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 Unser krasses hardcore RPG

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Jack Donahue
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Fr Jan 24, 2014 2:33 am

100. Post Very Happy

Roel fing an ihn anzuschreien. Legte ihm die Sache dar, wie sie sie wohl verstand. So hatte er sie noch nie erlebt. Normalerweise war sie einfach nur verängstigt oder kalt. Jetzt schien sie stinksauer zu sein. War das nicht normalerweise sein Repertoire?

Als sie geendet hatten schnaubte er, gefolgt von einem nicht im geringsten amüsierten Lächeln. "Du wusstest also von Anfang an, dass er das mit mir tun würde? Bist du nie auf die Idee gekommen, mich zumindest vorzuwarnen? So im Sinne: Hey, Jacky, der Lord will dir sein verdammtes Markenzeichen aufdrücken. Nur, damit jeder sieht wem du gehörst.
Ehrlich Roel, ist dir nicht in den Sinn gekommen, dass ich nicht sein verdammtes Schlammblut - Hündchen sein will? Oder war dir das egal? Wahrscheinlich. Schließlich hat es besser in deine Pläne gepasst. Und wenn du mir was gesagt hättest, hätte ich womöglich widersprochen. War's nicht genauso bei Sammy? Hör endlich auf, mich zu behandeln, als hätte ich keine Ahnung vom Leben. Ob du's glaubst oder nicht, ich hab' mittlerweile genug gesehen für zwei. Weih mich endlich in die Scheiße ein und erzähl mir, worauf ich mich einlasse , oder lass mich komplett in Ruhe. Du darfst dich entscheiden."
Auslauf. Wenn er das schon hörte. Er war mit jedem Satz lauter geworden und zitterte leicht vor Wut. Das alles war doch einfach nur zum Kotzen. "Ich hab' dir vertraut, weißt du?"

Sie fing an, ihre Geschichte zu erzählen. Die Geschichte ihres dunklen Mals und er fragte sich, warum er sich das ganze überhaupt anhörte. Ja, er war dazu verpflichtet. Bester Freund und das alles. Also hörte er ihr einfach weiter zu. Als sie geendet hatte, wollte er gerade etwas sagen, als sie weiter sprach und endlich, endlich sagte sie einmal die Wahrheit. Und diese Wahrheit machte ihn wütend. Er sah sie eine Weile lang nur an und fing dann an leise zu lachen. Es war fast schon komisch, wie wenig sie ihn kannte. Dann sah er sie ernst an. "Dir hätte klar sein müssen, dass das keinen Zweck hat. Ich lasse die Leute nicht fallen. Gott, musst du mich ausgelacht haben, wie ich immer wieder zu dir gekommen bin. Immer und immer wieder hab' ich's versucht und du hast mich ignoriert. Und dann, endlich hast du wieder mit mir geredet. Und wann? Als dein Leben dir zuviel wurde. Als du wieder jemanden gebraucht hast, der für dich da ist. Und da war ich natürlich genau der Richtige. Jack Donahue mit seinem Helfersyndrom, der ja immer für alle ein offenes Ohr hat. Und sind wir mal ehrlich. Nur dafür war ich gut. Weißt du Roel, ob du's glaubst oder nicht, ich hätte dich auch Mal gebraucht. Hast du mich einmal gefragt, wie es bei mir weiter gegangen ist? Nein. Natürlich nicht.
Klar, ich hab' nicht zwischen Todessern gehaust und irgendwelche Widerstandsarbeit geleistet. Aber glaub mir, bei mir war es auch nicht lustig.

All die Zeit in Hogwarts, als ich fast schon drum gebettelt habe, dass du wieder mit mir redest, wollte ich einfach auch mal jemanden haben, der MIR zuhört und MICH versteht. Wem hätte ich es denn sonst erzählen sollen, dass Sammy in dem Jahr, in dem ich nicht da war, zwei Mal im Krankenhaus gelandet ist, weil Dad wieder durchgedreht ist? Oder die Tatsache, dass er, wenn ich in den Ferien zu Hause war, seine verdammten Kippen auf mir ausgedrückt hat? Ich hab' so oft die Fresse poliert bekommen... Mum hat nur dabei zugesehen und nichts gesagt. Natürlich nicht. Sonst hätte sie womöglich auch noch was abgekriegt.

Weißt du, du hast mich nie gefragt, was bei mir war in dieser ganzen Zeit. Wie es mir geht. Was bei mir los ist. Sonst hätte ich dir Dinge erzählen können, die dir die Haare zu Berge stehen lassen würden. Soll ich dir sagen was damals passiert ist, nachdem ich dich am See zurückgelassen habe? Ich bin in diese versiffte Wohnung zurückgekehrt. Und weißt du auch, was ich da gemacht habe? Ich hab' sie kaltblütig umgebracht. Meine eigenen Eltern. Einfach so. Weil sie mich kaputt gemacht haben. Weil sie Sammy kaputt gemacht haben. Roel, du hast nicht die geringste Ahnung von meinem Leben oder was bei mir alles schief gelaufen ist. Nicht die geringste. Wie hätte ich es dir auch sagen sollen? Schließlich sind meine Probleme ja immer nur Kleinkram gewesen im Gegensatz zu den Problemen die unser Todesserkind hier hat. Glaub mir es war für mich in Ordnung immer für dich da zu sein. Aber ehrlich gesagt hätte ich mir schon gewünscht, dass du wenigstens ein einziges Mal auch an mich denkst. Heute hast du bewiesen, dass du das nicht tust. Roel, ich hab mir jahrelang immer deinen Scheiß angehört. Aber dieses eine Mal kann ich nicht mehr. Also tu mir den Gefallen und versuch' wenigstens dieses eine Mal nicht, meine Scheiße mit deiner zu übertrumpfen."
Jack spürte dieses verdammte brennen in den Augen und blinzelte es weg. Er würde definitiv nicht vor ihr heulen wie ein kleines Baby. Dass sie ihn selbst dann noch runterziehen musste, wenn er schon am Boden war machte ihn fertig. Diese Informationen hatte sie jahrelang vor ihm geheim gehalten, aber sie musste jetzt damit herausrücken. Jetzt, kurz nachdem er diesen verdammten Totenschädel eingebrannt bekommen hatte. Jahrelang hatte er das mitgemacht, aber irgendwann reichte es auch ihm.

Er ging einige Schritte von ihr zurück und sah sie von oben bis unten an. "Weißt du Roel, ich war immer für dich da. Kannst du dasselbe von dir behaupten?"
Er fragte sich, was sie auf seinen Ausbruch antworten würde? Niemand wusste von seinen zwei ersten Morden. Wahrscheinlich würde sie ihn fallen lassen. Seine Faust traf die Wand, ohne dass er groß etwas davon mitbekam. "Fuck!", schrie er fast. Dann sah er sie fast herausfordernd an. Was auch immer sie sagen würde, es würde ihm egal sein. Es würde ihm einfach egal sein. Zumindest versuchte er, sich das einzureden.

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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Fr Jan 24, 2014 6:03 pm

Roels Muskeln zuckten. Ihre Fäuste zitterten. Ihr Atem wurde flach, sie hielt ihn einen Moment an. Dieses Säuseln in ihrem Ohr hörte sich ungesund an, zusammen mit ihrem Herzschlag, der gleichmäßig und doch immer lauter in ihrem Schädel dröhnte machte es sie wahnsinnig.
Genauso wie Jacks Worte.
Er verstand nicht. Natürlich nicht, warum sollte er? Es war Jack Donahue. Nur Jack Donahue. Der kleine Junge vom Spielplatz.
Er hatte nie verstanden, was sie hatte tun müssen, damit er am leben bleibt. Was sie für ihn getan hatte. Und jetzt wollte er den Spieß umdrehen? Oh nein, nein, nein… Das würde er nicht schaffen. So behandelte man sie nicht. Nicht sie.

In den Augen der Todesserin schien etwas aufzublitzen. Sie waren kalt, kälter als sonst und lagen auf Jacks Gesicht, starrten in seine Augen und beobachteten seinen Mund während er sprach.
Ach der kleine arme Jack, wie er hatte leiden müssen. Wie furchtbar. Wie dramatisch, wie unendlich traurig und wie unendlich langweilig. Es interessierte sie nicht.
Es war nicht wichtig für den großen Plan, für das Endergebnis, auf das sie alle zuarbeiteten. Er verstand nicht. Warum sollte er?
Dunkle Gedanken durchzuckten ihren Kopf, Roel ließ sich nichts anmerken, doch mit jeder weiteren Beschuldigung zuckte ihre Oberlippe, ihre Miene versteinerte zu einer wütenden Grimasse, bis er aufhörte und sie den Atem anhielt.
Er unterschätzte sie so sehr, wieso? Wieso fürchtete er sie nicht für das was sie war? Auch sie hatte getötet, wieso sah er das nicht? Wieso hatte er keine Angst, wie die Muggel, die sie auf dem Gewissen hatte? Wie die dreckigen kleinen Schlammblüter, wie die kleinen Gryffindors, Harrys süße Freunde, Seamus und Dean, die sie so leicht hätte in den Wahnsinn foltern können.
Wie Alestor Moody. Wie hatte sie es genossen Zaubersprüche auf dieses Gesicht abzufeuern. Dabei hatte er ihr nie etwas getan, nein nur sein Gesicht, wie Crouch es aufgesetzt hatte wie eine Maske. Wie Crouch sie darin herum kommandiert hatte, wie Crouch ihr Leben zerstört hatte, noch mehr als es ohnehin schon ein schwelender Haufen Asche war-

Roel blinzelte das erste Mal, seit er angefangen hatte zu reden und atmete schließlich wieder ein. Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, es wurde größer, bis sie ihn ansah, als ob sie ihren Verstand verloren hätte.
Er verstand nicht, warum sollte er auch? Es war Jack. Jack das Schlammblut.
Langsam trat sie näher, sie sah ihn an, fixierte ihn und musterte seinen Körper. Es wäre so einfach ihn jetzt zu zerschmettern, es wäre wahrscheinlich ein Hochgenuss. Wieso tat sie es nicht einfach? Wieso hatte sie es all die Jahre nicht getan?
Vielleicht weil es nie der richtige Zeitpunkt gewesen war, nie eine Sekunde, in der es sich richtig angefühlt hätte und jetzt… jetzt war sie da. Sie wollte wissen, wie es sich anfühlen würde und ob er schreien würde. Doch zu erst…
Roels Hand schnellte hervor und sie packte ihn an den Schultern, sie war stark, ihr Körper war nicht so schwach und zierlich wie er es den Anschein hatte, sie hatte die Kraft ihn festzuhalten und seinen Hals zu attackieren, sie hielt ihn fest, würgte ihn leicht und sah ihn mit aufgerissenen Augen an.

Fühlte es sich so an, wenn Barty alle seine Hemmungen fallen ließ? Tat er es deshalb?

