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 Rewrite Klappe 7.1 - Bloody Blödbouch in Malfoy Manor

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Barty Crouch Jr.
Ravenclaw
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BeitragThema: Rewrite Klappe 7.1 - Bloody Blödbouch in Malfoy Manor   Mo Mai 09, 2016 8:57 pm

Das Gewitter tobte noch immer draußen. Schwere Tropfen trommelten gegen die Scheiben des Manors, als ob sich etwas Unheilvolles ankündigte. Die anderen schienen es nicht zu spüren. Aber Barty schon.
Der Knoten in seinem Hals war hart und kaum herunter zu schlucken. Er versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass er kaum atmen konnte, dass sein Herz so schnell schlug, dass er befürchtete, dass es aufgeben würde, wenn ihn auch nur jemand aus Versehen erschreckte. Ein Hauself. Oder der Junge von Malfoy. Es fühlte sich wie ein Wrack, aber das war jetzt nicht wichtig. Wichtig war, dass er die stoische Miene behielt, während er die Zimmer des Manors absuchte. Vielleicht war sie noch hier, vielleicht bekam er hier einen Anhaltspunkt, oder bekam Anderson zu fassen-
Crouch blieb in der Bibliothek stehen, hinter einem der Bücherregale, die Roel sonst immer frequentiert hatte, als sie hier gelebt hatten und atmete stockend aus. Seine Augen waren aufgerissen.
Was würde passieren, wenn Roels Fehlen bemerkt werden würde? Er konnte sie nicht für immer vom Manor „fernhalten“. Irgendwann musste sie sich wieder blicken lassen. Spätestens bei ihrem nächsten Arzttermin, bei dem Avery bestanden hatte, dass der wieder bei ihm stattfinden würde. Er traute seinem Kollegen nicht. Er meinte, er wäre zu liberal…
Barty schluckte und blickte sich hastig um, als es draußen wieder donnerte. Sein Herz schlug ihm noch schneller bis zum Hals.
Er würde verschwinden müssen. Und sie alleine irgendwie finden. Seinen Plan jetzt umsetzen oder er wäre geliefert.
„Fuck“, zischte er und ballte seine zitternden Hände zur Faust. Er hatte nicht gewollt, dass alles so schnell passierte. Er hätte noch ein paar Wochen gebraucht. Noch eine. Wenigstens ein paar Tage-
„SCHEISSE!“ Crouch hatte die Bücher schneller aus dem Regal geworfen, als er sich selbst hatte zügeln könnten. Doch es half. Sein Herz schlug noch immer hart, aber nicht mehr so unregelmäßig wie vorhin. Vielleicht konnte er sich jetzt fassen, vielleicht-
„Die Bücher haben dir nichts getan, Crouch.“
Barty wirbelte herum, gehetzt huschten seine Augen über Caleb Averys Gesicht, bevor er entnervt die Augen verdrehte und sich schon ohne ein Wort an ihm vorbei drücken wollte, doch der kleine Mistsack stellte sich ihm einfach in den Weg.
„Was ist? Hattest du Streit mit deiner Freundin?“, seine Stimme war freundlich, doch Barty hätte kotzen können. Sie klang so schmierig-
„Darf ich dich etwas fragen?“, noch bevor Barty wieder etwas sagen konnte, hatte Caleb weiter gesprochen. Ungewöhnlich. Aber er ignorierte es und sah ihn nur finster an.
„Was ist?“, zischte er angespannt und sah schon an ihm vorbei, plante schon seine nächsten Schritte, bevor er gedanklich wieder von Caleb unterbrochen wurde.
„Wo ist Kenny?“
Barty antwortete nicht. Er hätte es nicht gekonnt, nicht wenn dieser kleine Pisser ihn so überfuhr.
„Woher soll ich das wissen, Avery?“, knurrte er weiter und drückte sich nun an ihm vorbei. „Lass mich in Ruhe, ich habe Dinge zu erledigen-„
„Wieso ist er in Dublin?“
Crouch blieb stehen und wandte sich langsam zu ihm um, sah ihn unbeeindruckt an. Oder versuchte es. Sein Herz flatterte schwach, während seine Brust zitterte. Dann zuckte er mit den Schultern, schnaubte genervt auf. „Noch einmal: Woher soll ich, das wissen-„
„Wieso war Roel bei ihm?“, zischte Caleb plötzlich aggressiv und trat einen Schritt nach vorn. „Du glaubst doch nicht wirklich, dass niemand das Haus von Gardien bewacht hätte oder? Man hat sie gesehen. Wir wissen nicht, wohin sie danach sind, aber was suchen sie dort? Und wieso bist du nicht bei deiner schwangeren Verlobten? Das ist sicherlich ein Missverständnis oder, Crouch?“

