinkeln hinüber zu dem Kerl, den er vorhin schon begutachtet hatte. Er bewegte seinen Kopf nicht, konnte es auch nicht, wenn diese Ratten immer noch seine Schultern so festhielten und nun auch wieder seinen Nacken gepackt hatten.
Er wusste nicht was er von ihm halten sollte. Vertrauen würde er ihm nicht, sicher nicht. Aber wenn er er sich schlau genug anstellte, konnte er vielleicht mehr von ihm über diese Gang erfahren. Immerhin schien er beliebt beim Boss zu sein und wohl genauso verhasst bei all seinen Kollegen, wenn er die Blicke der anderen so werten konnte…
Ehe er allerdings weiter darüber nachdenken konnte, fühlte er einen Ruck an seinem Körper. Die Ratten zogen ihn wieder aus dem Raum ihres Bosses hinaus, grob am Kragen und den Armen durch die Tür, sodass sie ihn draußen in dem Vorraum auf den Boden fallen ließen und sich alle wohl zu anderen Beschäftigungen aufmachten.
Alec hustete wieder, drehte sich zur Seite und spuckte Blut aus, ehe er die Augen zusammen kniff und blinzelte. Er sah verschwommen, aber das würde wohl seine letzte Sorge sein. Er musste jetzt einfach nur überleben und vielleicht würde er dann hier raus kommen… vielleicht würde Liam einmal sein Gehirn einschalten...
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Ricky O'Brien

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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Di Apr 21, 2015 11:15 pm

Er wartete, bis alle den Raum verlassen hatten. Vor den anderen konnte er schließlich kaum mit James reden. Erst dann ging er auf den Schreibtisch zu, blieb hinter dem Mann stehen und räusperte sich. "Ja?",war James Antwort und man hörte wie immer nicht heraus, ob er überhaupt irgendwelche Gefühle hatte. "Kann ich nicht vielleicht-" Doch er wurde sofort unterbrochen. "Mach dich an die Arbeit!" Der Ton ließ keinen Widerspruch zu, also verdrehte Ricky die Augen, murmelte: "In Ordnung." Und verließ dann genervt das Zimmer. Warum musste er sich um diesen dummen Sub kümmern? Warum? Er hatte wirklich besseres zu tun, als einen reichen Schnösel herum zu führen und sich dessen Beschwerden anzuhören. Er würde eindeutig noch einmal mit James reden müssen. Vielleicht würde er ihm heute Abend einfach einen Überraschungsbesuch abstatten. Und nach dem Sex war er meistens sowieso viel entspannter. Aber bis dahin würde er sich wohl oder übel mit dem reichen Söhnchen beschäftigen müssen. Als er aus dem Zimmer kam, sah er den Kerl auch schon auf dem Boden liegen und Blut spucken. Jetzt musste er also auch noch aufpassen, dass er keine Körperflüssigkeiten von ihm abbekam. Super.
Er blieb mit verschrenkten Armen vor ihm stehen, betrachtete die abblätternde Farbe an der Wand und meinte: "Ich hab' Hunger. Reiß dich zusammen und komm mit."
Als er keine Reaktion bekam, sah er doch nach unten auf das Häufchen Elend und fügte hinzu: "Kratz mir ja nicht ab." Dann verdrehte er erneut die Augen, ging in die Hocke, warf sich einen der Arme des Subs über die Schultern und half ihm dabei aufzustehen. "Ich sag's dir, gewöhn dich ja nicht dran."
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Alec Barlow

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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Di Apr 21, 2015 11:43 pm

Anfangs bekam er nicht einmal mit, dass ihn jemand hoch hob. Nachdem alle Anspannung von ihm abgefallen war und das Adrenalin langsam nachließ, spürte er wie sein Körper danach schrie einfach aufzugeben und zu schlafen, doch als er abermals so grob wachgerüttelt wurde, wachte er schließlich endlich richtig auf.
Alec riss seine Augen auf, hustete noch einmal Blut und sah erst verwirrt umher, krallte sich in die Schulter des anderen und versuchte aufrecht zu bleiben, während sein Kopf zu ihm hinüber wirbelte und ihn irritiert betrachtete.
Der Kerl half ihm auf? Okay, wahrscheinlich lag es einfach nur daran, dass sein Boss ihm mehr oder weniger ruppig befohlen hatte, dass er sich um ihn, das arme kleine Würstchen, kümmern sollte, aber eigentlich hatte er erwartet, dass er hier liegen gelassen wurde, bis sie ihn das nächste Mal brauchten.
Alec runzelte die Stirn, sah den anderen einen Moment misstrauisch an, ehe er seine Zähne bleckte und sich von ihm losriss, nur um stolpernd einige Meter neben ihm stehen zu bleiben. Wankend verstand sich. Er musterte ihn fahrig, strich sich dann durch die durchgeschwitzten Haare, sodass sie nach hinten fielen, genauso wie er sie daheim immer gekämmt hatte, ehe er seinen Mund öffnete, aus dem schwer sein Atem fiel.
"Ich kann stehen", knurrte er dann, stolperte Richtung Tür und trat wieder hinaus in das Sonnenlicht, das ihn jetzt grell blendete. Inzwischen war die Sonne beinahe so hoch, dass man sie ein wenig über den kleineren Bauten erkennen konnte, doch die hohen Gebäude und riesigen Schornsteine überall hielten sie eigentlich die meiste Zeit auf und tauchten einige Straßen noch in Dunkelheit.
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Ricky O'Brien

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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 12:06 am