"Du bist so dumm", sagte sie scharf, zischte es ihm wütend entgegen und drückte etwas fester zu. "Du weißt nichts, gar nichts. Du durftest hier sein, in deinem Zimmerchen und einfach warten. Wie schön muss es sein, wenn man nicht täglich gefoltert wird. Wie schön es sein muss, wenn man nicht jeden Tag vor den Lord treten muss."
Ihre Lippen zuckten, ihr Lächeln wurde breiter, sie lachte leise während sie weitersprach.
"Du warst einmal bei ihm und oh ja ich wusste, dass er dir irgendwann das dunkle Mal verpassen würde, Donahue. Natürlich wusste ich das. Wieso wusstest du es nicht, huh? Du bist so dumm, Jack und du merkst es nicht einmal. Ein Todesser ohne ein dunkles Mal? Dass ich nicht lache! Als nächstes erzählst du mir, dass du es nicht genossen hast deine Eltern zu erledigen. Du kennst dieses Gefühl der Macht Jack, du kennst es und ich weiß es."
Sie zog ihren Zauberstab und richtete ihn direkt an Jacks Wange, stach damit in seine Haut und starrte ihn einen Moment mit einem irren Blick an.
Ob er wohl verstanden hatte? Sicher nicht, warum sollte er auch? Es war das Schlammblut Donahue. Er würde nie verstehen-

Plötzlich ließ Roel ihn los und trat stolpern nach hinten. Ihr Gesicht entspannte sich, sie sah ihn geschockt an, geschockt von sich selbst und von dem Zauberstab in ihrer Hand. Sie warf ihn von sich, als ob er sie gebissen hätte, ehe sie fast nach hinten umgefallen wäre und dann zur Tür stolperte.
Ihr Atem ging schnell, ihr Herzschlag hämmerte gegen ihr Trommelfell, während sie gedanklich schrie, ihr Körper war zu paralysiert dazu, um nur einen Laut von sich zu geben.

Hilfe. Hilf mir.

Ihr Körper fing wieder an zu zittern, sie spürte ein leichtes brennen in ihrem dunklen Mal, ehe sie ihre Hände wieder zu Fäusten ballte und einen weiteren Schritt nach hinten stolperte.
"Jack, ich-" Die Stimme versagte, sie konnte nicht reden, ihre Kehle war trocken und fühlte sich krank an. Ihre Hand klammerte sich an der Türklinke fest und sie verschwand durch die Tür.
Sie war ein Monster. Und jetzt wusste er es.
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Jack Donahue
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   So Jan 26, 2014 7:20 pm

Jack bemerkte schon während er redete, dass Roel nicht gerade erfreut war, über das was sie hörte. Trotzdem hoffte er noch auf Einsicht. Auch wenn der Blick, mit dem sie ihn musterte etwas komplett anderes sagte. Sie schien von Sekunde zu Sekunde kälter zu werden. Glich eher Crouch als sich selbst und auf einmal krallte sie sich in seinen Hals und drückte zu. Er sah sie mit schockgeweiteten Augen an. Das war nicht Roel. Nicht die Roel, die er kannte.
Als sie ihn beleidigte und dabei immer glücklicher aussah, wurde ihm klar, dass sie es genoss, ihre Wut an ihm auszulassen und endlich wusste er, was ihre fehlende Seele auslöste. Viel zu irritiert um sich ernsthaft zu wehren hörte er sich ihre Hasstirade an und wartete immer noch darauf, dass sie umschwenken würde. Das konnte doch nicht wirklich ihr ernst sein? Jedes Wort dass sie sagte, bahnte sich fast schmerzhaft einen Weg in seine Gedanken.
Da spürte er ihren Zauberstab an seiner Wange und jedwede Hoffnung auf Einsicht ihrerseits zerbrach. Er fragte sich, was sie vorhatte und die Erinnerung an einen anderen Zauberstab, der sich heute schon in seine Haut gebohrt hatte, ließ ihn die Augen aufreisen. Er stand hier vor Roel. Der einzigen Person hier, von der er nie erwartet hätte bedroht zu werden. Ihr Blick ließ auf nichts Gutes schließen und er wartete einfach auf das Unvermeidliche.
Da ließ sie ihn los. Brachte ein wenig Platz zwischen sie und ließ ihren Zauberstab los. Sie war aufgewacht. Jack stand immer noch bewegungslos da und starrte sie an. Als sie anfing zu reden, erwartete er eine Erklärung. Eine Erklärung, die er eigentlich gar nicht hören wollte. Er wehrte mit den Händen ab und sah sie weiter geschockt an. Die Dunkelheit war ins Zimmer gekrochen und es breitete sich eine fast unerträgliche Stille aus. Das hier hatte nichts mehr mit Freundschaft zu tun. Wahrscheinlich wussten sie das beide.
"Ich wollte eigentlich nur, dass du einmal auch für mich da bist.",murmelte er. "Aber du hast mir ja gezeigt, was du davon hälst. Keine Angst, ich bitte dich nie wieder darum."
Damit drehte er sich um und flüchtete, die Tür hinter sich zuschlagend, aus dem Zimmer.

Über die nächsten Wochen wurde das Brennen an seinem Unterarm immer schwächer. Ganz hatte es noch nicht nachgelassen, aber wenn er nicht daran dachte, spürte er es kaum.
An dem Abend, an dem sie gestritten hatten, war er nochmal zurück in das Zimmer gekommen, hatte stillschweigend ein paar Klamotten zusammengepackt und war dann in ein anderes Zimmer umgezogen. Er konnte Roel nicht einmal mehr in die Augen sehen. Wenn er an diesen Abend zurückdachte, konnte er immer noch nicht fassen was geschehen war. Nicht nur, dass sie so abartig durchgedreht war, nein, sie hatte ihn quasi an den Lord verkauft. Sie war nicht besser als die anderen Todesser hier. Gott sei Dank erwartete man bei seiner neuen Arbeit nicht von ihm, auch nur mit Roel zu reden. Vielleicht hatte sie auch darum gebeten. Jack war sich nicht sicher. War aber so oder so mit der Situation zufrieden.
Es kam ihm regelrecht so vor, als würde sie ihm aus dem Weg gehen. Aber gut, nach diesem Abend war das wahrscheinlich auch für sie beide besser.
Außerdem hatte er eigentlich genug zu tun. Ihm wurden sämtliche Sichtungen von Harry der letzten paar Monate gegeben, genauso wie alle anderen Informationen, über die man etwas über seinen Aufenthaltsort erfahren konnte. Wenn Jack einen Ort nannte, an dem er Harry vermutete, schickte man erst ein paar Greifer hin um nachzusehen. Diese sollten sich dann melden, wenn sie Harry gefunden hatten.
Natürlich achtete Jack sorgsam darauf, dass der Ort, den er angab, komplett Harryfrei war. Er gab Orte an, von denen er vermutete, dass sie irgendwann einmal dort aufgetaucht waren. Angefangen hatte er mit einem Schuss ins Blaue. Dann war ihm der Ort im Wald eingefallen, an dem er Harry zuletzt gesehen hatte. Die Tatsache, dass sie dort wirklich zumindest zeitweise gewesen waren, hielt die Todesser noch ein bisschen hin, aber Jack war sich nicht sicher, wie er sie lange bei Laune halten konnte. Am liebsten hätte er mit jemandem darüber geredet, was er als nächstes tun sollte. Doch wer war da schon groß da? Er hatte versucht Sammy zu treffen, doch der schien momentan einfach nicht im Haus zu sein und mit Roel würde er nicht reden. Definitiv nicht.
Er verbrachte die Zeit mittlerweile hauptsächlich auf seinem Zimmer. Das war ihm zwar nicht gerade das liebste, nach seiner langen Einzelhaft, aber es war immer noch besser, als sich mit den anderen Todessern abzugeben, die ihm jedes Mal wenn sie ihn sahen zeigten, was sie von ihm hielten.
Aber was sollte diese ganze Grübelei? Er beugte sich zurück über seine Karten und widmete sich wieder der Frage, wohin er die Todesser ganz sicher nicht schicken durfte.

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   So Jan 26, 2014 8:52 pm

Das Haus war voll. Bald würde es bersten, wenn man nicht etwas dagegen unternehmen würde. Die Gänge waren so gefüllt, dass sich Bartemius anstrengen musste nicht von diesen Trampeltieren zerquetscht zu werden.
Als ob er nichts besseres zu tun hätte.
Nein, nicht er, nicht die treueste Hand des dunklen Lords - er solle doch nach Donahue schauen, hatte ja sowieso nichts zu tun. Schließlich war er freigestellt worden, zumindest für die nächsten Tage und alles würde ja gerade für ihn so schön glatt laufen, aber wenn er doch gerade dabei wäre, konnte er sich doch um dieses Schlammblut kümmern. Bla. Bla. Bla. Was man nicht alles für seinen Herrn und Meister tat...
Verärgert fletschte er die Zähne und zischte einige Beleidigungen vor sich hin, sodass einige der Zauberer und Hexen, die den Gang verpesteten ihm hastig aus dem Weg gingen und ängstlich den Kopf neigten.
Erst als er schließlich in einen kleineren dunklen Gang abbiegen konnte, atmete er auf. Dämmriges Licht umhüllte ihn, als er weiterging und die dunklen Gemälde und Vorhänge das Licht der kleinen Fenster neben ihm fast gänzlich schluckten.
"Verdammtes Greiferpack", knurrte er in sich hinein, stampfte weiter, stolperte dabei fast um eine Ecke, als er den halb auf dem Boden liegenden Wandteppich übersah. Laut fluchte er auf, sah dabei einen Moment aus dem Fenster neben sich.
Die Sonne schien hinter dem Nebel hervor, der schon die ganzen ersten Wochen des neuen Jahres über den Ländereien um sie herum verhangen war und zog sich in langen Strahlen durch die dichten Wolken, beleuchtete dabei einige disapparierenden Greifer, die hinter den Grenzen des Grundstücks wieder ihrer Arbeit nachgingen.
Scabior hatte es wohl für besonders gerissen gehalten alle seine Kollegen zu versammeln, um mit ihnen die neuesten Entwicklungen zu besprechen, aber wenn man Barty fragte war dies nur eine faule Ausrede für eine großartige Party gewesen, die gestern hinter der Villa stattgefunden hatte.
Naja gut, ihm brummte immerhin auch noch er Schädel, als er zum Protest noch mit Bellatrix angefangen hatte den Weinkeller zu plündern und einige ihrer Gefangenen zu quälen. Betrunken machte das einfach noch so viel mehr Spaß…

Seufzend riss sich Bartemius aus seinen Gedanken und blieb schließlich langsam vor einem der Türen stehen, die sich am Ende des Ganges aneinander reihten. Kleine Kammern, hauptsächlich für weniger wichtige Gäste, von denen eine nun das Zimmer von Donahue darstellte. Eine Besenkammer, kam es Crouch in den Sinn, als er zum ersten Mal grob an das morsche Holz der Tür klopfte.
"AUFSTEHEN SCHLAMMBLUT, DIE SONNE LACHT!", brüllte er der Tür entgegen und klopfte noch einmal hart. Donahue brauchte von ihm keine Sonderbehandlung zu erwarten, jetzt nachdem er sein Mal eingebrannt bekommen hatte. Er war nichts besonderes, es war ein Scherz und ein ziemlich schlechter dazu.
"Besprechung in meinem Büro, verstanden? SOFORT!", knurrte er noch einmal, wandte sich dann wieder ab und ging einige Schritte von der Tür weg. Er würde sich ganz sicherlich nicht direkt in der Nähe dieser Absonderlichkeit aufhalten, vorallem nicht, wenn er seinen neuen Anzug trug.

