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 KADDI KANN DAS AUCH! SCHLECHT! xD

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Sam Donahue
Slytherin
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BeitragThema: KADDI KANN DAS AUCH! SCHLECHT! xD   Mo Jul 07, 2014 1:58 am

Sam Donahue
und das Arschloch, das heute einen auf Superbruder macht

Teil 1

Es war der erste Sommer nach seinem vierzehnten Geburtstag. Sie waren gerade den vierten Tag wieder in London und Sam konnte einfach nicht einschlafen. Dads Schnarchen drang durch die Wände und jedes Mal wenn Sam sich umdrehte, quietschte sein Bett. Er hatte sich wohl zu sehr an die Himmelbetten in Hogwarts gewöhnt.
Immer wieder sah er auf seine Armbanduhr. Es war mittlerweile nach drei und Jack war immer noch nicht wieder da. Nach einem lautstarken Streit heute Mittag war er einfach aus der Wohnung gestürmt. Eigentlich musste man sich wundern, dass es so lange gegangen war. Dad war wieder einmal sturzbetrunken gewesen und hatte sich nach Jacks Wutausbruch eine weitere Flasche durchsichtiges Zeug aus dem Schrank geholt. Wahrscheinlich irgendein billiger Vodka aus dem Supermarkt.
Anscheinend stieg es Jack langsam zu Kopf, dass er sechzehn war. Oder was auch immer. Auf jeden Fall gab er Dad auf einmal kontra. Sein Schreianfall hatte jedoch nicht nur Sam geschockt. Auch Dad hatte nicht gewusst, wie er mit dieser neuen Situation umgehen sollte und das war neu für ihn. Normalerweise gab es entweder Geschrei oder gleich eine Faust ins Gesicht. Heute war er allerdings nur nachdenklich geworden. Sam fragte sich, ob das ein gutes Zeichen war.
Auf jeden Fall hatte er sich stillschweigend in sein Zimmer verkrochen und einfach darauf gehofft, dass Dad zu sehr mit sich selbst beschäftigt war um sich daran zu erinnern, dass er noch einen zweiten Sohn hatte.
Sam horchte auf. War das ein Schließen gewesen? Ja, eindeutig. Jack war zu Hause. Sam sah noch einmal auf seine Uhr. Es war viertel Vier. Ein leises Poltern und ein geflüstertes: „Fuck!“ machten ihm klar, dass Jack nicht mehr nüchtern war. Natürlich nicht. Wahrscheinlich war er bei dem Versuch, sich seiner Springer zu entledigen auf die Fresse gefallen. Oder zumindest fast.
Die Tür ging langsam auf und sein Bruder schob sich ins Zimmer. „Sammy? Bist du wach?“ Sam grummelte als Zustimmung und kniff dann sofort die Augen zusammen, als Jack das Licht anmachte. „Verdammt nochmal! Muss das sein?“,murmelte er.
Jack ignorierte ihn einfach und zog sich stattdessen die Klamotten aus, die sogar in einem Raucherhaushalt erkennbar nach Rauch stanken, um sich ein Shirt überzuwerfen und sich dann aufs Bett zu setzen. „Sammy, es war der Hammer!“
Eigentlich wollte Sam nur noch, dass Jack die Klappe hielt und er endlich schlafen konnte. Aber irgendetwas an Jacks absolut begeistertem Gesichtsausdruck machte ihn neugierig. „Was?“,fragte er genervt.
„Ich war bei Jimmy. Du weißt schon, der mit den langen schwarzen Haaren und den Piercings.“
„Ach, Metallfresse?“,murmelte Sam als Antwort.
Jack seufzte nur, schien aber immer noch genauso begeistert wie vorher zu sein. „Genau. Er hat eine Party gegeben. Hat jetzt seine eigene Wohnung und wollte sie einweihen. Wie auch immer... kennst du noch seine Schwester? Mary?“
„Die Kleine, die sich alle zwei Wochen die Haare anders färbt?“, fragte Sam obwohl er genau wusste, wen Jack meinte. Sie war ungefähr ein Jahr älter als er und wenn Jack ihn ab und zu zu seinen Freunden mitgeschleppt hatte, hatte sie ihn so ziemlich als einzige nicht wie einen Aussätzigen behandelt. Sam mochte sie verdammt gern.
Jack nickte aufgeregt. „Genau die. Auf jeden Fall war sie da und...“ Sein Gesichtsausdruck spiegelte auf einmal einen Stolz wieder, als hätte er Amerika entdeckt.
„Was denn?“,fragte Sam, der nun wirklich wissen wollte, auf was das hinauslief. Ob Mary wohl... nein...
„Sagen wir es einfach Mal so: Wir fanden es beide Klasse!“
Beifallheischend sah Jack ihn an und Sam ging langsam ein Licht auf. „Ihr habt... gevögelt?“ Sam hoffte einfach auf eine Verneinung aber Jack tat ihm diesen Gefallen nicht. Er nickte wie ein Verrückter und redete dann einfach weiter: „Vor Jimmys Wohnung ist eine alte Garage, die niemand benutzt. Da haben wir-“,doch Sam schnitt ihm das Wort ab. „Ich will das eigentlich gar nicht wissen, ok?“
Dann drehte er sich wortlos um und starrte die Wand an. Er hoffte einfach, Jack würde denken, es würde darum gehen, dass er nicht wissen wollte, wie wann und wo sein Bruder Sex hatte (was nebenbei auch der Wahrheit entsprach).
Sam dachte an Mary und wie sie über ihre großen Brüder hergezogen waren. Und dann musste er sich unwillkürlich vorstellen wie Jack... es lief ihm kalt den Rücken herunter und irgendwie fühlte er sich richtig elend.
„Was hast du denn auf einmal?“,fragte Jack und tatsächlich war ein wenig seiner Begeisterung verschwunden.
Sam antwortete nicht.
„Schmollst du jetzt? Komm schon, du bist vierzehn. Du hast noch Zeit. Irgendeine wird schon irre genug sein, mit dir zu schlafen.“
Da Sam sich immer noch weigerte zu antworten, schnaubte Jack einfach nur und machte das Licht aus.
Sam hoffte einfach nur, dass Jack nicht mitbekommen würde, wie er sich mit der Decke über die Augen fuhr.
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Jack Donahue
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BeitragThema: Re: KADDI KANN DAS AUCH! SCHLECHT! xD   Mi Feb 17, 2016 10:15 pm