Wo hatte er angefangen zu versagen? Wann war es passiert? Vielleicht zu dem Zeitpunkt, als er Roel nachgegeben hatte und Kenny nicht sofort getötet hatte? Ein Stechen in seiner Brust sagte ihm, dass das eine Lüge war. Er war dumm gewesen ihn überleben zu lassen, aber was wäre gewesen, wenn er ihn nicht gerettet hätte? Crouch wollte diesen Gedanken nicht zu Ende bringen, vor allem nicht, nachdem was heute passiert war. Was er vermutete, was passiert war…

Draußen regnete es nicht mehr, zumindest konnte Crouch es nicht hören. Er hatte aufgehört auf das Wetter zu achten, nachdem ihm Caleb gegenüber die Argumente ausgegangen waren.

„Natürlich. Vielleicht wollten sie nur Babysachen kaufen - Kenny und ich haben eine Vereinbarung, dass er das übernimmt, wenn ich nicht da bin.“
Calebs Lächeln brachte Crouch Magen fast dazu sich umzudrehen. Süßlich kräuselten sich seine Lippen, bevor er freundlich lachte und die verschränkten Arme hinter seinem Rücken löste, nur um mit seinem Zauberstab auf ihn zu zielen. Crouchs Hand schoss zu seinem, doch jemand hinter ihm hatte ihn entwaffnet.
„Sie wollten nicht gesehen werden… beim Shoppen?“ Wieder ein Lächeln und Barty wurde schlecht.
„Sie-„, er stockte und hätte am liebsten die Augen geschlossen. Damit war es vorbei, nicht? „Roel war noch nie ein Fan davon, erkannt zu werden. Nicht nachdem was passiert ist- Und was wollt ihr überhaupt? Ist das ein Verhör? Werde ich verdächtigt Verrat begangen zu haben oder warum nehmt ihr mir meinen Zauberstab?!“, seine Stimme wurde lauter, mit jeder Silbe verlor er mehr an Kontrolle. Die Wut über Roel, Kenny und diesen kleinen Pisser vor ihm war einfach zu groß.
„Kein Grund zu schreien. Du kennst die Vorgehensweise, falls dieser Verdacht aufkommen sollte. Aber gut, dass du selbst darauf zu sprechen kommst, immerhin hat dich noch niemand damit beschuldigt.“
Crouch bleckte seine Zähne und ballte seine Hände zu Fäusten, während sein Blick langsam nach hinten wanderte, wo ein Greifer stand, den Crouch nicht kannte, und es wagte so dreckig zu lachen. Seine hässliche Visage verzog sich belustigt, je wütender Barty ihn anblickte.
„Du bist nervös, Crouch oder? Warum? Erzähl doch ein wenig… ich denke, dass kann dir nur helfen.“
Crouch hätte ihm sein zuckersüßes Lächeln am liebsten eingeschlagen. „Wärst du nicht nervös, wenn man dich plötzlich entwaffnet und du von allen Seiten bedroht wirst?“
„Nicht, wenn ich nichts zu befürchten hätte. Nicht so wie du. Also nochmal… Wo ist Kenny?“

Der Raum war abgedunkelt. Eigentlich wie immer, doch die schweren grünen Vorhänge luden nicht gerade zu einem gemütlichen Abend ein, da konnten sie noch so samtweich im Feuer glänzen, das im Kamin entfacht worden war. Crouch war die letzten Worte, die Caleb an ihn gerichtet hatte noch einmal durchgegangen, bevor er dann von einem Schockzauber erwischt worden war.
Er war eben auch dumm gewesen. Die Panik hatte ihn gepackt und er hatte versucht zu rennen, doch der Greifer war ihm im Weg gestanden und Caleb schien es als besonders delikates Katz-und-Maus-Spiel zu betrachten ihn noch ein wenig zu jagen, bevor er ihn im Foyer einen roten Blitz in den Rücken jagte. Dabei hatte er fast die Tür erreicht gehabt…
Und jetzt… jetzt lag er blutend vor den Füßen Lestranges, deren Visage er sich nur ausmalen konnte. Er hatte noch Kraft nach oben zu sehen, jaaa, aber irgendwie hatte er keine Lust. War das noch verständlich? Er hoffte doch, immerhin hatte er bis jetzt einen ziemlich beschissenen Tag gehabt. Oder waren es zwei gewesen…?