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   So Jan 26, 2014 9:22 pm

Er war schon seit Stunden wach, als ein Gehämmer an der Tür ihn von seiner Arbeit hochschrecken lies und Crouchs dummes Mundwerk ankündigte, er solle aufstehen. Jack erhob sich von seinem Stuhl und fragte sich dabei, wie Crouch wohl reagieren würde, wenn er ihm das Gesicht mit einem Baseballschläger zertrümmern würde. Leider blieb das wohl weiterhin eine Vorstellung.
Sein Blick wanderte durch das kleine Zimmer und suchte nach Dingen, die er vielleicht brauchen würde. Doch Crouch sagte ihm ja nicht einmal, warum er ihm folgen sollte. Somit war die Sache wohl weniger auf Papierkram ausgelegt.
Jack steckte seinen Zauberstab ein und öffnete die Tür. "Was willst du?",fragte er genervt. Auch wenn er wusste, das Crouch so oder so darauf bestehen würde, dass er ihm in sein Büro folgte. Der Kerl war einfach der penetrant Dümmste hier. Es schien ihm Spaß zu machen, ihn jedes Mal aufs neue daran zu erinnern, wie wenig er hierher gehörte. Grundsätzlich war das ja etwas Gutes. Wenn er es nur nicht so abartig nervig tun würde.
Jack seufzte also und folgte dem Todesser zu seinem Büro.
Er hatte alles wieder aufgeräumt und es sah so aus, als wäre er nie gegen sein Regal gekracht. Jack erinnerte sich noch zu gut an seinen Gesichtsausdruck, als der Zauber ihn traf. Das war ein Bild, dass er sich immer wieder vor Augen rief, wenn er kurz davor war, die Nerven zu verlieren. Auch wenn Crouch es nicht wusste, er hatte ihn schon einmal überwältigt. Das war eine Genugtuung.
Leider war das nicht das einzige Bild von Crouch, dass sich in Jacks Gehirn gebrannt hatte. Dieses amüsierte, fast grausame Lächeln, als der dunkle Lord ihm das Mal gegeben hatte, würde er wahrscheinlich nie vergessen. Immer wenn er daran dachte, erfüllte ihn eine Wut, die sich kaum zurückhalten ließ. Trotzdem hielt er seine Klappe und setzte sich auf einen Stuhl vor dem Schreibtisch. Der, auf dem er das letzte Mal schon gesessen hatte. "Also, was willst du?", fragte er erneut und lehnte sich zurück. Höflichkeiten waren mittlerweile nicht mehr nötig. Das einzige, wozu dieses dumme Tattoo gut war,war die Tatsache, dass er kein Freiwild mehr war. Er musste keine allzu große Vorsicht mehr walten lassen.

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Barty Crouch Jr.
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   So Jan 26, 2014 10:18 pm

Crouchs ohnehin schon schnelle Schritte beschleunigten sich noch einmal, als er endlich Donahue an seinen Hacken hatte und er zurück zu seinem Büro gehen konnte. Er forderte ihn nur zum Mitkommen durch eine simple Handbewegung auf, während zwischen seinen Fingern sein Zauberstab steckte und er diesen benutzte um einige Vorhänge aus dem Weg zu jagen. Das schwere Stoff zuckte beiseite, als sie die verschiedenen Gänge passierten und einen Moment durch einen kleinen Geheimgang gingen. Die anderen Korridore waren ohnehin überfüllt von Greifern, die entweder Gefangene ablieferten oder neue Befehle entgegen nahmen.
Bartemius knurrte schon wieder einige Flüche vor sich hin. Seit Potter im Ministerium aufgetaucht war, hatte man alle vertraulichen Verhaftungen und Gefangenen hier her verlegt und die schöne Ruhe von Malfoy Manor endgültig zerstört. Bis jetzt hatte er geglaubt, dass dieser nervige Hund und Donahue die einzigen Probleme hier waren, doch diese vielen dreckigen Kopfgeldjäger raubten ihm zusehends den Nerv.

Aufgebracht wie er war, öffnete er grob die Tür zu seinem Büro und trat vor Jack hastig ein, ging einen Moment ans Fenster, ehe er zu Jack hinüber an den Schreibtisch ging und sich gerade setzten wollte.
"Donahue bevor ich anfangen möchte ich-", sagte er schon im hinüber gehen, nahm einen Aktenordner aus einem der Regale hinter sich und öffnete ihn, als in diesem Moment sich die Zimmertür abermals öffnete und eine junge Frau langsam eintrat.
Es war Roel. Sie schien auf den ersten Blick gar nicht zu bemerken, wer da noch im Zimmer saß, sodass sie erst einige Schritte in den Raum tätigte, ehe sie stehen blieb und erschrocken auf Jack sah.
Bartemius sah auf und begann zu lächeln. Wie auch Roel bemerkte war es nicht sein übliches kaltes Grinsen, es war eher ein erfreutes Schmunzeln, welches er der jungen Hexe entgegen warf, als ob sie die Madonna persönlich wäre. Für einen Moment irritierte sie das sichtlich, ehe sie Jacks Blick auswich und weiter hinüber zu Crouchs Sofa schritt, das in der Nähe seines Schreibtisches stand.
"Warte- einen Moment. Hast du's bequem?", haspelte Crouch hervor, ließ die Akten unachtsam auf seinen Tisch fallen und wandte sich rasch um, holte eine Teetasse hinter seinem Schreibtisch hervor und bewegte seinen Zauberstab schwungvoll darauf zu, damit sich darin eine warme Flüssigkeit ergoss, die fröhlich vor sich eindampfte. Roels plötzliches Eintreten schien ihn aus dem Konzept gebracht zu haben, doch er schien noch konzentriert genug zu sein, um die immer noch offene Tür mit einem Schwung seines Stabes zu schließen und das heiße Getränk einem seiner Gäste zu bringen, der offensichtlich nicht Jack war. Das kleine Schlammblut konnte lange warten, er würde nichts bekommen.
"Brauchst du noch was? Ich hab auch noch Schokofrösche da", fragte er, zog besorgt seine Brauen zusammen und schien ehrlich vergessen zu haben, dass Jack existierte. Erst als Roel ihre Lippen aufeinander presste und ihn teils verstört teils peinlich berührt ansah und dabei an ihm zu Jack vorbei schaute, schien er wieder aus seinen Gedanken aufzuwachen.
"Gut, nein - in Ordnung. Aber du solltest etwas essen, du isst viel zu wenig. Das tut dir nicht gut. Und dem Baby auch nicht."
Bevor die junge Frau antworten konnte, schmunzelte Crouch abermals und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen, von dem Roel nur leicht zurück zuckte. Sie starrte an ihm vorbei, direkt zu Jack und sah ihn mit aufgerissenen Augen an. Sie ließ es über sich ergehen und kniff dann ihre Augen zusammen, natürlich ohne dass der andere Zauberer dies bemerkte.

Erst als Crouch sich wieder umwandte und zurück zu Jack an seinen Schreibtisch ging und vor ihm auf der Tischplatte Platz nahm und die Akten wieder zur Hand, sah Roel angestrengt an Jack vorbei. Ihr war die ganze Situation so unangenehm, dass es den ganzen Raum erfüllte, doch Bartemius bemerkte davon nichts. Er war dafür viel zu beschäftigt und zu verärgert darüber, dass er sich jetzt auch noch mit Donahue beschäftigen musste, obwohl es noch so viel zu erledigen gab.
"Also nun wieder zu dir, Jack", er spuckte seinen Namen aus, als ob ihm davon schlecht werden würde, wenn er zu viel Zeit damit verbrachte dessen Buchstaben auszuformulieren. "Bis jetzt hatte deine Arbeit ja wenig erfolg - kannst du mir sagen, wo du Potter als nächstes vermutest?"

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   So Jan 26, 2014 11:08 pm

Jack war nicht wirklich daran interessiert, was Crouch von ihm wollte. Entweder er wollte irgendetwas aus ihm herauskitzeln, dass ihn als Spion entlarvte (Es war nicht schwierig zu bemerken, wie sehr ihm seine Anwesenheit auf die Nerven ging), oder er wollte einen neuen Aufenthaltsort von Harry. Wobei Jack wieder einmal lügen musste. Zumindest bis er einen Vorwand hatte, sich selbst auf die Suche nach Harry zu machen. Dann konnte er versuchen, die Horcruxe zu finden. Vorher musste er einfach dumm hier rumsitzen.
Crouch hatte gerade angefangen ihn zuzulabern, als die Tür sich öffnete und eine blonde Frau hereinkam. Natürlich war es Roel. Jack verschränkte die Arme vor der Brust und sah aus dem Fenster. Aus dem Augenwinkel sah er aber, dass sie nicht gleich wieder verschwand, sondern sich auf ein Sofa weiter hinten im Raum setzte. Das unheimliche an der Situation war Crouchs Verhalten. Er bemutterte Roel, als wäre sie ein kleines Kind. Jack war verwirrt. Was war mit dem los? Er gab ihr Tee und wollte sie sogar zum essen bringen.
Jack blieb für einen Moment die Luft weg. Er hatte seine Antwort bekommen. Aber das konnte nicht sein. Sie konnte doch nicht wirklich mit Crouch ein Kind bekommen. Und was wenn es gar nicht Crouchs Kind war?
Jack fuhr herum und vergaß dabei völlig, dass er nicht mit Roel redete. "Welches Baby? Bist du schwanger?" Er sah sie fragend an und hoffte einfach, dass sie verstand, dass er mit diesem Blick nicht nur die Frage stellen wollte, die er gerade ausgesprochen hatte. Es ging hier um etwas komplett anderes. Was, wenn aus dieser Nacht...? Aber vielleicht war es auch wirklich Crouchs Kind. Hatte Roel nicht immer mit ihm rumgehurt? Nein, er durfte solche Wörter nicht mehr verwenden. Was, wenn es doch sein Kind...
Jacks Gedanken rasten viel zu schnell um wirklich einmal etwas zu Ende zu denken. Er wusste nicht einmal, was er sich mehr wünschen sollte. Wenn es Crouchs Kind war, hatte Roel ein Problem. Sie würde diesen Kerl nie wieder los werden. Wenn es seins war? Ja, was dann? Gut, für Roel wäre es besser. Er traute sich zu, diese Aufgabe besser zu bewältigen als Crouch. Und für das Kind wäre selbst ein Hauself besser als Crouch.
Aber was dachte er da überhaupt? Er konnte kein Kind mit Roel haben. Das ging einfach nicht. Es war doch nur diese eine Nacht! Kurz fragte er sich, was Rowan wohl zu dieser Situation gesagt hätte, doch er drängte den Gedanken weg. Er musste es sich nicht auch noch schwerer machen, als es sowieso schon war.
Jack fragte nun einfach frei heraus: "Wer ist der Vater? Der da?", und er nickte in Richutung Crouch, der ihn fragend ansah. Stimmt. Er hatte ihm eine Frage gestellt. "Verdammt nochmal, woher soll ich das wissen? Vermutlich wird er irgendwann in Hogsmeade auftauchen." Jack ging davon aus, dass Harry nicht so dumm sein würde, wirklich in die Stadt zurückzukehren, neben der Hogwarts stand. Es musste auch ihm klar sein, dass man ihn dort erwartete. Aber das war jetzt nicht Jacks Problem. Er starrte zurück zu Roel und konnte es nicht verhindern, dass sein Blick kurz über ihren Bauch wanderte. Was, wenn da wirklich sein Kind heranwuchs? Ihm wurde schlecht.