Ricky zog zweifelnd eine Augenbraue nach oben, als der Kerl den Versuch startete irgendwie allein klar zu kommen. "Ist klar",meinte er nur, ohne seine Zweifel dabei zu verstecken und folgte dem Kerl raus auf die Straße. Es stank nach Abgasen und verbranntem Gummi. Aber er bemerkte den Geruch kaum noch. Sein Magen knurrte trotz des Gestanks hörbar und Ricky wäre am liebsten einfach losgelaufen, aber er musste sich ja jetzt um einen verwirrten Idioten kümmern. Also drehte er sich genervt zu diesem um und betrachtete einen Moment seine stolpernden Schritte. Er schnaubte und sah sich den Jungen nun zum ersten Mal richtig an. Hier im Licht sah er noch viel kaputter aus als drinnen. Wie ein zartes, kleines Pflänzchen, dem irgendwer die Blütenblätter ausgerissen hatte. Verdammt nochmal, wenn ihm niemand helfen würde, würde er sich wahrscheinlich bis heute Abend selbst umgebracht haben. Ricky schloss kurz die Augen, als würde er um Geduld flehen. Dann seufzte er und sagte schließlich: "Weißt du, mir könnte es ja wirklich egal sein, aber ich bin scheiß hungrig und glaub mir, ich habe wirklich besseres zu tun, als einen scheiß Schnösel zu stützen, aber entweder du lässt dir jetzt freiwillig von mir helfen oder ich werf dich einfach über die Schulter. Ich will zu meinem Essen!"
Er ging auf den Jungen zu und hoffte einfach nur, er würde sich helfen lassen. Denn auch wenn er sich sicher war, dass er ihn in diesem Zustand ohne Probleme mit sich herum schleppen konnte, hatte er doch keine Lust, noch mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als sie das sowieso schon tun würden mit einem verprügelten Kerl, dem man auf hundert Meter ansah, dass er nicht von hier war.
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Alec Barlow

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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 12:27 am

Alec musterte den Typen von oben bis unten. Er war ihm auf jeden Fall alle mal lieber als seine Gesichtsunfälle von Kollegen und bis jetzt hatte er noch nichts von seiner Köstlichkeit verloren, aber er wusste, dass das sich das wohl bald ändern würde. So wie er die Ratten hier einschätzte, war keiner von ihnen auch nur einen Deut ehrlich, hatte keine Ehre im Ranzen und schien sich hier auch wenig um ihre Freunde oder Verwandten zu kümmern. Zumindest so wie er es die letzten Tage erlebt hatte, schienen sich viele seiner Vorurteile zu bestätigen und er wusste nicht ob er darüber lachen sollte oder weinen.
Downtown war verdammt groß. Sicherlich würde es noch viele andere geben, die ihm das ein oder andere bestätigen würden und vielleicht wäre es wirklich besser, wenn er sich an ihn heran hängen würde, damit er von den meisten von ihnen eher umgangen wurde. Ihm brannte noch immer der Blick seines Bosses in Erinnerungen, wie er ihn angesehen hatte und er darin etwas erkannt haben wollte.
Aber vielleicht wünschte er sich aber auch mal wieder mehr als er zugeben wollte und mehr als Wahrheit darin stecken konnte. Also rümpfte er kurz die Nase, ehe er ein letzte Mal Blut ausspuckte und stolperte mehr oder weniger unfreiwillig auf den Kerl zu, der ihm gerade angeboten hatte ihm zu helfen oder ihn zu seinem Glück zu zwingen.
"Das war das letzte Mal", knurrte er zwischen seinen Zähnen hervor, während er sein Gewicht ein wenig auf die Schulter des anderen verlagern konnte, nur um dann langsam vorwärts zu gehen, weiter die große Straße entlang, die sie betreten hatten.
Erst nach einer Weile, als sie schon an etlichen Seitenstraßen, Arbeitshallen und abgefuckten Pubs vorbei gekommen waren, die um diese Uhrzeit wieder seinen Erwartungen geöffnet hatten und schon viele Betrunkene wieder auf die Straße ausspuckten, sah er die Ratte neben sich noch einmal genauer an. Er blickte aus seinen Augenwinkeln hinüber zu ihm, ließ sich erst nicht anmerken, dass er seine Atmung verfolgte und seine Mimik beobachtete, ehe er gänzlich seinen Kopf drehte und ihn beobachtend musterte.
"Wie soll ich dich eigentlich nennen, wenn du schon mein Babysitter sein musst?", krächzte er schließlich, ehe er verächtlich grinste, "Wie heißt die Ratte denn? Ricky? Oder hab ich mich verhört?"
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Ricky O'Brien

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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 12:56 am

"Das kann ich dir sogar schriftlich geben, wenn du willst!", antwortete er auf das unverschämte Gehabe des Subs, war aber trotzdem froh, dass er ihn nicht dazu zwingen mussste, mit ihm mitzukommen. Sie kamen recht langsam vorran, da dieser Idiotische Henry, dem der andere seine neue Farbe im Gesicht wohl zu verdanken hatte, als er ihn vermöbelt hatte wohl nicht daran gedacht hatte, dass der Kerl noch dazu in der Lage sein sollte, von A nach B zu kommen.
Schweigend gingen sie nebeneinander her und er bemerkte nicht gerade glücklich, dass der andere tatsächlich ein wenig größer war als er selbst. In dem Moment ergriff er unerwartet wieder das Wort. "Lass dieses Wort nicht die falschen Leute hören, wenn ich dir den Tipp geben darf. Die meisten freuen sich nicht gerade darüber, wenn man sie als Ratten bezeichnet",antwortete er nur und war froh, dass sie endlich vor Bellas Laden standen. Und tatsächlich war davor ein Schuld zu sehen, dass verkündete, dass heute Reis und Gemüse eingetroffen war. Ein erwartungsvolles Grinsen stahl sich auf Rickys Gesicht. Er zog den anderen weiter mit sich und betrat das kleine schäbige Zimmer, in dem nur eine kleine Theke und zwei Tische mit jeweils zwei Stühlen Platz fanden. "Hey Bella?",rief er nach hinten in die Küche. Plötzlich fiel ihm etwas ein. Er wandtesich wieder zu seinem unfreiwilligen Schützling und fragte etwas ruppig: "Du hast doch Essensmarken, oder?" Schon bevor er seinen Blick sah, kannte er die Antwort und seufzte.
Er brachte Alec zu einem der Tische und ging dann zurück zur Theke, an der mittlerweile eine dickliche Frau mittleren Alters aufgetaucht war. "Hey",fing er an und zeigte sein gewinnendstes Lächeln. "Hast du eine neue Frisur? Du siehst-" "Was willst du, Ricky?" Verdammt! Aber eigentlich war es klar gewesen, dass sie ihn durchschaute. Trotzdem behielt er sein lächeln und meinte: "Dir kann man nichts vormachen, was? Naja, wir haben da diesen Neuen. Ziemlich arme Sau. Wurde aus seinem Bezirk rausgeworfen und hat wohl schon 'ne Weile nichts ordentliches mehr zu beißen gekriegt. Er hatte noch nicht die Zeit, sich Marken zu holen, also..."
Bella zog eine Augenbraue nach oben und sah dann über seine Schulter zu dem ziemlich ramponierten Sub. "Was habt ihr denn mit dem gemacht?",fragte sie und egal wie unbeeindruckt sie klang, Ricky glaubte, so etwas wie Mitleid aus ihrer Stimme heraus zu hören. Sie seufzte langezogen und meinte dann: "Also gut. Aber das ist das letzte Mal, verstanden? Und morgen bringst du mir die Marke, oder du kannst dir dein Essen ab jetzt woanders besorgen."
Ricky nickte und meinte: "Danke, Bella. Du bist einfach die Beste!" "Schon gut, Junge. So weit brauchst du mir auch nicht in den Arsch zu kriechen." Damit verschwand sie wieder in der Küche und kam mit zwei Portionen gebratenem Reis mit Gemüse zurück.
Ricky nahm die Teller, stellte einen vor Alec ab, setzte sich ihm gegenüber und fing endlich an, das so lange erwartete Festmahl zu genießen.
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Alec Barlow