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Zuletzt von Barty Crouch Jr. am Mo Mai 09, 2016 11:10 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Bellatrix Lestrange
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7.1 - Bloody Blödbouch in Malfoy Manor   Mo Mai 09, 2016 9:33 pm

Der Lord hatte sie gerade erst entlassen, nachdem er umsonst gekommen war, weil Wurmschwanz sich als Blutsverräter hatte herrausstellen müssen. Für dieses Vergehen hatte er sie alle büßen lassen, selbst Bellatrix, die doch sein Liebling war. Die letzten Stunden hatte sie wimmernd ihre Unschuld beteuert und der Lord hatte ihr in seiner Güte geglaubt. Zumindest hatte er ihr eine Aufgabe zugewiesen, die den Schmerz der letzten Stunden fast vergessen machte.
Ihr Haifischlächeln schlug nicht auf ihre Augen über, während sie auf das kleine Stück Dreck zu ihren Füßen sah, dass sie damals eigenhändig aus der Gosse gezogen hatte und das sie ach so sehr enttäuscht hatte.
"Na, Barty? Hast du gut geschlafen? Oder soll ich dich wach rütteln?" Doch an seinen geöffneten Augen erkannte sie, dass er nicht mehr schlief. Es war fast schade, aber sie war sich nicht sicher, ob er den Longbottoms im Moment nicht zu ähnlich sah, kurz bevor sie anfingen sabbernd ihre Augen zu verdrehen. Nein, der Lord wollte Informationen. Sie durfte jetzt nicht allein an sich denken. Erst einmal würde sie ohne Crucio auskommen müssen.
Kurz warf sie Caleb und dem Greifer einen abfälligen Blick zu. Sie hatten es nicht geschafft, etwas aus ihm heraus zu pressen. Sie hatten nur ihren Spaß gehabt. Nur Bellatrix war dem Lord wirklich treu.
Ihr Blick ruhte nun wieder auf dem jämmerlichen Reinblut zu ihren Füßen. "Also Barty, was hast du zu sagen? Wo sind denn deine kleine Verlobte und ihr Wachhund? Hast du sie zum Orden geschickt? Sollen sie deinen Schlammblutfreunden Bericht erstatten? Ich kann mich noch an sie erinnern. Deine alten Schulfreunde. Du hast mir von ihnen erzählt. Waren sie doch nicht so gemein, wie du mir damals weiß machen wolltest? Blutsverräter, Schlammblüter. Ich hätte schon damals wissen müssen, dass niemand rein bleibt, der sich mit so einem Dreck abgibt."
Ihre Spitzen Schuhe schoben sich unter Bartys Kinn und zwangen ihn nach oben zu sehen. "Los! Sprich! Du weißt ganz genau was passiert, wenn man seine kleinen, schmutzigen Geheimnisse nicht mit mir teilen will."
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Barty Crouch Jr.
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7.1 - Bloody Blödbouch in Malfoy Manor   Mo Mai 09, 2016 9:52 pm