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Jan 29, 2014 12:52 pm

"Was- Einen Moment. Der da?", Crouch fletschte seine Zähne zu einem gefährlichen Grinsen, ehe er seinen Blick verfinsterte und sich langsam wieder aufrichtete und mit einem Schritt auf Jack zu ging, dabei seinen Zauberstab gefährlich nah an die Brust des anderen Zauberers drückte.
"Der da kann dein Leben zu einer größeren Qual machen, Donahue und ja noch größer als jetzt. Wenn ich nur einen Funken Gnade in meinem Leib verspüren würde, hätte ich dich schon längst von deiner lächerlichen Existenz befreit, aber nein, sieh dich an… Du bist immer noch hier und genießt unsere Gastfreundschaft, also benimm dich auch so", spuckte er ihm entgegen und setzte sich dann wieder gemütlich auf die Tischplatte hinter ihm. Dieses kleine Schlammblut regte ihn nur unnötig auf, seine Kräfte an ihm zu verschwenden wäre inakzeptabel. Er war zu unwichtig.  
"Aber gut, da du es genau wissen willst - Ja, Roel ist schwanger, wir bekommen ein Kind und das einzig traurige dabei ist, dass es wohl schon alle erfahren haben, außer du…", bemerkte er abwertend und schmunzelte dabei ein wenig belustigt auf, wobei dennoch durchsickerte, wie er Jack immer noch verabscheute.
Bevor er allerdings weiter darauf eingehen konnte, wie Jack schlampig seine Arbeit verrichtete, wurde er von Roel unterbrochen, die ihn leicht an der Schulter zurück zog und ihn so zum Schweigen brachte.
Sie war sich selbst ihrer neuen Macht über den Zauberer anscheinend noch nicht bewusst, da die Wirkung ihrer Berührung sie wohl selbst überraschte.
"Hör auf. Ich kümmere mich um ihn-"
"In deinem Zustand? Ich denke eher nicht, du solltest dich schonen, Carolyne."
Einen Moment sah Roel ihn wütend an, ehe sie sich selbst zurück hielt und ihn ein wenig fester an der Schulter packte.
"Ich bin nicht krank, ich bin nur schwanger. Also geh bitte - ich kümmere mich um ihn."
Crouch sah sie einen Moment schweigend an, musterte ihren Blick, als ob er daraus etwas lesen wollte und stand dann auf.
"Gut. Wir sehen uns bei der Besprechung heute Abend. Ich sollte ohnehin wieder ein paar Gefangenen einen Besuch abstatten und mich um die neuen Greifer kümmern", murmelte er beiläufig und trat dann rasch aus dem Zimmer hinaus, nicht ohne Jack noch einen giftigen Blick zuzuwerfen.
Erst als die Tür ins Schloss gefallen war, sah Roel wieder zu Jack.
"Es tut mir Leid."

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Jan 29, 2014 4:20 pm

Jack hatte Crouchs Anwesenheit ehrlich gesagt fast vergessen, als dieser wieder anfing zu sprechen. Anscheinend hatte er seinen Stolz verletzt oder sowas. Da musste er natürlich erst einmal ein paar Beleidigungen hinterher schicken und natürlich Drohungen. Jack nahm ihn nicht wirklich ernst. Im Moment war ihm sein Geschwafel schlichtweg egal. Nur bei seiner Aussage, er würde Jacks Leben noch beschissener machen, als es sowieso schon war musste er schmunzeln. „Hey, versuch das mal. Ich bin gespannt, wie du das schaffen willst.“ Er wusste selbst wie dumm sich das anhörte, aber es war ihm egal. Er starrte nur weiter auf Roel, während Crouch weiterlaberte. Sein letzter Satz versetzte Jack einen Stich. „Ja, das ist traurig“, murmelte er und hoffte, Roel würde erkennen, dass dieser Satz nicht an den Todesser gerichtet war.
Vielleicht verstand sie das sogar, denn sie schickte Crouch weg und als er nicht gehen wollte, bestand sie darauf um sich schließlich zu entschuldigen. Damit war es klar. Es war sein Kind.
Er schwieg eine kurze Zeit und fragte sie dann mit einem nicht gerade amüsierten Lächeln: „Macht es dir eigentlich Spaß mich immer weiter fertig zu machen oder ist es deine persönliche Rache? Warum tust du das?“
Er würde ein Kind bekommen, dass von einem Todesser groß gezogen werden würde. Das konnte sie ihm doch fast nicht antun oder? Das konnte selbst sie nicht.
„Wenn es von Crouch aufgezogen wird, wird es ein Todesser. Es wird gegen uns arbeiten. Du wirst es nicht ändern können, da du vor ihm nichts gegen den Lord und seine Anhänger sagen darfst, wenn du dich nicht verraten willst. Es wird ihm glauben und mich hassen.“
Er wusste, dass es die Wahrheit war. Sie wahrscheinlich auch. Wie sollte es auch anders sein? Wenn es jemals herausfinden würde, dass er sein Vater war...
Die Tatsache überhaupt ein Kind zu bekommen, war schon krank genug. Aber dann auch noch unter diesen Umständen.
„Du kannst das nicht tun Roel. Das kannst du nicht. Da hau lieber ab. Ich halt' dir schon irgendwie den Rücken frei. Fang irgendwo anders neu an, aber tu das nicht! Tu es nicht! Gib ihm nicht mein Kind!“,man hörte die Verzweiflung in seiner Stimme, weil er ganz genau wusste, wie utopisch das war. „Was muss ich tun, dass du es dir anders überlegst? Soll ich dich anbetteln? Bitte Roel, lass es! Ich mache alles, aber das schaffe ich nicht. Das schaffe ich einfach nicht. Bitte nicht!“
Er ballte seine Hände zu Fäusten, bis seine Fingernägel sich in die Handflächen bohrten und sah sie fast schon flehend an. „Bitte, tu mir das nicht auch noch an.“

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Jan 29, 2014 4:36 pm

Der gebrochene Blick der jungen Salem traf direkt in die Augen Jack Donahues. Sie konnte nicht mehr und sie wollte nicht mehr. Ihre verschränkten Arme zitterten, während sie sie langsam bewegte, ihr Körper durchfuhr ein kalter Schauer, der ihr so zäh und widerlich vorkam, wie sie sich selbst verhalten hatte.
Sie würde ihm nicht mehr weh tun, jetzt nicht mehr. Also öffnete sie ihren Mund und wiederholte noch einmal, was sie gerade gesagt hatte.
"Es tut mir Leid, Jack. Es tut mir so Leid. Was ich gesagt habe. Was ich dir angetan habe und was jetzt passiert ist. Denkst du etwa, ich hatte das so geplant?"
Sie presste ihre Lippen aufeinander und zog die weite schwarze Robe ein wenig fester um ihren Körper. Sie fror und ihr erschien der schwere Stoff wie ein Schutzschild vor all dem Übel, das ihnen widerfahren war.
"Er denkt es ist seins, weil er mich beobachtet hat, als ich es erfahren habe. Er kam direkt auf mich zu, was hätte ich denn sagen sollen? Nein, es ist Donahues? Egal was zwischen Crouch und mir bis jetzt passiert ist, er hätte mich gefoltert, getötet oder noch schlimmeres getan…"
Ihre Miene verfinsterte sich einen Moment.
"Ich hatte sogar daran gedacht, ob ich es überhaupt behalten will", murmelte sie und fasste sich instinktiv an ihren Bauch. Es fühlte sich fremdartig an, nicht nur, dass sie schwanger war und etwas in ihr heranwuchs, nein, auch dass es Jacks Kind war.
Es war doch nur Jack. Ihr bester Freund.
"Aber du bist wohl der beste Vater, den es haben könnte", sagte sie dann und sah ihn wieder an. Ihre Gesichtszüge bebten, als ob sie gleich weinen würde, doch sie konnte nicht. Keine Tränen flossen über ihr blasses Gesicht.
So langsam kam sie sich wie ein verdammter Schwächling vor.
"Er wird das Kind nie bekommen, Jack. Niemals. Lieber sterbe ich, bevor ich es ihm überlasse. Ich hasse ihn. Ich hasse ihn so sehr", flüsterte sie mit krächzender Stimme und setzte sich schließlich wieder hin, vergrub ihr Gesicht in ihren Händen und sah dann wieder auf.
"Ich- Wir müssen hier weg. Ich weiß nicht wie, wenn sie immer zu erst die Greifer an einen Ort schicken, an dem du Potter vermutest… sie werden uns nie gehen lassen, wenn sie nicht bald einen Anlass dafür bekommen."
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Jan 29, 2014 4:43 pm

Bartemius ging mit hastigen Schritten durch die dunklen Gänge der Villa. Jeder seiner Schritte schien ein weiteres Aufstampfen zu sein, einen weiteren Schlag mit seinen teuren Schuhen mit denen er eigentlich in Donahues Gesicht treten wollte. Er wollte über seine Leichen spazieren und das Licht in seinen Augen verglühen sehen, so wie das kleine Schlammblut es eigentlich verdient hatte.
Diese Farce schien kein Ende zu nehmen.
Wenn Roel ihm nicht zugeredet hätte, dass er seine Finger von diesem Jack nehmen sollte, wenn sie nicht so einfühlsam sein konnte und so gerissen, hätte er ihm schon längst seinen Kopf von den Schultern getrennt. Doch Roel trug sein Kind in sich.

Crouchs bittere Miene schien sich einen Moment noch mehr zu verdunkeln, bevor sie sich schließlich aufhellte und seine Züge sich entspannten. Er würde Vater werden. Er würde sich um ein Kind kümmern, ein Kind, dass sein Blut in seinen Adern trug und ihn mit Stolz erfüllen würde. Es würde reinblütig sein und er würde es vor dem Leid in dieser Welt beschützen.
Kurz durchzuckte ihn ein alberner Gedanke, sodass seine Schritte sich kurz verlangsamten und er stehen blieb. Er dachte an Donahue und dass er seinen Sohn oder seine Tochter niemals so leiden sehen wollte. Bei Jack war das natürlich etwas anderes, sodass er den Gedanken schnell wieder verscheuchte. Albern war das… wirklich albern.

Seine Füße trugen ihn danach recht schnell durch die überfüllten Hallen von Malfoy Manor. Es dauerte nicht lang, bis er das Eingangsportal erreicht hatte und ihm zu seiner Überraschung einige aufgebrachte Greifer entgegen kamen und ein siegessicherer Scabior.
Was hatte dieser kleine Mistsack denn jetzt schon wieder im Schlepptau-
"Wir haben Potter."
Bartemius Crouch Jr. beugte sich hinunter zu dem miserabel aussehenden Häufchen Elend, welches von dem Greifer am Kragen gepackt worden war und dessen deformiertes Gesicht geradewegs in seines starrte.
Die grünen Augen des verbrannten Jungen und dessen geschwollenes Gesicht brachten Barty zum schmunzeln und schließlich zum Lachen. Es war einfach wundervoll.