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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 1:16 am

Schon bevor sie den Laden betreten hatte, roch Alec den Duft von Essen, frisch gekochtem Essen, das ihm die letzten Tage so sehr gefehlt hatte. Er schluckte, hätte fast wieder Blut hoch gehustet, da sein Hals sich anfühlte wie eine ganze Sandpapierfabrik, und folgte schließlich der Ratte namens Ricky hinterher in den kleinen Raum, an dessen Theke er sich von ihm ruppig löste und sich sofort wieder an deren Platte festhalten musste, damit er nicht umkippte.
Ein unterdrücktes Fluchen zeugte von seinem eigenen Ärger, dass sie ihn so zugerichtet hatten und er ihnen nicht mehr mitgeben hatte können, doch auch er musste zugeben, dass diese verdammten Penner besser im Kämpfen gewesen waren als er. Immerhin war es offensichtlich - wo sollte er es auch gelernt haben? Er hatte sein ganzes Leben in den Außenbezirken verbracht, die meiste Zeit in der Villa seiner Eltern oder in den Hallen der Schulen und Universitäten, sodass er nie auch nur daran gedacht hatte sich irgendwo Selbstverteidigung beibringen zu lassen. Wenn er so darüber nachdachte, wäre ihm auch nicht klar gewesen wo. Niemand brauchte sich dort zu verteidigen. Es war verdammt unwahrscheinlich, dass man dort jemals überfallen oder wie in seinem Fall hier her verfrachtet wurde, sodass es eher lächerlich als hilfreich klang. Eine Zeitverschwendung hätte sein Vater gesagt. Dieses Mal sollte er wohl nicht Recht behalten.
Er beobachtete sie Szene eine Weile, die sich zwischen Ricky und der beleibteren Dame abspielte, hielt sich eigentlich bei allem raus, sodass er nicht einmal der Ratte antwortete, als die ihn etwas fragte. Es war sowieso sinnlos, er verstand schon was er mit seinem Schweigen sagen wollte und das ganze schien sich ja schön von allein zu regeln, ohne, dass er seinen Mund aufmachen musste und wieder riskierte Blut zu kotzen. So langsam ging ihm das nämlich ebenfalls ziemlich auf die Nerven.
Alec war in Gedanken schon wieder so weit abgedriftet, dass er gar nicht mehr auf Rick und seine Bekannte geachtet hatte, sondern sich eher darauf konzentriert hatte nicht an der Theke nach hinten zu kippen, dass er erst wieder aufsah, als er die zwei Teller bemerkte, die Bella ihnen brachte.
Er setzte sich gegenüber von Ricky, achtete gar nicht mehr auf ihn und schlang den Reis hinunter, sobald sein Hintern auch nur das Plastik des billigen Stuhles berührt hatte, auf dem er nun saß.
Scheiße. Er war durch die ganze Prügelei so abgelenkt gewesen, dass er sogar vergessen hatte, wie hungrig er eigentlich gewesen war. Schon nach dem ersten Bissen bemerkte er wie seine Brust und sein Magen davon brannte. Sein ganzer Körper fühlte sich viel zerschundener und kaputter an als noch heute Nacht und während er hastig das Essen in sich hineinstopfte fragte er sich, wie lange er noch so durchhalten würde und wann es endlich Zeit für ihn war den Löffel abzugeben.
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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 1:33 am