Jack Donahue 
's Mum ist eine Schlampe, Schlampe, Schlampe, Schlampe, dämlich dick und fett
Jacks Mum die Schlampe,
die Schlampe spinnt komplett, hey!


Der Geruch nach Zigarettenqualm hing immer noch in seiner Jacke. Er roch ihn trotz des starken Regens, der seine Haare auch durch die Kapuze durchnässte.
Die Hände in den Hosentaschen vergraben ging er weiter, ignorierte die Geräusche der erwachenden Stadt, das ferne Sirenengeheul und das laute Bellen eines Hundes genauso wie das Pochen seines Schädels.
Er seufzte, als er die Plattenbausiedlung sah, obwohl er nicht einmal wusste, ob sie bemerkt hatten, dass er nicht in seinem Bett gelegen hatte.Kurz spürte er das flatternde Gefühl der Angst, aber gleichzeitig machte sich ein Trotz in ihm breit, der es zumindest fast nieder kämpfte. Mit abwehrender Wut im Blick ging er in den Aufzug und wartete, bis er im 9. Stock hielt, bevor er ausstieg und sich nach rechts zu der Wohnungstür seiner Eltern drehte. Fahrig fischte er nach dem Schlüssel in seiner Tasche, bevor er die Tür aufschloss und einen Moment horchte. Alles schien still zu sein. Anscheinend hatten sie tatsächlich nichts bemerkt. Erleichtert schnaubte er und ging schließlich leise hinein, zog seine nassen Springer aus und schlich in Richtung Zimmer. Dabei wich er der Katze aus, die wohl gestreichelt werden wollte und um seine Füße strich. „Ksch!“,zischte er ihr zu, aber sie wich keinen Millimeter zur Seite.
„Frag sie doch gleich höflich, ob sie dich vorbei lässt.“ Jack konnte gerade noch einen Aufschrei unterdrücken und fuhr herum. Mum saß in ihrem alten Nachthemd am Küchentisch und das einzige Licht im Raum war das Glimmen ihrer Zigarette. Den Rauchschwaden nach zu urteilen, saß sie dort schon eine ganze Weile. Er starrte sie bewegungslos an, bis sie ihm mit einem Nicken bedeutete herein zu kommen. „Komm schon, oder willst du, dass er aufwacht?“
Jack warf einen schnellen Blick in Richtung Schlafzimmertür und ging dann in die Küche. Er schloss die Tür hinter sich und stellte sich dann mit verschränkten Armen davor.
„Na los, setz dich!“ Er schnaubte, ließ sich aber trotzdem auf den Stuhl ihr gegenüber fallen. „Was?“,fragte er und das Wort war genauso abwehrend wie sein Blick. „Du riechst nach Alkohol“,meinte sie, während er das Buch auf dem Tisch fixierte, in dem sie wohl gelesen hatte, während sie wartete. Eine Weile blieb es still, bevor sie fragte: „Hast du nichts dazu zu sagen?“ Er zuckte nur mit den Achseln und sie seufzte. „Du bist 14. Denkst du wirklich, in deinem Alter ist es gut so nach Hause zu kommen?“ Wieder war seine Antwort ein einfaches Achselzucken. Er mochte es nicht, wenn sie so mit ihm redete. „Dein Vater-“ „Mein Vater“;fiel er ihr nun endlich ins Wort. „hat nichts damit zu tun. Es war einfach lustig und ich bin länger geblieben, ok?“ Jack hatte unterm Tisch seine Hände zu Fäusten geballt. „Ich weiß, dass ihr euch nicht versteht, aber du musst doch einsehen dass-“ „Was?“,fuhr er sie an und versuchte dabei trotz allem leise zu bleiben, um ihn nicht zu wecken. „Dass es in Ordnung ist was er tut?“ Erst jetzt sah er sie an. „Willst du das sagen? Dass er Recht hat?“ Sie schüttelte den Kopf. „Nein. Aber er macht sich eben Sorgen um dich. Genauso wie ich.“