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Jan 29, 2014 9:52 pm

Er sah sie überrascht an. Ehrlich gesagt hatte er nicht damit gerechnet, dass sie so reagieren würde. Er war eher auf weitere Anfeindungen gefasst gewesen. Kurz überlegte er, was er tun sollte, entschied sich dann aber wiederstrebend für das, was für ihren Stresspegel am besten war. Er hatte zwar nicht die geringste Ahnung von Schwangerschaften, aber er erinnerte sich vage daran, einmal davon gehört zu haben, dass Stress nicht gerade förderlich war. "Ist ok. Vergiss es",murmelte er und hoffte, sie sah ihm nicht an, wie schwer ihm das fiel.
Auch bei ihrem nächsten Satz fiel ihm auf, wie wenig er doch wusste. Gab es in der Zaubererwelt andere Wege eine Schwangerschaft festzustellen als bei den Muggeln? Kurz fragte er sich, was Crouch in Roels Zimmer zu tun hatte, wenn sie auf dem Klo saß. Dann dachte er schnell an etwas anderes. Ehrlich gesagt wollte er die Antwort nicht wissen.
Er nickte leicht zerknirscht. Sie hatte Recht. Crouch durfte vorerst nicht erfahren, wessen Kind da in Roel war.
Er zuckte zusammen. Auch wenn sie abermals im Recht war. Es war zumindest eine Überlegung wert, ob es nicht sogar besser wäre, wenn das Kind nie geboren wurde. "Crouch würde durchdrehen, wenn du es wegmachen lässt.",sagte er und ehrlich gesagt war er froh darüber. Ja, er hatte nichts gegen Abtreibung. Aber das war sein Kind. Auch wenn es genauso Roels war, was ihn immer noch verstörte. Er hatte vorher nicht gewusst, dass ihn allein der Gedanke daran so abstieß, wenn es sich um seine Familie handelte.
Bei ihrem nächsten Satz zuckte kurz ein Mundwinkel von ihm nach oben. Obwohl er ehrlich gesagt nicht die geringste Ahnung hatte, ob er es sich überhaupt zutraute, ein Kind aufzuziehen. Schließlich hatte er schon bei seinem kleinen Bruder versagt. Und der war nicht einmal im Krieg zur Welt gekommen.
Hoffnung keimte in ihm auf, als er hörte, dass Crouch das Kind nicht bekommen würde. Auch, wenn er keine Ahnung hatte, wie sie sich das vorstellte. Sie würden schon einen Weg finden. Wie das ganze dann Schlussendlich aussah, darüber konnte man sich dann Gedanken machen. Heute hatte er andere Dinge im Kopf.
Er sah Roel an, dass es ihr nicht gerade gut ging. Aber was sollte er tun? Sie mochte es nicht, wenn er sie in den Arm nahm und wenn er ehrlich war, war er dazu nach ihrem letzten Gespräch auch nicht bereit. Darüber reden? Was gab es zu reden. Er wusste, warum es ihr dreckig ging. Außerdem ging es ihm selbst ehrlich gesagt nicht viel besser. Wahrscheinlich war er im Moment nicht einmal in der Verfassung jemanden zu trösten. Also ignorierte er es und nickte nur, als sie sagte, dass sie hier weg mussten. "Ich krieg' das schon hin. Ich bring' uns hier weg. Du guckst einfach nur, dass es dir gut geht. Keine Angst, ich weiß, dass ich dich auch jetzt nicht mit Samthandschühchen anfassen muss, aber du packst schon genug. Lass das mal meine Sorge sein."
Egal wie es laufen würde, er würde schon noch einen Grund finden, warum sie sie von hier verschwinden lassen würden. Vielleicht konnte er dann Roel sogar aus dem Land schaffen. Ja, der Krieg war ihm wichtig, aber seine Prioritäten, hatten sich trotzdem gerade gewandelt. Wenn er sich entscheiden musste, hatten Roel und das ungeborene Kind eindeutig Vorrang. Diesen Rest Familie würde er nicht auch noch verlieren.Da konnte ihn dieser Krieg mal am Arsch lecken.
Auch wenn er gerade ehrlich gesagt nicht ganz in der Stimmung dafür war, blitzte doch kurz ein Lächeln auf seinem Gesicht auf und er murmelte: "Wir kriegen ein Baby." Eigentlich war es schließlich doch ein Grund zur Freude und außerdem hoffte er, dass er auch Roel ein wenig seiner bescheidenen Vorfreude abgeben konnte.

In dem Moment öffnete sich die Tür und ein Mann, der augenscheinlich ein Greifer war, stand im Flur. Er war ziemlich aus der Puste und stammelte: "Sie haben Potter! Du sollst kommen. Sie haben Potter!"
Jack riss kurz die Augen auf. Das durfte nicht sein. Harry war zumindest für die Öffentlichkeit noch die letzte Hoffnung. Wenn sie ihn hatten, dann würden viele Aufgeben. Zu viele.
Er sammelte sich. Man sollte ihm nicht anmerken, wie er wirklich dachte. Also setzte er sein Pokerface auf und nickte. "Ich komme."
Er drehte sich noch einmal zu Roel um und flüsterte: "Wir packen das irgendwie."
Dann folgte er dem Greifer durch die Gänge und fragte sich, was er nun tun sollte. Harry würde ihn für einen Verräter halten und er musste seinen Glauben bestätigen. Sonst saß er ziemlich in der Scheiße. Doch damit war dann auch jedwede Chance vertan, jemals mit Harry, Ron und Hermine diese Horcruxe zu suchen. Er musste es irgendwie so anstellen, dass nur sie merkten, was wirklich los war. Doch das würde gar nicht so einfach werden.


Sie waren tatsächlich gefasst worden. Harry sah kurz von Ron zu Hermine. Er hatte ihnen von Anfang an gesagt, dass sie ihn nicht hätten begleiten sollen. Es war klar, dass sie früher oder später in so einer Situation ankommen würden. Doch jetzt konnte er nichts mehr daran ändern. Vielleicht half ihm wenigstens dieses verquollene Gesicht, dass sie ihn nicht zu 100% erkannten. Auch wenn jetzt schon überall seine Ankunft verkündet wurde.
Auf einmal betrat Crouch den Raum. Crouch, den die Dementoren geküsst hatten. Harry sah verdutzt zu seinem früheren Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Er kam näher und Harry wollte ausweichen, doch der Greifer hielt ihn fest. Also blieb ihm nichts anderes übrig, als Crouch anzustarren. Dieser fing auf einmal an zu lachen. Einfach so.
Harry konnte nicht antworten. Die Gefahr, dass man ihn an seiner Stimmer erkannte, war zu hoch. Also hielt er den Mund und sah einfach nur in das Gesicht von dem Mann, von dem er nicht gedacht hatte, ihn jemals wieder zu sehen.

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Do Jan 30, 2014 1:25 am

Wenn er Potters deformierte Visage so ansah, hätte Bartemius wahrlich kotzen können. Es wäre lustig gewesen, wenn es nicht so… naja eigentlich war es doch ziemlich lustig, sodass er sich fast die meiste Zeit nicht zurück halten konnte und immer wieder anfing zu kichern. Dass ihm Lucius dabei wütende Blicke mit seinen blutunterlaufenen Augen zuwarf war ihm egal. Er war schließlich nicht das Opfer des Lords, welches die ganze Drecksarbeit erledigen musste und komplett enteignet worden war. Dabei hatten sich die Malfoys damals so darüber amüsiert, wie die Salems dagestanden hatten, als sie erst Mals enteignet worden waren. Herrlich, wenn sich der Spieß so wendete.
Crouch zumindest hatte nichts mehr, was man ihm wegnehmen konnte. Nicht einmal mehr seine Seele.

Immer noch zufrieden Lächelnd seufzte Barty auf. Es war ein herrlicher Tag, eine herrliche Woche, wenn er so recht darüber nachdachte. Roel war schwanger, mit seinem Kind, (er wurde Vater werden verdammt noch mal!) und sie hatten endlich Potter gefangen.
Nicht einmal das miesepetrige Gejammere der Malfoys, dass sie sich nicht sicher wären und sie erst Draco befragen mussten, konnte ihn nicht davon abhalten, sich grinsend zu ihren Gefangenen umzudrehen und langsam vor ihnen auf und ab zu gehen.
"Penelope Clearwater, huh?", schnurrte er genüsslich, hob grob das Kinn der jungen Frau an, die sie ebenfalls in ihre Gewalt gebracht hatten. Der Rothaarige neben ihr blitzte ihn böse an, doch er ließ sich nicht davon beirren (auch wenn es ihn einen Moment aus dem Konzept brachte, dass der Kerl rothaarig war. Ein Weasley, natürlich, aber Barty hatte insgeheim immer rothaarig sein wollen).
"Granger - für wie blöd hältst du mich eigentlich? Ich meine in Ordnung, die Greifer zu belügen, das hätte jeder getan, dafür möchte ich euch auch nicht rügen, aber mich? Kommt schon", rief er gequält aus und ließ sie wieder los. Hermine zuckte nach hinten und schien sich äußerst angewidert zu fühlen. Perfekt.
Barty überschlug währenddessen seine Hände über dem Kopf und verschränkte diese hinter diesem. Es war doch nicht zu fassen, jetzt mussten sie tatsächlich darauf warten, dass Draco endlich sein Maul aufmachen würde, um die drei zu identifizieren. Lucius schien ihn wirklich zu hassen, wenn er ihm so derart wenig vertraute.
Doch Crouch machte diese Lächerlichkeit gerne mit, auch wenn es so viel Spaß machte, die drei zu sehen, wie sie sich abquälten. Zumindest bis er Jack, sein Ass im Ärmel (er kam sich fast schon so dumm wie Donahue dabei vor) Lucius vorsetzen konnte und der den Jungen identifizieren würde. Dass der Kerl ihm noch einmal nützlich sein würde, hätte Crouch niemals gedacht...
"Wo bleibt eigentlich Donahue", knurrte er schließlich zu sich selbst und sah auf die große Standuhr neben dem Kamin, ehe er sich umwandte und seine Hände in den Hosentaschen versenkte.
"Na gut… sonst muss ich wohl alleine anfangen." Er zog seinen Zauberstab und richtete ihn auf Harry Potters ach so hässliches Gesicht. "Und wenn ich dir dein hübsches Gesicht wieder zurecht prügeln muss, Potter", sagte er dann noch lachend, ehe sich sein Grinsen verbreiterte.
"Crucio."

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Do Jan 30, 2014 1:43 am

Noch ehe Roel Jack antworten konnte, schreckte sie herum, als der Greifer in Crouchs Büro hinein stürmte. Sie hatte eigentlich damit gerechnet, dass es vielleicht Ärger mit Scabior gab oder mit der Bezahlung für einen ihrer Aufträge, doch was an ihre Ohren drang hörte sich falsch an. So falsch und unnatürlich und krank.
Roel spürte wie das letzte Bisschen Blut aus ihrem Gesicht zu verschwinden schien, ihr wurde schlecht und ihre Beine fingen an zu zittern. Das durfte nicht wahr sein.
Potter. Wenn der Lord ihn in die Finger bekäme, würde er ihn töten- nein, er würde ihn erst Tage lang foltern und demütigen ehe er ihn tötete. Er würde mit ihm spielen wie eine Katze mit einem kleinen hilflosen Vögelchen und ihn dann fressen.
Ihr Atem stockte immer noch, erst als sie schließlich Jack und dem Greifer nach draußen folgte, schien sie wieder nach Luft zu ringen. Es war schwer die Maske der eiskalten Todesserin zu geben, wenn sie so eine Nachricht erhalten hatte. Es würde noch schwerer sein weiterhin Crouchs Verlobte zu geben, wenn sie ihn erst einmal sehen würde-
Roel hielt abermals mit ihren Gedanken inne und sah aus den Augenwinkeln hinüber zu Jack. Wusste er es? Ahnte er es, dass es mit der Schwangerschaft nicht getan wäre? Sie schluckte und hoffte, dass er es nicht erfahren würde. Zumindest noch nicht.
Natürlich würde sie Crouch niemals das Kind überlassen und das musste Jack auch wissen, doch sie hatte diesen Schritt zuerst gehen müssen, damit Barty sie und das Kind am Leben ließ. Sie kannte ihn und er kannte sie und sie wussten beide, dass es nur diesen Ausweg oder den Tod gab.