Die erste Minute verbrachte Ricky einfach nur damit, jeden einzelnen Löffel zu feiern. Es war so wunderschön nicht wieder so einen Dreck fressen zu müssen. Sodass er erst nach einer Weile anfing, stutzig sein Gegenüber anzustarren, dass den Reis in sich hinein stopfte, als würde es um sein Leben gehen. "Wow. Was kriegt ihr in den Vorstädten zu fressen, wenn du auf ein bisschen Reis so abgehst?" Ehrlich gesagt hatte er eher erwartet, dass Alec sich über das Essen hier beschweren würde, vielleicht sogar, sich weigerte etwas zu essen. Aber dass er wirklich wie wahnsinnig über das Zeug herfiel, wunderte ihn.
Verwirrt schüttelte er den Kopf um sich wieder auf wichtigeres zu konzentrieren. "Nachher gehen wir erstmal zu mir. Ich denke du bekommst erst morgen deine Marken. Ich zumindest hab' keine Lust mehr zurück ins Hauptquartier zu gehen." Dabei ging es ihm nicht einmal so sehr um den Weg, selbst mit dem nassen Sandsack Sub, sondern eher darum, dass er immer noch wütend auf James war. Klar, er würde sich wohl irgendwie damit abfinden müssen, dass er jetzt erst einmal einem Typen, der wahrscheinlich noch nie einen Hammer in der Hand gehalten hatte, die Welt erklären musste, aber es kotzte ihn immer noch an. "Und bis wir dir was besorgt haben, ziehst du irgendwas von mir an. So fällst du einfach viel zu sehr auf. Und du siehst echt schon armselig genug aus, ohne dass sie dich nochmal verdreschen." Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu: "Aber versuch wenigstens, es nicht komplett voll zu bluten, ja?" Etwas überfordert kratzte er sich am Kopf und fragte, damit die Stille sich nicht komplett ausdehnte mit einem Nicken hin zu Alecs verbeultem Körper: "Das war Henry, oder? Du weißt schon, die Hackfresse."
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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 1:59 am

Alec war ehrlich gesagt so sehr mit seiner Nahrungsaufnahme beschäftigt gewesen, dass er ein wenig stutzig auf Rickys Frage reagierte. Er sah von seinem Teller auf, schluckte gerade den Bissen hinunter, den er in sich hinein geschaufelt hatte und hob langsam seinen Blick, während er sein Besteck allerdings nicht aus der Hand legte. "Ich glaube du weißt besser wie ich, dass einem alles schmeckt, wenn man fast eine Woche nichts richtiges mehr zu beißen hatte", antwortete er kühl, taxierte den anderen noch für einen Moment, ehe er sich dann wieder seinem Essen widmete. Dieses Mal aber ein wenig langsamer und kontrollierter.
Alec schwieg eine Weile ließ das Gelabere des anderen über sich ergehen, sah ab und an von seinem Teller auf, ehe er dann nach Ricks letztem Satz rasch antwortete, sodass er ihm fast bei der letzten Silbe ins Wort fiel: "Hat dir dein Boss befohlen mich so zu verhätscheln?", er hob ein wenig seine Brauen, sah dann wieder auf seinen Teller und nahm einen letzten Biss, ehe er sich ein wenig nach hinten lehnte und vor dem leeren Teller seine Arme verschränkte. "Ich bin ja echt wahnsinnig dankbar für deine Hilfe", sogar er selbst hätte fast bei dem Übermaß an Sarkasmus in seiner Stimme gelacht, "Nein, eigentlich", fuhr er dann fort und er wurde leiser und seine Stimme blieb zwar kühl und distanziert, aber wurde wesentlich weicher, "eigentlich bin ich dir sogar wirklich dankbar. Aber ich kann dir nicht ganz abkaufen, dass du dich wirklich für meinen Zustand interessierst und wer mich so verunstaltet hat, also spar es dir." Ein weiteren Blick traf die Augen des anderen. "Und ja es war die Hackfresse. Hab ihm allerdings noch wenigstens in seine Eier getreten, bevor er mir sein scheiß Knüppel über den Rücken gezogen hat."
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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 2:28 am

Ricky sah genervt zu dem Kerl, der anscheinend richtig Lust darauf hatte, alle hier gegen sich aufzubringen. Jetzt schnautzte er ihn sogar schon an, weil er nett zu ihm war. Der Kerl hatte echt Probleme.
Als Ricky ihn gerade zum Schweigen bringen wollte, änderte sich auf einmal seine Stimmlage und er bedankte sich quasi. Er musste zugeben, dass das fast schon putzig war. Auf so eine total verquere Art und Weise eben.
Aber selbst als er sich bedankte, wiederholte er noch einmal, dass er misstrauisch war. Natürlich. Es hätte ja auch nicht anders sein können. Ricky schüttelte ein wenig den Kopf und meinte dann: "Wie genau willst du hier eigentlich überleben?" Er sah sich den anderen an. Die blauen Flecken, das Blut und irgendwie wurde ihm klar, dass es an ihm hängen bleiben würde, diesem Häufchen Elend beizubringen, wie es in Downtown nicht sofort getötet wurde. Er seufzte. "Weißt du eigentlich, was du für ein Glück hast, dass du so verdammt bemitleidenswert aussiehst? Und nebenbei bemerkt verhätschele ich dich nicht. Ich geb' dir was zu essen und was zum anziehen. Nur weil du ein scheiß Sub bist, braucht man dich ja nicht gleich verhungern lassen, oder? Und außerdem bekomm' ich das Zeug ja wieder."
Ricky stocherte weiter in seinem Essen herum und grinste dann bei der Geschichte des Subs. "Also man tritt ja echt niemandem in die Eier. Aber der Kerl hat's einfach nicht anders verdient." Henry war einfach ein komplettes Arschloch. Komplett hohl und dafür die doppelte Masse an Muskeln. Ricky hatte ihn schon das ein oder andere Mal verarscht und wäre sicher dafür grün und blau geschlagen worden, wenn er nicht unter dem besonderen Schutz von James stehen würde...
"Also alles in allem hasst dich die Gang nicht nur weil du ein Sub bist, sondern weil du es echt geschafft hast, dich auch sonst noch in jeder Hinsicht unbeliebt zu machen. Und dann motzt du mich noch an, weil ich dir was zu essen besorge. Du bist echt nicht grad der hellste, oder?"
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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 11:29 am