Jack glaubte nicht was er da hörte. Er sah sie mit aufgerissenen Augen an und schnaubte. „Ach deswegen drischt er auf mich ein, sobald ich den Mund aufmache. Weil er sich Sorgen macht. Jetzt, wo du es sagst...“
„Du übertreibst“
„Ach, ich übertreibe also? Aber als er seine Bierflasche hinter mir hergeworfen hat, weil ich nicht mit ihm zum Fußball gucken wollte, da hat er nicht übertrieben, oder?“
„Du weißt genau, dass es nicht daran lag. Du hast ihn angeschrien, Jack.“
„Ja und warum?“ Jack bemerkte, wie seine Augen feucht wurden und er hoffte einfach, dass er jetzt nicht anfangen würde, los zu heulen. „Weil er der gleiche gemeine, arrogante Sack war wie immer und mich immer nur fertig macht.“
„Rede nicht so über deinen Vater! Ich weiß, dass er manchmal schwierig ist, aber er hat es auch nicht leicht. Außerdem bist du ja im Moment auch nicht besser.“ Er hörte an ihrer Stimme, dass sie nun auch wütend war. „Kommst um fünf Uhr morgens nach Hause und stinkst nach Alkohol. Ich will gar nicht wissen, wo du dich wieder rumgetrieben hast. Ich habe die halbe Nacht nicht geschlafen, weil ich mir Sorgen gemacht habe. Was denkst du eigentlich, was aus dir wird, wenn du so weiter machst? Wenn du nur ein wenig mehr wie dein Bruder wärst-“
Sie hatte seinen Blick gesehen und schien einen Moment selbst darüber erschrocken, was sie gesagt hatte. Seine Hände waren zu Fäusten geballt und in seinem Blick war nichts als Wut. Zumindest hoffte er das. Denn er schluckte immer wieder, dass die Tränen nicht doch noch anfingen zu laufen. „Du jetzt auch noch?“,fragte er leise, damit sie nicht hören konnte, wie kurz er vorm Heulen war.
Sie seufzte und meinte dann: „Es ist nicht, dass er besser ist als du, wir haben euch beide gleich gern.“ Jack schnaubte. „Aber er ist einfach nicht so schwierig. Du musst endlich aufhören uns immer nur Schwierigkeiten zu machen. Vor allem deinem Vater. Schließlich weißt du doch selbst, wie er ist. Und wenn du nicht immer Streit suchen würdest, wäre alles viel einfacher. Schau dir Sammy an. Die beiden haben keine Probleme. Kannst du es nicht wenigstens versuchen?“
Sein Blick wurde abfällig. „Tut mir Leid dass ich anders bin als ihr. Ich lasse mich nicht von ihm beleidigen und sage dann noch brav danke dafür. Ich kann einfach nicht immer nur den Kopf einziehen. Aber keine Angst, in ein paar Wochen bin ich wieder weg, dann müsst ihr mich zehn Monate lang nicht sehen. Halleluja!“
Damit stand er auf und verließ ohne ein weiteres Wort die Küche, ging so leise, wie es so eine Art Abgang zuließ in sein Zimmer und kletterte in sein Bett.

„Jacky? Wo warst du?“,murmelte eine verschlafene Stimme vom unteren Teil des Hochbetts. „Ach halt die Klappe!“,schnaubte er und drehte sich zur Seite. Bald wäre er wieder in Hogwarts. Dann konnten die ihn alle mal!

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