Die junge Frau hatte nach diesem Gedankenwirrwarr erst einmal versucht alles um sie herum abzuschalten, doch sobald sie das Kaminzimmer betrat und die drei Gefangenen von hinten betrachten konnte, fing alles wieder von vorne an.
Roel schloss ihre Augen und presste ihre Lippen aufeinander um nicht zu schreien. Sie wollte weinen und toben, doch sie konnte nicht.
Harry lag schwer atmend auf dem Boden, zumindest wenn Roel sich sicher sein konnte, dass es Harry war. Sein Gesicht war fast schon ekelerregend geschwollen und deformiert, sodass sie ihn erst kaum erkannt hätte und sogar zweifelte, ob sie sich nicht doch irrte.
Doch die Anwesenheit von Ron und Hermine verdrängten diese Gedanken.
Er war es und er wurde gefoltert, ohne dass sie etwas tun konnte.
"Ah, Roel", begrüßte sie Crouch gutgelaunt, ehe er seinen Zauberstab hob und den Folterfluch abbrach, sodass Potter keuchend auf dem Boden zusammen brach.
"Ich hoffe ihr zwei habt euch nicht all zu sehr gezofft", zischte er noch grinsend zu Jack gewandt, ehe er langsam auf Potter zu ging und sich zu ihm hinunter beugte.
"Alles in Ordnung, mein Guter?" Crouch legte gespielt verwirrt seine Hand an sein Ohr, während er Harry saftig in die Seite kickte. "Oder wirst du jetzt schon müde?"
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Do Jan 30, 2014 2:16 am

Jack hörte schon von weitem Harrys Schreie und versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Innerlich kochte er vor Wut und fühlte sich gleichzeitig schuldig. Denn er würde Harry erst einmal nicht retten können.
Als er das Zimmer betrat fand er einen schreienden Harry und einen amüsierten Crouch vor und hatte nicht zum ersten Mal an diesem Tag das Bedürfnis einfach seinen Zauberstab zu ziehen und Crouch zu entsorgen. Obwohl ein einfacher Avada Kedavra noch zu gut für ihn war.
Crouch drehte sich derweil um und begrüßte sie. Jack ignorierte seine Frage. Er hatte größere Sorgen. Was sollte er jetzt sagen? Er sah trotz des ziemlich aufgequollenen Gesichts sofort, dass der Junge vor ihm Harry war. Er hatte oft genug mit ihm im Gemeinschaftsraum gesessen oder in der großen Halle gefrühstückt. Aber wenn er das jetzt zugab, war Harry unter Umständen tot. Er sah, dass der Gesichtsausdrucks des Jungen sich blitzartig von schmerzerfüllt auf geschockt wechselte, als er ihn dort stehen sah. Definitiv nicht als Gefangener. Jack hatte nie einen Hehl draus gemacht, dass seine Eltern Muggel gewesen waren. Er konnte Harrys Überraschung verstehen.
Doch er sollte nicht darüber nachdenken, sondern sich überlegen, was er sagen sollte. Wenn er zugab, Harry zu erkennen würde er sich quasi beweisen. Er würde wenigstens ein wenig vertrauenserweckender erscheinen. Und er würde sicherer sein.
Wenn er es abstritt, würde er auffliegen. Jeder würde wissen, dass er genau das war, wofür ihn die meisten hier insgeheim sowieso hielten. Ein Verräter. Was sie dann mit ihm tun würden, wollte er sich eigentlich gar nicht ausmalen. Aber Harry war für diesen Krieg wichtiger...
Da kam ihm ein Gedanke. Was sie mit ihm taten war nicht wichtig. Roel hatte für ihn gebürgt. Würden sie ihr etwas antun? Sie konnte momentan wohl nicht viel verkraften ohne womöglich das Kind zu verlieren. Außerdem hätte er wenn er log jedwede Chance verspielt, irgendwann einmal sein Kind im Arm zu halten. Jack sah zu Roel und sein Blick streifte ihren Bauch.
Verdammt nochmal!
Entschlossen ging er auf Harry zu, der gerade von Crouch gedemütigt wurde und sah ihn sich an. Er wollte keine Zweifel aufkommen lassen, dass er sich sicher war. Dann nickte er. "Das ist Harry",murmelte er und konnte dem Jungen vor sich nicht in die Augen sehen. Wusste aber genau, dass ein enttäuschter, nein fast schon entsetzter Blick auf ihm lag.

"Was soll das alles? Jack, du warst doch früher nicht so ein Mistkerl",spuckte Ron ihm regelrecht entgegen. Seine Ohren waren rot vor Zorn. Jack antwortete darauf nur mit einem kalten Lächeln. Wieder einmal war er froh um die Zeit im Ministerium, in der er gelernt hatte, wie man seine Gefühle versteckt. Sonst wäre ihm die Schuld wohl ins Gesicht geschrieben. Wieder einmal hätte er vor sich selbst auskotzen können. Gerade eben hatte er die sogenannte Hoffnung der Zaubererwelt auffliegen lassen. Er war wirklich stolz auf sich.

Harry entschloss sich, weiter nicht zu reden. Vielleicht würden sie nicht auf Jack hören. Jack, der immer mit den Weasley - Zwillingen unterwegs gewesen war und mit dem er das ein oder andere Mal Snape Explodiert gespielt hatte. Harry war sich fast sicher, dass er unter einem Imperius stand. Vielleicht sogar nur, um ihn ausfindig zu machen. Auf jeden Fall konnte er kein richtiger Todesser sein. Schon allein durch seine Herkunft. Trotzdem war er geliefert, wenn sie ihm glauben schenken sollte. Und wenn nicht, würde ihn spätestens Malfoy ans Messer liefern.
Ron konnte diese ganze Situation nicht fassen. Ein Muggelstämmiger und ein fast - Toter bei den Todessern, Harry, der gefoltert wurde und er konnte nichts dagegen tun und dann noch die Tatsache, dass sie aufgeflogen waren.
Da Jack ihm nicht antwortete fragte er Crouch: "Du solltest doch eigentlich seelenlos sein, oder?" Irgendwo hoffte er auch, damit Crouch zum reden zu bringen und vom foltern abzulenken. Schließlich hatte er sich schon als Lehrer gerne selbst beim reden zugehört.

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mo Feb 10, 2014 3:15 pm

Wunderbar. Wirklich Wunderbar. Heute schien alles so zu laufen, wie es sollte. Crouch lächelte, strahlte wie die Sonne an einem Sommertag, während er schließlich in die Hände klatschte. Jacks Stimme hatte noch nie so schön in seinen Ohren geklungen, das letzte Mal als er diese Musik hören durfte, hatte es sich eher angehört wie gequältes Stöhnen. Er zuckte leicht mit seinen Achsel und verscheuchte den Gedanken. Das war vorbei. Er hatte jetzt wichtigeres zu tun.
"Gut!", rief er aus und trat Harry noch einmal in die Seite. "Sehr gute Antwort, Jack - vielleicht kommst du sogar eine Belohnung dafür, mal sehen. Und du Blutsverräter, du hälst schon deine Klappe!", rief er dann zu Weasley gewandt und belegte ihn ebenfalls mit einem Crutiatus, eher sich wieder seiner Hauptattraktion widmete. Potter lag vor ihm auf dem Boden, wehrlos und ausgeliefert und er würde es sein, der ihm den Hals brechen würde. Ein schönes Gefühl.
Bartys Grinsen verbreiterte sich rasch und er trat Harry noch einmal in die Seite, ging vor ihm in die Hocke und hob sein Gesicht an, in dem er ihn am Kinn packte und dieses unsanft nach oben riss. "Neeein, wirklich sollte? Sollte ich wirklich keine Seele haben? Ich schau lieber noch mal nach, vielleicht hab ich sie auch nur in Hogwarts verloren, als ich dich hätte töten sollen, als ich die Chance dazu hatte", knurrte er ihm entgegen und fletschte seine Zähne.
Er wollte Feuer speien und diesen Bengel in Rauch ertränken. Er wollte ihn töten, jetzt sofort, doch er konnte nicht. Er war für den Lord bestimmt und nicht für ihn. Und das machte Crouch so unendlich rasend.

Noch während er schließlich Potters Gesicht los ließ, wandte er sich zu Jack und Roel um, musterte sie beide einen Moment immer noch lächelnd. Roel sah ihn genauso emotionslos an, wie sie es immer tat. Er wusste bei diesem Ausdruck manchmal nicht, ob sie ihm etwas verbergen wollte oder wirklich dieser Leere nachgab, die in ihr wütete, doch die meiste Zeit war es ihm herzlich egal.
"Ihr könnt gehen, wenn ihr wollt, ich denke ich bekomme das alleine hin. Leg dich hin, Roel - du solltest dich nicht überanstrengen, weißt du noch?" Er lächelte noch einmal schräg, verabschiedete sie aber nicht wirklich, sondern trat zurück vor Potter und seine Freunde und wollte gerade einen weiteren Fluch auf Hermine abfeuern, die zitternd und mit Tränen in den Augen vor ihm stand, als ihn Lucius an seiner Schulter packte.
"Draco sollte sie sich noch einmal ansehen, nur zur Sicherheit", murmelte er hauchend, seine Stimme klang kratzig und krank, sodass Crouch seine Schulter von ihm weg zog und ihn angewidert ansah. Er war ebenso Abschaum wie Wurmschwanz und hoffte einfach, dass er seinem Leben endlich ein Ende bereiten würde, wenn der Lord ihm schon nicht diesen Gefallen tat.
"Vertraust du mir etwa nicht, Malfoy?", knurrte er kühl zurück, sah ihn mit eisigen Augen an und wandte sich langsam um, den Zauberstab immer noch in der Hand. Er wusste, dass er bedrohlich wirkte und konnte innerlich nur über Malfoys Dummheit lachen, als dieser ihn eingeschüchtert ansah. Er hatte wohl bis jetzt immer geglaubt, er wäre der treueste Diener des dunklen Lords. Da hatte er sich geirrt. Ganz gewaltig sogar.
"Nein, aber der Lord-"
In diesem Moment konnte Bartemius den Rest seines Wimmerns nicht hören, da etwas hinter ihm Knallte und er sich rasch umwandte, nur um zu sehen, wie ein grellroter Zauber Narcissa traf und sie gegen die Wand schleuderte und Bellatrix sofort einen Zauberspruch zurück schickte.
Crouch presste seine Zähne aufeinander, ging einige Schritte nach vorn und bemerkte dann erst, wer in den Raum eingefallen war.
Es war Salem.

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mo Feb 10, 2014 3:22 pm

Es hatte lange für den Orden gedauert, bis sie den Aufenthaltsort von Harry hatten finden können. Es war schwer gewesen hinter die unzähligen Schutzzauber von Malfoys Manor zu gelangen, doch schließlich hatte er es geschafft. Mit erhobenem Zauberstab feuerte Rowan einige Schocks und Beinklammerflüche ab, ehe er sich umwandte und bemerkte wie seine Gruppe weiter in das Haus vordrang und dem Hauselfen folgte, der ihnen überhaupt geholfen hatte die Barriere vor den Toren der Villa zu überwinden.
Dobby rannte mit seinen tapsigen Füßen voraus, huschte um einige Ecken, während er und einige seiner Kollegen ihm folgten, stolpernd über den glatten Marmorboden rutschten und einige Flüche hinter sich schießen mussten, um Scabior und sein Greiferpack loszuwerden.
Sein schneller, schwerer Atem war manchmal das einzige was er wirklich zwischen dem Knallen und Hämmern einiger Explosionen wahrnahm, die hinter ihm stattfanden, ehe er die Tür vor sich aufsprengte und sofort Mrs. Malfoy gegen ein Bücherregal schleuderte und diese dort regungslos liegen blieb.