Alec sah die Ratte unter seinen zusammen gezogenen Brauen genervt an, fuhr sich mit der Hand grob über seine eigenen Augen und seinen Mund, welche er jeweils zusammen gekniffen hatte und öffnete dann wieder seinen Blick, um ihn genauso entnervt wie vorher anzusehen.
"Wenn du meinst. Ist eben so. Jetzt bin ich hier und kann nur hoffen, dass mich niemand wegen meiner Herkunft absticht. Bei so rosigen Aussichten habe ich ehrlich gesagt keine Lust übermäßig mit Freundlichkeit um mich zu werfen. Danke", antwortete er tonlos und stand schließlich auf, um das Geschirr an die Theke zu bringen. Er sah dabei Ricky noch kurz an, prüfend als ob er erwartete, dass der andere nur Bullshit von sich gegeben hatte und ihm gleich wirklich die besagte Waffe hinterrücks in den Rücken rammen würde. Er hatte in den letzten Tagen schon einiges erlebt. Unter anderem wie eine doch recht freundlich aussehende Mutter von vier Kindern urplötzlich einen Schlagstock unter der Schürze hervor gezogen hatte, nur um ihn damit zu bedrohen. Wahrscheinlich hatte sie Angst vor ihm gehabt, da er am ersten Tag noch ausgesehen hatte, wie ein frisches Ei aus der Pelle, und es so gereicht hatte nur schweigend an ihr vorbei zu gehen, dass sie dachte, er stellte eine Gefahr dar.
Ihm war schon früh aufgefallen, dass die Ratten hier allesamt Angst vor einem Vorstädter wie ihm hatten. Oder ihn gnadenlos ausnutzen wollten.
In seiner Bildungskarriere hatte man ihm oft Bilder aus der Innenstadt gezeigt. Gewalttätige Menschen, skrupellose Banden, die die ärmsten der Armen unterdrückten und somit ein Durchgreifen der Polizei dort verhinderten. Irgendwann war es ja schließlich so schlimm geworden, dass man deshalb die Innenstadt versiegelt und die Vorstädte geschützt hatte, sodass dieses Kastensystem erst entstehen konnte. Ob diesem Rick das klar war und ob er ihn deshalb als arrogantes reiches Söhnchen wahrnahm wusste er nicht. Aber während er ihn prüfend von der Theke aus betrachtete, fiel ihm wieder sein hübsches Gesicht auf und er drehte sich um, während ein leichtes Grinsen über seine Lippen flüchtete. Er musste damit aufhören. Dieses abnormale Verhalten hatte ihm nur Ärger gebracht und obwohl er sich sicher war, dass er Liam liebte und dass diese Gefühle echt waren, wusste er auch, dass es falsch war. Er war krank. Und vielleicht musste er das ganze auch nur in den Griff bekommen, damit sein Vater ein einsehen hatte.
"Danke für das Essen", sagte er dann noch zu Bella, lächelte sie ein wenig an und wandte sich dann wieder zu Rick, ehe er sich wieder ihm gegenüber hinsetzte. "Ich nehme deine Hilfe ja an", krächzte er ihm dann entgegen, fuhr sich noch einmal über seine schmerzenden Augen, "mir bleibt ja sowieso nichts anders übrig, wenn dein Boss mich im Auge behalten möchte oder?"
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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 12:53 pm

Der Sub beantwortete seine Frage wie von allein und langsam ging er mit seinem Getue nun auch Ricky auf die Nerven. Wenn er ehrlich war, fragte er sich langsam, wie er es geschafft hatte dass sie ihn in der Vorstadt am Leben gelassen hatten.
"Wie auch immer...",meinte er genervt und schnappte sich grob Alecs Arm um ihm wieder dabei zu helfen, nicht auf die Fresse zu fallen. Kurz nickte er Bella zum Abschied zu, die ihrem Blick nach zu Urteilen gemerkt hatte, dass etwas mit dem Sub nicht stimmte und verließ dann den Laden. Er war froh, dass es nur noch ein paar Meter zu seiner Wohnung waren, aber das brachte ihn nun zu der Frage, wie er es mit diesem Nervsack auf ein paar Quadratmetern aushalten sollte.
Endlich standen sie vor dem Haus, in dem er wohnte. Es sah genauso schäbig aus wie die anderen und die Tür wie die ganze Fassade des Erdgeschosses war mit Plakaten beklebt, auf denen man meistens nicht einmal mehr lesen konnte, wofür sie warben. Er nahm den Schlüssel aus seiner Tasche und betrat den Hausgang in dem es nach Kohl und Katze roch um schließlich die Treppen nach oben in den dritten Stock zu kommen um wieder eine Tür aufzuschließen.
Die Jalousien waren unten, warum man die Wohnung nur im halbdunkeln erkennen konnte. Selbst so sah man, dass Ricky nicht zu den ordentlichsten Menschen gehörte. Kleidung, zerknülltes Papier und ein paar wenige Zeitschriften lagen auf dem Boden verteilt, während sich in der Küche das Geschirr stapelte.
"Hier wohne ich. Und du jetzt wohl oder übel auch. Da du Leute nur angiften kannst, wäre es wahrscheinlich am besten, du würdest einfach die Schnauze halten. Schmeiß dich aufs Sofa wenn du willst. Ich guck mal, was dir passen könnte."
Damit ließ er den Kerl stehen und ging in Richtung seines Schranks um darin nach Kleidung zu suchen, die ihn nicht aussehen ließen wie ein Blümchen im Sommerwind.
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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 1:04 pm

Alec hatte die Ratte nur angeschwiegen bis sie zu seiner Wohnung gekommen waren, ihm war es egal, was er von ihm dachte und ob er ihn als nervig empfand, ihm war nur wichtig, dass er aus diesen blutigen Klamotten rauskam und sich irgendwie wenigstens für einen Moment hinlegen konnte. Er hatte die letzten Tage nicht nur wenig zu sich nehmen können, sondern auch so gut wie gar nicht geschlafen. Und das zehrte nun endgültig an seinen Kräften.
Ob der andere ihn wenn er schlief letztlich überfallen würde war unwahrscheinlich. Immerhin schien sein Boss noch auf irgendwas aus zu sein, was er glaubte, dass Alec es besitzen könnte, ob es nun seine mickrigen Informationen waren oder auch nur das Kopfgeld, welches vielleicht mit ihm erzielt werden konnte, er wusste es nicht.
Alec hustete ein klein wenig, als sie in die unaufgeräumte Wohnung kamen, die wie der Rest des Wohngebäudes aussah, als ob eine Bombe darin explodiert wäre. Na ja gut, was hatte er auch anderes erwartet? Die Leute hier waren arm und wenn er sich diese Bruchbude ansah, hätte er da auch keine große Lust jeden Tag aufzuräumen. Viel ändern würde es sicher nichts.
Also löste er sich schweigend von Ricky, sah ihn ein letztes Mal prüfend an, eh er auf das Sofa hinüber stolperte und dort ächzend zum sitzen kam. Sein Körper hing schief auf dem quietschenden alten Gestell, doch egal wie sehr er sich anstrengte, er konnte nicht aufrecht sitzen bleiben, kippte bald zur Seite und blieb mit halb geschlossenen Augen auf dem dreckigen Bezug liegen, bis ihm die Augen zu fielen.