Vielleicht wenn er seine Augen wieder zugemacht hätte, hätte er Bellatrix unerträgliche Stimme ignorieren können. Doch ihm war bewusst, dass er ihr mit ihrer Geste genauso gut ins Gesicht spucken konnte, wenn er schon den Wunsch hatte zu sterben. Also behielt Crouch seine Augen offen, wollte ihr eigentlich stoisch in die Augen starren, bevor ihn dann aber doch das Bedürfnis überkam und er auf dem Rücken liegend anfing zu husten. Er schmeckte Blut und spürte wie es über seine Lippen tropfte und dann seitlich seines Gesichts hinunter lief. Sein Kopf war ein wenig nach rechts gesackt, während seine Gliedmaßen von ihm ausgebreitet waren, beinahe als ob er von der Wucht des Crucios überrascht worden wäre und gefallen war. Vielleicht war das passiert, er konnte sich nicht erinnern.
Jetzt krümmte er sich und rollte zur Seite, bevor er noch mehr Blut ausspuckte. Was hatten sie mit ihm angestellt? Waren nur ein paar Stunden vergangen oder… Crouch bemerkte wie Licht hinter den staubigen Vorhängen leicht in den Raum sickerte. Es war stark gedämpft, doch er konnte erkennen, dass es wieder Tag war.
Langsam sammelten sich seine Gedanken wieder. Sie hatten ihn verdächtigt, dass er Roel und Kenny zur Flucht verholfen hatte. Er hatte sich mit seinem dummen Gestammel verraten, obwohl er nicht wirklich etwas wichtiges ausgeplaudert hatte… Zumindest war das das letzte, an das er sich erinnern konnte. Wer hätte Gedacht, dass Caleb so hartnäckig sein würde oder eher… so voreilig. Er hatte nicht einmal die Chance gehabt mit ihm zu verhandeln.
„Wieso…“, begann er krächzend und sah Bellatrix direkt in die Augen, während sich eine Miene verfinsterte, „sollte ich meine Verlobte, die den Lord genauso wie ICH zurück gebracht hat, zum verdammten Orden schicken, Bellatrix? Wenn ihr mich ausreden lassen würdet, wäre euch schnell klar, dass ihr hier einen großen Fehler begeht.“
Er schwieg einen Moment, versuchte ihm Blick schwer atmend stand zu halten, aber er musste weiterreden, damit sie ihn nicht damit erdrückte. Er hatte zu viele Schmerzen für diesen starren Wahnsinn.
„Anderson muss sie mitgenommen haben. Er war in letzter Zeit labil. Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass er gleich meine Verlobte entführt.“

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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7.1 - Bloody Blödbouch in Malfoy Manor   Mo Mai 09, 2016 10:14 pm

Ihr Augen verengten sich zu Schlitzen, während er weiter sprach, aber nur einen Moment, bis das Lächeln wieder auf ihrem Gesicht erschien. "Ach du meinst, du kannst dich jetzt mit so einer schlechten Ausrede hier heraus manövrieren. Hast du vergessen mit wem du redest? Soll ich dich vielleicht noch einmal daran erinnern, dass deine kleinen Spielchen bei mir noch nie funktioniert haben?"
Sie zog den Schuh unter seinem Kinn hervor und platzierte ihn blitzschnell auf seiner Kehle. "Du erzählst mir jetzt, was du weißt. Und keine Lügenmärchen mehr, wenn du nicht willst, dass ich dir wirklich weh tue."
Sie drückte ein wenig fester zu. Langsam spürte sie das Adrenalin in ihrem Körper, dass sie immer heimsuchte, wenn sie einem Blutsverräter zeigte, dass er keine Chance gegen sie hatte.
"Wenn du nicht gleich wieder an Mamis Rockzipfel hängen willst, dann Rede, Barty. Ich warne dich nur noch dieses eine Mal. Du weißt ganz genau, dass ich dich gerne dahin schicken würde, wo du schon nach dem letzten Dementor hättest landen sollen."
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Barty Crouch Jr.
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7.1 - Bloody Blödbouch in Malfoy Manor   Mo Mai 09, 2016 10:30 pm