Alte Folianten, Pergamente und loses Papier segelten durch die Luft, sodass er erst spät die zwei Augenpaar bemerkte, die ihm so bekannt vorkamen.
Er musste sich irren. Rowan blinzelte und verzog sein Gesicht, wollte schon dem Verlangen nachgeben, auf die zwei Gestalten weitere Flüche abzufeuern, doch er stockte und hielt inne, während hinter ihm Tonks begann sich mit Lucius Malfoy zu duellieren. Er hörte ihre Schreie, das Laute knallen eines weiteren Zaubers, ehe er blinzelte und endlich realisierte, wer da stand.
"Jack?", krächzte er und hätte fast seinen Zauberstab fallen gelassen, während er ungläubig auf ihn und dann auf seine Schwester sah. "Roel-?"
Doch ehe er etwas weiteres sagen konnte, wurde er selbst zu Boden geworfen und ein heißer Schmerz erfasste seinen ganzen Körper.
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mo Feb 10, 2014 3:47 pm

Jack hätte Crouch am liebsten geschlagen. Nein, eigentlich hätte er am liebsten sich selbst geschlagen. Erst jetzt verstand er den Ausspruch, im Erdboden versinken so richtig. Crouch folterte die drei und schlug auf sie ein und er musste so tun, als würde er das gutheißen. Trotzdem bekam er nur einen verkniffenen Gesichtsausdruck hin, der wahrscheinlich aussah, als würde ihm das alles hier nur auf die Nerven gehen.
Malfoy schien ihm nicht zu vertrauen und Jack war das nur recht. Er hatte nicht gelogen. Das war eindeutig Harry. Auch wenn er ein total zerbeultes Gesicht hatte, es war Harry.
Jack fragte sich gerade, wie lange es noch dauern würde, bis sie endlich gehen konnten, als er einen Knall hörte. Jack fuhr herum. Ein paar Zauberer waren hereingestürmt und fluchten wild um sich. Fast instinktiv stellte Jack sich vor Roel und zog seinen Zauberstab. "Hau ab!", zischte er in ihre Richtung. Und dann hörte er seinen Namen.
Er kannte diese Stimme. Aber das konnte nicht sein. Seine Augen suchten die Menge ab und sahen den Sprecher. Das konnte nicht sein. Das konnte einfach nicht sein. Rowan war tot. Für einen kurzen Augenblick blendete sein Hirn alles andere aus. Doch dann wurde sein Freund, wenn er es denn noch war, von einem roten Blitz getroffen. Jack fuhr herum und sah, dass Lestrange ihren Zauberstab auf Rowan gerichtet hatte. Ohne darüber nachzudenken hob er den seinen und schrie: "Stupor!" Sie schien eindeutig nicht damit gerechnet zu haben. Sie sah ihn noch kurz geschockt an und fiel dann in sich zusammen.
Jack war währenddessen einfach nur in Panik. Was sollte er tun? Ohne dass er es merkte, strich er leicht über seinen linken Unterarm. So, als wollte er ihn verstecken.
Rowan lebte vielleicht, aber er konnte nicht zu ihm zurück. Nicht nach alldem. Er wollte nicht, dass er in Rowans Gesicht lesen würde, was er schon lange von sich selbst dachte. Aber Roel würde es bei ihm besser haben.
Das alles ging ihm im Bruchteil einer Sekunde durch den Kopf. Er drängte Roel regelrecht zu einer Kommode, die an der Wand stand, schob diese ein Stück nach vorne und drückte sie in die Entstandene Lücke. "Du bleibst hier! Hier sehen sie dich nicht!" Er hoffte zumindest, dass sie niemand sehen würde und blieb in der Nähe. Aber erst jetzt, nachdem er Roel versteckt hatte, ließ er seine Tarnung komplett fallen. Er schickte einen neuen Schockzauber in Richtung Crouch und hoffte einfach, dass er getroffen hatte. Dann sah er zurück zu Rowan und bemerkte, dass der kleine Malfoy das Zimmer betreten hatte und gerade seinen Zauberstab hob um irgendetwas in Richtung Rowan zu schleudern. Jack schaltete ihn mit einem Petrificus Totalus aus.
Immer wieder wirbelte er zurück zu Roels Kommode und hoffte einfach nur, dass sie dahinter blieb. Schließlich konnte er sie nicht die ganze Zeit im Auge behalten. Hier drin war die reinste Hölle ausgebrochen.
"Hinter dir!",schrie er, als Pettigrew Harry einen Fluch auf den Hals jagen wollte und vielleicht hatte er es sich nur eingebildet, aber Harry schien, nachdem er den Todesser ausgeschaltet hatte ein wenig mehr davon überzeugt zu sein, dass hier etwas schief lief.

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Feb 12, 2014 12:10 am

Das Geräusch hörte sich unnatürlich an. Falsch. Er war tot. Er musste tot sein, er dürfte, nein, er durfte nicht leben.
Roel blinzelte. Das Schlachtfeld um sie herum ausgeblendet, sah sie nur das scharf, was ihr im Moment als wichtig erschien. Ihr Bruder. Wieder kniff sie ihre Augen zusammen, fasste sich instinktiv an ihren Bauch und spürte die bekannte flache Form. Sie war noch nicht hochschwanger. Er konnte es nicht wissen. Er konnte es nicht wissen, dass sie nicht wusste-
Die junge Frau schnappte nach Luft, sie konnte nicht richtig reagieren, nicht einmal ihr Körper zitterte vor Aufregung, nein, sie fühlte sich erstarrt und hätte am liebsten die Augen weiter hin zugehalten, doch sie konnte nicht.
Jack riss sie von ihrem Platz, sie wirbelte herum, konnte Rowan nicht mehr erkennen und wurde plötzlich hinter ein Möbelstück bugsiert, welches ihr wohl Schutz bieten würde, aber nur minderwertigen. Sie verstand erst nach einigen Momenten, um was es hier überhaupt ging und dass Jack, der Jack, mit dem sie diese schwere Tarnung so lange aufrecht erhalten hatte, gerade Bellatrix Lestrange und andere Todesser mit Flüchen bombardiert hatte. Es war alles hin.
"Bist du irre!?", schrie sie ihn an, wollte an ihm vorbei zurück in die Schlacht, bereits mit dem Zauberstab in der Hand. "Ich kämpfe, Jack Donahue! Ich bin schwanger und nicht totkrank!", kreischte sie ihm noch hinterher, ehe sie an ihm vorbei schlüpfte und direkt einen Fluch Richtung Lucius abfeuerte, der sich gerade aus einem der Kämpfe zwischen ihm und einigen Ordensmitgliedern befreit hatte.
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Feb 12, 2014 12:19 am

Crouch spürte es. Die Hitze, die Wut, die Macht, die seine Venen durchströmte, als ob heiße Lava durch sie hindurch jagte, purer Hass, der sich direkt auf Jack und seine kleine Hure richtete. Natürlich hatte er gewusst, dass sie ihn verraten hatten, er hatte es doch immer gewusst, aber nein er musste ja oh so gutgläubig sein und seiner wunderbaren Verlobten alles glauben. Sie hatte ihm Honig um den Mund geschmiert und er hatte brav all ihre Lügen verschlungen, die sie ihm auftischte. Was musste sie doch gelacht haben…
Sein Gesicht verzog sich zu seiner wütenden Grimasse, er grinste doch er spürte wie heiße Wut in seiner Kehle aufstieg und er einen Todesfluch abfeuerte, direkt in Jacks Richtung, der diesen nur knapp verfehlte und ihnen der Greifer traf, der hinter ihm angerannt gekommen war. Auch gut. Ein wenig Abschaum weniger.
Er bewegte sich schnell nach vorn, fixierte Donahue als ob es keinen anderen auf diesem Schlachtfeld gäbe und schwor sich, während seine Beine ihn schnell und flexibel durch die Kämpfenden voran trieben, dass er diesem kleinen Schlammblut zeigen würde, wie wertlos es doch war. Er würde es foltern und quälen, bis es ihn anflehen würde aufzuhören, er würde ihm niemals die Gnade des Todes gewähren, oh nein, er würde ihn am Leben lassen, so lang wie es ihm beliebte.
Als er schließlich nur noch wenige Zentimeter von Jack entfernt war, rammte er ihn mit seiner Schulter gegen eines der Bücherregale und pinnte ihn dort mit seinen Armen fest, drückte seinen Zauberstab direkt an seine Kehle, wohl gegen seine Hauptschlagader, es war ihm egal, wo genau. Er wollte nur sehen, wie dieses kleine dreckige Schlammblut litt.
Feurige Mordlust brannte in Bartemius Augen, obwohl er eigentlich nie mehr gedacht hätte, dass er jemals wieder etwas warmes wie Hitze in sich spüren würde, doch nun tat er es.
"Sagte ich nicht, ich mach dir dein Leben zur Hölle, Schlammblut?!"

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Feb 12, 2014 12:27 am

Rowan rappelte sich schnell wieder auf, er spürte zwar die Muskeln in seiner Brust ächzten und er hätte schwören können, dass einige Rippen angebrochen waren, mindestens, doch es hielt ihn nicht ab. Er stand wieder in kürzester Zeit, wirbelte herum und suchte nach Jack und seiner Schwester, doch er konnte sie in dem Gedränge erst nicht finden.
Er feuerte wie automatisiert einige Schockzauber auf feindliche Greifer und Todesser ab, doch in dieser ausgebrochenen Hölle konnte er kaum etwas erkennen, geschweige denn etwas anderes wahrnehmen als seinen eigenen unerträglich lauten Herzschlag. Er befürchtete, wenn es noch heftiger schlagen würde, würde er sterben.
Ein letztes Mal wandte sich Rowan um, er schockte einen maskierten Todesser, der sich gerade an Granger hatte vergreifen wollten und stellte sich beschützend neben sie, ehe sie sich Rücken an Rücken stellten, um ihre Deckung nicht aufzugeben, als er endlich sah, was er suchte.
Roel kämpfte gerade gegen Malfoy während Jack… Rowans Augen weiteten sich, er schnellte nach vorn, vergaß dabei Hermine, die allerdings wohl auch sehr prächtig allein zu recht kommen würde, und rannte einige Meter nach vorn, um Crouch an den Schultern von Jack weg zu reißen und dafür von ihm saftig eine Faust in die Visage bekam. Er stolperte nach hinten, hielt sich das Gesicht, blinzelte und sah mit erhobenem Zauberstab zurück auf Crouch, der ihn ebenfalls bedrohte.
"Ich dachte wir hätten einen Deal gehabt, Salem", rief er ihm lachend entgegen, schien vor lauter Wahn völlig vergessen zu haben, dass er gerade eigentlich Jack hatte foltern wollen, doch das kam Rowan gerade zu recht. Er würde diesem Monster keine Antwort geben. Er würde ihn nicht mit einem Wort ehren, welches ihn noch weiter dazu anstacheln konnte, sie zu quälen.
Mit finsterem Blick riss er seinen Zauberstab nach oben und schleuderte einen Schockzauber direkt auf den Kronleuchter über dem Todesser.
Er fiel hinunter und Rowan rannte zu Jack.
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Feb 12, 2014 1:13 am