Seine Augen öffneten sich erst wieder, als er von draußen Geschrei vernahm. Er zuckte nach oben, sein Herz pochte bis in seinen Hals hinauf, während er sich einen Moment hektisch umsah, nur um zu erkennen, dass er sich nicht auf der Straße befand, sondern in einer Wohnung. Ricks Wohnung.
Einen Moment lang scannte er die Umgebung, erkannte dann erst im Halbdunkeln eine Silhouette, die er als eben jenen erkannte, der ihn hier her verfrachtet hatte.
"Wie lange war ich weg?", fragte er, hörte wie seine Stimme noch immer kratzte und beschloss es geflissentlich zu ignorieren. Irgendwann würde es schon aufhören.
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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 1:39 pm

Ricky hatte die Zeit,, in der der Sub geschlafen hatte dazu genutzt, ein wenig mehr Wasser zu besorgen. Denn ehrlich gesagt hatte er keine Lust, dass seine ganze Wohnung mit Blutsprenklern versehen wurde. Und ganz davon abgesehen war der Kerl bestimmt auch nicht traurig, wenn er sich mal waschen durfte.
Zu dem Zweck die Wohnung zu verlassen, hatte er ihn eingeschlossen. Nicht, dass er noch ausbüchste und als er die Tür öffnete, erwartete er schon einen wütenden Aufschrei und zerkratzte Wände wenn er ehrlich war. Schließlich schien Alec sich schon wegen Kleinigkeiten total zu echauffieren um seine Sprache zu benutzen.
Aber als er zurück in seine Wohnung kam war alles so, wie er es verlassen hatte. Inklusive des Jungen, der immer noch auf seinem Sofa schlief. Ricky schmiss sich also auf seine Matraze und schloss ebenfalls für eine Weile die Augen, nicht ohne vorher nicht wieder die Tür abzuschließen.
Als er aufwachte, war die Sonne schon untergegangen. Da ihn niemand geweckt hatte, ging er davon aus, dass James ihn heute nicht sehen wollte. Vielleicht war er sogar so freundlich, dem Sub eine Nacht Ruhe zu gönnen. Wie auch immer, Ricky war nicht gerade traurig, dass er seine Ruhe hatte. Er sah kurz zu dem schlafenden Alec und jetzt, da er nicht misstrauisch und zickig war, sondern einfach nur ein entspanntes Gesicht hatte, schien er gar nicht mehr so verdammt nervig zu sein. Eigentlich war er, wenn man seine Blessuren ignorierte, wahrscheinlich sogar wirklich ganz hübsch.
Irgendwann regte sich das Häufchen Elend sogar wieder. "Keine Ahnung. So 15 Stunden würd' ich sagen. Scheinst echt müde gewesen zu sein."
Er stieß mit seinem Fuß kurz auf den Bottich Wasser, den er nach oben geschleppt hatte und meinte: "Wasch dich! Wird dir gut tun. Und meiner Wohnung auch. Nächstes Mal holst du dein Wasser aber selbst. Also gewöhn dich nicht dran."
Dann stand er auf und nahm sich den kleinen Stapel Kleider, die er zusammen gesucht hatte. Ein paar dunkle Jeans und ein dunkles Shirt. "Zieh das an. Außer du magst es, etwas über den Schädel gezogen zu bekommen."
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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 2:05 pm

Alec hörte dem anderen zwar zu, doch beobachtete er ihn immer noch misstrauisch. Eigentlich wusste er ja, dass er von ihm nichts zu befürchten hatte und das die Ratte wohl nie ihren Boss verärgern würde, doch wenn er sich noch einmal in Gedanken rief, dass er ein (wie Ricky sagen würde) dreckiger "Sub" war, wunderte es ihn doch gewaltig wie freundlich er ihn behandelte.
Er hätte ihm nichts zu essen geben müssen, er hätte ihn auf dem Boden schlafen lassen können oder hätte ihm auch kein Wasser bringen müssen. Aber er hatte es trotzdem getan. Und irgendwie sollte Alec den Gedanken nicht zulassen, dass Rick einfach nur ein netter Kerl war.
Doch er schob den Gedanken beiseite, um sich später um ihn zu kümmern. Er richtete sich langsam, wesentlich weniger zittrig auf als noch vor ein paar Stunden, und beachtete die Ratte nicht weiter, nahm den Bottich und stellte ihn hinüber auf das Stückchen gekachelten Boden, auf dem auch ein Klo angebracht war, welches ziemlich muffig roch. Alec störte sich allerdings nicht weiter daran, er versuchte lediglich alles zu ignorieren, was ihn anekelte und er wusste nicht wie lange er das noch aushalten würde. Er hatte immer gewusst, dass Downtown schmutzig und widerlich war, aber dass es solche Ausmaße annahm, hätte er ehrlich gesagt nicht gedacht.
Allerdings war er nur froh, dass er sich endlich waschen konnte, das Blut von seinem Kinn bekam, welches schon getrocknet und sehr klebrig geworden war. Also versuchte er zu ignorieren, dass er sich gleich vor Ricky hinter ihm auszog, versuchte sehr hart zu verdrängen, wie sehr der Gedanke in seiner Brust kribbelte.
Vielleicht wäre das hier auch eine gute Übung. Wenn er sich in den Griff bekam, nicht bei einem so hübschen Kerl wie Rick es war, komplett seinen Verstand zu verlieren oder irgendwelche Reaktionen zu zeigen, wäre er sicherlich auf dem Weg zu Genesung…
Er legte seine alte Kleidung ab, bemerkte jetzt erst wie stark sie mit Blut und Schweiß getränkt war und begann sich mit einem alten Lappen über die Haut zu fahren, der an der Seite des Bottichs gehangen hatte.
Obwohl er seinen Rücken zu Ricky gedreht hatte, spürte er wie ihm Hitze in die Wangen schoss und er schluckte hart, sodass er diesen Mix aus Scham und Aufregung aus seinem System heraus bekam.
"Ich weiß, ich nerve dich, aber warum bist du so verdammt nett zu mir?", fragte er schließlich, um aus dem peinlichen Schweigen heraus zu kommen, welches sich zwischen ihnen gebildet hatte. "Ich meine… Danke für das Wasser, aber ich weiß genau, dass du es mir nicht hättest bringen müssen. Wieso bist du so nett zu mir obwohl ein Sub bin?"
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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 2:28 pm

Der Junge stand wortlos auf und fing an sich zu waschen. Ricky musste zugeben, dass er nicht anders konnte, als einmal, vielleicht sogar zweimal, seinen Blick prüfend über die Rückansicht des anderen schweifen zu lassen. Klar, er war voller blauer Flecken, aber verdammt nochmal, der Junge war knackig.
Als er gerade ein unwesentliches drittes Mal aus dem Augenwinkel hinüber spähte, fing der Junge auf einmal an zu reden und Ricky war schon davon ausgegangen, dass er ihn beim Spannen erwischt hatte. (Was kein Problem sein sollte, schließlich war das seine Wohnung und er guckte dem Sub schließlich nichts weg.) Trotzdem zuckte er ein bisschen zusammen um dann durch die Worte wieder in die Realität zurück geworfen zu werden und genervt aufzuseufzen. Wenn der Junge die Klappe halten würde, wäre er eindeutig symphatischer. "Fragst du jeden, der dich nicht gleich verkloppt, warum er so nett zu dir ist?"
Ricky schüttelte leicht den Kopf. Der Junge war wirklich anstrengend. "Ich soll gucken, dass du am Leben bleibst, darum tu ich das eben. Und Subs sind scheiße, klar, arrogante Weicheier die noch nie 'ne richtige Arbeit gemacht haben und in ihren Villen thronen, Kaviar essen und auf uns scheißen. Aber ich denke mir, wie kacke muss es sein, als wohl behütetes Pflänzchen auf einmal in die richtige Welt geworfen zu werden. Ich glaube kaum, dass ich bei der Scheiße in die du dich verrannt hast, noch weiter nachhelfen muss, dass es dir dreckig geht."
Er fuhr sich durch die Haare und fügte dann hinzu: "Nicht dass du denkst, es kotzt mich nicht an, dass ich meine Wohnung mit dir teilen muss. Aber jetzt ist es eben so, also sollten wir das Beste daraus machen. Vielleicht könnten wir damit anfangen, dass du aufhörst, mich wegen jedem Mist zusammen zu maulen. Schließlich scheine ich der einzige in ganz Downtown zu sein, der dir zumindest nicht rund um die Uhr den Hals umdrehen will."
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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 3:34 pm

Prüfend versuchte Alec in Ricks Blick die Lüge zu erkennen, die er ihm offensichtlich erzählte. Es konnte nicht sein, verdammt noch mal, es konnte einfach nicht sein, dass diese Ratte, die auch noch irgendwie mit dem Boss einer Gang verbunden zu sein schien, auf ihn acht gab.
Er runzelte seine Stirn, musterte ihn immer noch misstrauisch, während er inne gehalten hatte und sich nun wieder weiter wusch. Er achtete nicht sonderlich darauf, ob Ricky seinen Hintern anglotzte oder ob er irgendetwas vor ihm verstecken musste, doch ihm war dennoch aufgefallen, dass er ihn ein wenig zu genau beobachtet hatte. Vielleicht erfüllten sich seine Befürchtungen doch und dann war es wohl vorbei mit seinem guten Vorsatz endlich gesund zu werden…
"Du kannst allerdings verstehen, dass ich misstrauisch sein muss oder?", er hob seine Brauen und rubbelte das Blut und den Dreck von seinem Gesicht, bevor er weiter reden konnte: "Nett von dir, dass du so auf den Zustand eines empfindlichen Pflänzchens achtest, aber dir ist klar, dass ich hier niemandem vertrauen kann? Vor allem nicht, weil ihr wisst, woher ich ursprünglich komme."
Für einen Moment sagte er nichts, holte nur Luft und öffnete seinen Mund, sah Rick wieder mit zusammen gekniffenen Augen an, ehe er seine Haare zurück strich und sich ein wenig zu ihm drehte.
"Ich meine… ganz ehrlich: Was willst du? Willst du das ich meine Schuld bei dir begleiche? Irgendwann, wenn ich dazu in der Lage bin? Oder willst du etwa, dass ich dir einen blase- Es ist einfach verdammt schwer vorstellbar, dass man von euch Gangmitgliedern nicht ausgenutzt wird."
Ihm war das mit dem Oralverkehr nur aus Versehen raus gerutscht, eigentlich hatte er etwas anderes sagen wollen, aber es traf dennoch genau seinen Punkt. Er lachte leise auf und schüttelte den Kopf, während er über seinen eigenen Witz nachdachte und schmunzelte dann bitter.
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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 4:47 pm