Roel wollte wohl nicht intelligent handeln. Sie kam aus ihrem Versteck hervor und schien das, was er tat als ziemlich bescheuert einzustufen. Aber sie hatte wahrscheinlich auch nicht gesehen, dass er jetzt schon zwei Mal ihrem Bruder den Arsch gerettet hatte.
Nun hatte er also, abgesehen von sich selbst, zwei Leute, denen er die Flüche vom Hals halten musste. Es war quasi nicht möglich, alles immer im Auge zu behalten. Während er einen Fluch von einem Greifer abwehrte, entschied er sich, wem er seine Aufmerksamkeit schenken würde. Es fiel ihm nicht leicht, aber Roel war schwanger. Er drehte sich also zu ihr um. Gerade rechtzeitig um einem grünen Blitz auszuweichen, den Crouch auf ihn abgefeuert hatte. Aus dem Augenwinkel konnte er erkennen, wie der Greifer, den er getroffen hatte in sich zusammensackte. Er atmete nicht.
Jack starrte Crouch an und dieser starrte zurück. Er hatte begriffen was los war. Das musste ihm niemand erklären. Der Blick sprach Bände. Der Todesser kam auf ihn zu und man sah ihm regelrecht die Mordlust an. Jack hob seinen Zauberstab, hatte den Stupor schon auf den Lippen, als er hinter Crouch sah, wie Lestrange sich wohl wieder aufgerappelt hatte und auf Roel zuging. Fuck! Er schockte also sie und wurde im nächsten Moment gegen das Bücherregal hinter ihm gepinnt.
Crouch drückte ihm den Zauberstab schmerzhaft gegen den Hals. Sein Blick war voller Hass und Jack erwiderte diesen Blick nur zu gern. Er wusste, dass es jetzt wahrscheinlich zu Ende sein würde und zum ersten Mal seit Jahren fand er diesen Gedanken traurig. Er hätte verdammt gern noch sein Kind kennen gelernt.
Aber bevor er starb, wollte er es diesem Bastard noch einmal zeigen. Er antwortete böse grinsend: "Wenigstens ist es mein Kind!"
In dem Moment wurde Crouch von ihm weggerissen und Jack sah Rowan hinter ihm, der sofort von Crouch eine geknallt bekam. Er selbst sah auf den Boden und bückte sich schnell nach seinem Zauberstab, den er hatte fallen lassen, während Crouch ihn gegen das Regal gedrückt hatte.
Es war alles blitzschnell gegangen. Als er wieder stand, rannte Rowan auf ihn zu und der Kronleuchter über ihnen fiel nach unten. Er streifte Crouch nur, doch es reichte um ihn auszuknocken. Jack drehte sich nicht zu Rowan um. Er murmelte nur: "Danke." und stürzte sich dann wieder ins Getümmel. Wie sollte er diesem Kerl auch je wieder in die Augen sehen? Er schockte einen weiteren Greifer und ihm wurde klar, dass er sich heute verabschieden würde. Falls sie das hier überlebten, wobei er sich nicht sonderlich sicher war, da er einem weiteren grünen Blitz nur um Haaresbreite entkam, würde er Roel und wenn es ging auch Sam bei Rowan unterbringen und dann würde er verschwinden. Es würde schon etwas geben, wo er weiterkämpfen konnte.

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Feb 12, 2014 2:30 am

Auch in Roel tobte die Wut. Doch sie fühlte sich nicht gut an. Sie kalt und schmerzhaft, sie kostete sie Kraft und brachte sie keineswegs dazu das alles hier zu genießen. Es war falsch, es war krank. Sie wollte nicht mehr töten. Sie wollte niemanden mehr sterben sehen, vor allem nicht die Leute, die ihre wichtig waren.
Die junge Hexe blinzelte. Es fühlte sich so an, als ob alles in Zeitlupe ablaufen würde, wie sie einen der Greifer schockte, wie sie durch die Reihen rannte und versuchte Harry und seine Freunde zu beschützen und wie rotgrüne Lichter über ihrem Kopf hinweg fegten, Porzellanscherben und Pergament durch die Luft wirbelten und explodieren ließen. Alles war laut und doch fühlte sich in ihren Ohren alles taub an.
Erst als sie vor Potter zum stehen kam und Scabior direkt einen Schockzauber zwischen die Augen verpasste, den diesen wohl nicht einmal mehr registrierte, wandte sie sich um und sah zu Harry. Wieso war er hier? Was war schiefgegangen?
Sie starrte ihn einen Moment schwer atmend an, ehe sie wieder ihren Mund öffnete. "Renn, Potter!", schrie sie, wehrte einen weiteren Zauber ab. Alles schien wieder in normaler Geschwindkeit zu laufen. Vielleicht hatte sie ein wenig Zeit gebraucht oder vielleicht war es auch der Schmerz, der einen Moment durch ihren Schädel gefahren war, als Barty von dem Kronleuchter erfasst wurde, sie wusste zumindest was jetzt zu tun war. Sie würde diese Kinder beschützen, egal ob sei dabei drauf ging oder nicht.
"Renn, hab ich gesagt! Raus hier!", sie beförderte einen Sessel gerade magisch in die Luft und schleuderte ihn gegen die große Eingangstür, die einer der Ordensleute gerade zugeworfen hatte und blockierte so den Eingang, dass nicht noch mehr Todesser zur Hilfe eilen konnten und wandte sich dann das erste Mal um.
Sie sah Jack und Rowan und konnte es immer noch nicht fassen.
Was war hier schiefgegangen?
Ihr Blick haftete auf Rowan, sie rannte auf ihn zu, doch er schien sie gar nicht wirklich zu bemerken, er starrte noch Jack hinter her, wie dieser sich wieder in den Kampf stürzte, verstand erst, als sie schon einige Meter vor ihm war und nahm ihre Hand.
"Ein Portschlüssel", rief sie ihm gegen den Lärm des Kämpfens entgegen und er starrte sie einen Moment unverständlich an, bis sie seine Hand fester drückte und direkt auf eines der wenigen Bücherregale zeigte, welches noch in Takt zu sein schien. Auf Augenhöhe stand dort eine kleine Vitrine, die eine goldene Uhr beherbergte, die grün aufleuchtete, als ein Todesfluch an ihr vorbei schoss.

Es war wieder wie früher. Sie rannte los, die Finger ihres Bruders fest in der Hand, er folgte ihr ohne weitere Fragen zu stellen und bewegte sich genauso schnell auf das Regal zu, wie sie. Sie waren wieder ein Team und nichts, niemand sollte sie wieder trennen. Roel blinzelte, doch keine Träne schoss ihre Augen empor, nichts.
Wie immer eben. Wieso sollte sie auch etwas anderes gewöhnt sein?
Reflexartig griff sie nach dem Glaskästchen und sah sich nach Jack um. Er musste hier irgendwo sein. Irgendwo- Sie blieb in der Menge an seinen braunen Haaren hängen, sah zu wie er gerade noch einen Zauber abwehrte, ehe sie ihn rief.
"JACK!", ihre Stimme war zwar heiser, doch er musste sie gehört haben. Er musste einfach.
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Feb 12, 2014 2:46 am

Jack. Der Name des Schlammbluts kroch seine Gehörgänge hinauf wie eine Krankheit. Es widerte ihn an, ihn nur hören zu müssen. Es ekelte ihn an ihn zu denken. Egal wie sehr ihm das Blut das Gesicht hinunter strömte. Egal wie sehr es ihm die Sicht nahm, er wischte es weg. Er würde ihn kriegen, er würde dafür büßen was er getan hatte. Mal sehen lange er noch so frech war, wenn er ihm und all seinen kleinen Freunden die Seele aus dem Leib riss.
Crouch lachte. Seine Zunge schnellte über seine Oberlippe, er schmeckte Blut und grinste. Er würde ihn zerstören, egal wie, egal wie lange es dauerte. Er begann seine Arme zu bewegen, spürte dass er verletzt war, doch er würde sich jetzt nicht darum kümmern. Sollte sein Körper doch bluten, sollte er doch, er würde sich zu erst das Schlammblut schnappen und seine Visage zerstören.
Barty rappelte sich auf, wieder huschte seine Zunge über seinen Mund. Eigentlich hatte er gedacht er hätte sich diese Macke abgewöhnt oder besser gesagt verdrängt, weil es einfach nicht zu ihm passen wollte, zu ihm als Geschäftsmann und ranghoher Todesser. Er war kein wildes Tier, er war reinen Blutes. Er war nicht verrückt. Er war gesund. So gesund.
Aber was sollte er sich jetzt darüber Gedanken machen, nein oh nein oh nein oh nein, er stand auf, er rappelt sich auf, wischte die Scherben von seiner zerschnittenen Jacke, als ob es Schnee wäre, der zufällig darauf gefallen wäre, wandte sich dann langsam um, erfasst seinen Zauberstab, bis seine Knöchel weiß hervor traten.
Er hatte sie erfasst, er wusste wo sie waren, sie waren nämlich so dumm, wie sie mutig waren, oh ja. Sie standen dort und holten sich diesen verdammten Portschlüssel, den Malfoy doch immer behalten wollte. Er wollte sicher gehen, dass seiner kleinen lieber Familie nichts passierte, genau.
Jack stand direkt vor ihnen, so schutzlos und so konzentriert sich mit niederen Todessern zu duellieren, die es gar nicht Wert waren deren Namen zu kennen. Sie waren nutzlos, wenn er gegen sie gewann.
Wieder benetzte er seine Lippe, grinste noch ein weiter breiter und spürte wie ein Kribbeln in seiner Brust aufkeimte. Vielleicht war es Vorfreude, er wusste es nicht, Vorfreude wie er seine Finger um die Kehle von Jack legen würde.
Crouch ging auf sie zu, langsam, bedrohlich und leise, sie hörten ihn nicht, sie dachten wohl er wäre tot oder zumindest komatös, als ob er tatenlos am Boden liegen bleiben würde, nein, nicht wenn es um das hier ging.
Noch bevor sie es merkten oder bevor es Jack merkte, hatte er seinen Zauberstab auf Jacks Rücken gerichtet. Die Spitze berührte seine Kleidung, drückte in seine Haut.
"Sectumsempra."
Zauber blitzten auf und er lachte.

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Feb 12, 2014 3:30 am

Er war gerade dabei sich mit einem Greifer zu duellieren und warf ihm gerade einen Fluch entgegen, als er seinen Namen hörte. Er drehte sich um, nachdem er den Greifer außer Gefecht gesetzt hatte und sah Roel und Rowan, die irgendeine Uhr in der Hand hatten. War das ein Portschlüssel? Es gab keine andere Erklärung. Fast panisch sah er sich im Raum um. Doch Sammy war nicht da. Verdammt! Sein Blick wanderte zurück zu den beiden und er fragte sich gerade, was er jetzt tun sollte, als er etwas hartes an seinem Rücken spürte und im nächsten Moment explodierte die Welt.
Er schrie auf, als er einen unsäglichen Schmerz spürte. Es fühlte sich an, als ob sein Rücken in tausend Stücke zerfetzt worden wäre. Er bemerkte, dass er auf dem Boden lag. Seine Beine schienen ihn nicht mehr zu tragen. Fahrig langte er mit seiner Hand zu der Schmerzquelle. Es war nass. Er zog sie langsam zurück in sein Sichtfeld. Sie war rot vor Blut.
In dem Moment hörte er das Lachen. Er sah langsam auf. Über ihm stand Crouch und aus jeder Geste sprach der Wahnsinn. Er lachte, wie Jack noch nie jemanden lachen gehört hatte. Er konnte ihn nur mit aufgerissenen Augen anstarren. Was auch immer er mit ihm gemacht hatte, er hatte seine Rache bekommen.
Er bemerkte, wie ihm langsam schwarz vor Augen wurde. Waren es diese Schmerzen die sein Körper nicht mehr aushielt, oder war es der Blutverlust? Jack konnte es nicht sagen. Er fragte sich, ob er, wenn er die Augen schloss, sie jemals wieder öffnen würde.
Er sah mittlerweile nur noch Schemen, zwang sich wach zu bleiben und suchte mit seinen Augen seine Freunde. Doch er erkannte kaum noch etwas. Es war beängstigend, wie die Welt langsam vor ihm verschwand.
Dann wurde es dunkel. Er dachte erst, er wäre vielleicht ohnmächtig. Aber das konnte nicht sein. Es tat immer noch so verdammt weh. Irgendjemand musste zwischen ihm und dem Fenster stehen. War das Crouch? Brachte er es jetzt zu Ende? Hoffentlich würden Roel und Rowan fliehen können...
In dem Moment spürte er wie von fern das altbekannte ziehen an seinem Bauchnabel. Dann wurde alles schwarz.

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