Ricky vergrub sein Gesicht in den Händen. Der Junge war einfach unglaublich. Erst nachdem der andere geendet hatte, sah er wieder auf. "Also wenn du Lust hast, kannst du mir gerne einen blasen, aber so wie ich das sehe, bist du eher damit beschäftigt im Selbstmitleid zu baden oder verstehe ich das falsch?" Er verstellte seine Stimme gefühlte zehn Oktaven nach oben und ahmte sein Gegenüber so nach. "Ich kann niemandem vertrauen und selbst wenn jemand nett ist tu ich alles dafür, dass er mich nicht mag, weil ich nämlich ein Sub bin und das jeden hier total interessiert, denn ich bin so hart besonders."
Ricky stöhnte auf und fügte dann in normaler Stimme hinzu: "Es geht nicht in deinen Schädel rein, dass du für mich einfach nur irgendein Kerl bist, der im Moment sogar noch viel mehr wie die Klischee 'Ratte' wirkt als ich, oder? Meine Fresse, jedes Mal wenn dein Umfeld mal kurz vergisst, dass du ein Sub bist sitzt du da und brüllst es in alle Richtungen. Ich bin ein Sub, ich kann keinem Vertrauen oh mein Gott, seht mich an, ich bin ein Sub!" Ricky sah den Jungen nach seiner erneuten Stimmverstellung mit hochgezogenen Brauen an. "Willst du eigentlich, dass sie dich umbringen? Verdammt nochmal, wenn du auch nur ein kleines bisschen von deinem hohen Ross kommen und dich anpassen würdest ohne jedem der es hören will oder nicht damit in den Ohren zu liegen, dass du voll krass aus der Vorstadt kommst, hättest du wahrscheinlich bald deine Ruhe. Aber wenn du so weiter machst geb' ich dir höchstens ne Woche bis dir jemand den Schädel spaltet, einfach nur damit du die Fresse hältst, ehrlich."
Ricky schluckte und meinte: "Falls es dich beruhigt, du bist nicht der erste Sub, von dem ich höre, der gar nicht so bescheuert ist. Meine Mum kannte ein paar von euch und ihr habt ihr mal immer gutes Geld dagelassen."
Ricky ließ mit Absicht durchblitzen, welchen Beruf seine Mum ausübte, einfach nur weil er die Reaktion dieses kleinen hochnäsigen Affen sehen wollte. "Du bist auch nur ein Mensch, der genauso kacken geht, wie wir anderen auch. Auch wenn es dich vielleicht enttäuscht, du bist nicht einmal halb so besonders, wie du vielleicht denkst."
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BeitragThema: Re: Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!   Mi Apr 22, 2015 5:13 pm

"Haha, du brauchst mich nicht zu verarschen, kapiert?", zischte er ihm entgegen und fuhr dann fort sich zu waschen, nachdem er ihn einen Moment irritiert angesehen hatte. Dass er ihm gern einen blasen konnte, hatte ihn überrascht, aber er nahm an, dass es genauso ein Witz gewesen war, wie seine eigene Bemerkung, sodass er fortfuhr und erst wieder zu der Ratte sah, als diese weiterredete.
Alec starrte den anderen mit offenem Mund an. Das konnte nicht sein ernst sein oder? Dachte dieser kleine Wichser von Ratte tatsächlich, dass er sich zum Spaß hatte verprügeln lassen? Oder dass er gerne in die Welt hinaus schrie, dass er aus der Vorstadt kam? Klar, immerhin hatte er seinen ersten Tag ja auch mit nichts anderem verbracht als sich vor irgendwelchen Irren zu verstecken, die ihm durch seine beschissen teure Kleidung angesehen hatten, dass er nicht von hier war. Diese Penner waren ihm auf Motorrädern hinterher gefahren und wenn er sich nicht in eine alte Lagerhalle hätte retten können, in der er glücklicher Weise einen Keller hatte finden können, von dem aus er in die nächsten Gebäude gelangen konnte, wäre er sicherlich tot auf der Straße gelegen.
Auffallen war nie das gewesen, was er beabsichtigt hatte. Nein, auch wenn er bei seinen Freunden anders gewesen war, hatte er es auch Zuhause vorgezogen, wenn seinem Vater nicht auffiel, wie viel Zeit sein Sohn mit Trinken und Rumhuren verbrachte.
Alkohol war nur unter strengen Reglementierungen in Suburbia zu bekommen und so war es auch nicht wirklich gern gesehen, wenn man viel trank und sich daneben benahm. Dennoch war es ein offenes Geheimnis, wie wild die meisten Studentenpartys waren. Niemand schien sich daran zu stören, was wohl aber daran lag, dass sie hinter geschlossenen Türen und Mauern der Universität stattfanden und nicht in den Vorgärten der Stadträte.
Alec hatte inzwischen seine Lippen hart aufeinander gepresst, starrte die Ratte wütend an und konnte gar nicht mehr aufhören sich über dieses Arschloch aufzuregen. Er fletschte die Zähne und wischte sich einen letzten Schmutzfleck von der Wange, ehe er die Hose aufhob, die er von ihm bekommen hatte und diese so hart packte, dass seine Knöchel weiß hervor traten.
"Denkst du wirklich, mir macht es Spaß aufzufallen wie ein bunter Hund? Oh jaaa, ich finde es prima, dass alle mir schon ansehen, dass ich leichte Beute bin. Super genial! Wirklich! Ich mach den lieben langen Tag nichts anders als allen Ratten hier zu erzählen, woher ich komme - genau. Ich bin ja so gerne ein spezielles Schneeflöckchen, weil ich ja auch genau aus diesem Grund hier her verfrachtet wurde. Jippie! ist es nicht schön anders zu sein? Ist es nicht super krank zu sein und dafür raus geworfen zu werden, damit man hier verreckt?!", er hatte angefangen zu schreien, doch seine letzten Worte waren leiser geworden, bis sie nur noch ein leises Krächzen waren. Er sah zu Boden und begann dann die Kleidung anzuziehen.
"Ist ja schön, dass Meinesgleichen deiner Mum helfen konnte", knurrte er dann, als er ein paar Momente geschwiegen hatte und die Knöpfe seiner Jeans zumachte. "Aber können wir das Thema bitte lassen? Ich will nicht über meine scheiß Herkunft reden. Ich will nur überleben und irgendwie durchkommen, kapiert? Ich will denen nicht die Genugtuung geben, dass ich nach einer Woche hier verrecke."
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Kleinricky und Kleinalec spielen miteinander!
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