Barty keuchte, ehe er versuchte nach Luft zu schnappen, doch Bellatrix Schuh schnürte ihm die Luft ab und er musste einen Augenblick ringen, ehe er sie mit gebleckten Zähnen ansah. Sein Körper krümmte sich, als er sich versuchte reflexartig zu wehren, doch er riss sich zusammen, sodass nur seine Hand zu der Spitze ihres Schuhs schnellte, die sich in seine Kehle bohrte.
Ihr Blick erinnerte ihn an eine Zeit, die er glaubte verdrängt zu haben, doch mit einem Lidschlag ihrerseits war sie wieder da. Er fühlte sich klein. Dabei sollte er sich endlich zusammen reißen und das tun, was getan werden musste. Vor allem wenn es bedeutete Kenny den Hunden zum Fraß vorzuwerfen.
„Das sind keine Ausreden, Bellatrix“, krächzte er, reckte seinen Hals, in einem Versuch mehr Luft zu bekommen und so viel Würde zu behalten, dass er seine Maskerade aufrecht erhalten konnte. Ob das gelingen würde, bezweifelte er jedoch jetzt schon selbst. Er war schließlich im Moment zu nichts weiterem reduziert worden, als einem Blutsverräter. Einem Wurm. Schlimmer noch als ein Schlammblut. Schlimmer als Jack, dieser verdammte kleine-
Dass er an ihn dachte, war nur ein Produkt seiner Wut. Da dieser kleine Pisser alles wusste, was er getan hatte, wie er den Lord verraten hatte… Wenn er Glück hatte, würde Jack niemanden von erzählen. Wenn er Pech hatte, würden diese Informationen ebenfalls zu Bellatrix hindurch sickern und er würde sterben-
Ihre Bemerkung über den Dementor wollte Crouch übergehen. Er hörte schon das Röcheln in seinen Ohren, als er abermals nach Luft schnappte und seinen Blick verhärtete.
„Anderson war uns jahrelang treu-„, seine Stimme war brüchig, „und ich weiß, dass ich ihn zum Lord gebracht habe, aber denk daran, wie dringend er zu uns gehören wollte. So wie die Dinge jetzt stehen, kann nur er zum Orden gehört haben. Meine Schuld ihn hier her gebracht zu haben, nehme ich gerne auf mich, aber den Verrat habe ich nicht begangen. Das war er. Er wird Roel auch mitgenommen haben, um Informationen dem Orden präsentieren zu können.“
Crouch atmete schwer und sah Bellatrix abermals direkt in die Augen. Er würde ihrem Wahn standhalten müssen, wenn er nicht schon hier auf dem voll Blut beschmutzten Teppich der Malfoys sterben wollte.
„Lass mich mit dem Lord sprechen, Bellatrix. Ich werde euch helfen diesen Bastard zu kriegen, wenn du mich nur mit ihm sprechen lassen würdest-„

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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7.1 - Bloody Blödbouch in Malfoy Manor   Mo Mai 09, 2016 10:45 pm

Bellatrix sah ihn von oben herab an und man sah ihr an, wie wenig Lust sie hatte, diese Geschichte hier noch weiter in die Länge zu ziehen. Gerade hob sie den Zauberstab und wollte Bartys Zunge noch ein letztes Mal versuchen zu lockern, als sie noch einmal genauer darüber nachdachte. Vor allem an die letzten Stunden. Es wäre nicht klug, den Lord ein weiteres Mal zu enttäuschen. Also hob sie ihren Schuh von Bartys Hals, strich ihn kurz an Malfoys Teppich ab und nickte. "Gut. Erkläre dem Lord, warum er dich am Leben lassen sollte." Sie sah den Greifer an. "Los! Hol ihn!" Und wartete, bis er den Raum verlassen hatte, bevor sie sich ein wenig zu Barty hinunter beugte. Sie sah, wie kaputt er aussah. Das Blutverschmierte Gesicht. Und sein Blick erinnerte sie an eine Zeit, die schon lange vorbei war. Damals, als es ihr noch Spaß gemacht hatte, ihm wie einem gefundenen Vogeljungen nach und nach die Federn auszureißen.
Sie wusste, dass der Lord gerade in einer Stimmung war, in der er ihren lange gehegten Wunsch, endlich erfüllen könnte. Sie wollte sein Gesicht nicht mehr sehen. Diesen feigen Jungen, der damals nach seiner Mami geschrien hatte, anstatt erhobenen Hauptes nach Askaban zu gehen und dafür auch noch belohnt wurde. Es würde ihr eine Ehre sein, dabei zuzusehen, wie der Lord die Welt endlich von diesem unwürdigen Muggelfreund säuberte.
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7.1 - Bloody Blödbouch in Malfoy Manor   Mo Mai 09, 2016 11:15 pm

Nachdem der hässliche Greifer den Raum verlassen hatte breitete sich eine unheilvolle Stille aus. Caleb musste noch da sein, da war sich Crouch sicher, doch er konnte ihn nicht hören, sich nur vorstellen wie er in einer dunklen Ecke des Raumes stand und sich dieses Bild ansah, sicherlich genießen und wie immer freundlich lächelnd.
Er hätte dem Jungen am liebsten selbst einen Folterfluch aufgehalst, wenn er nicht in dieser prekären Situation gewesen wäre. Stattdessen konnte er nur über sich in Bellatrix Augen blicken, die ihn langsam wie einen Kadaver sezierten. Wahrscheinlich war er das bereits in ihren Augen, allerdings war es schon immer gewohnt gewesen, von Bellatrix angesehen zu werden. Schließlich hatte sie auch in ihren früheren gemeinsamen Stunden nichts anderes getan, hatte ihn kein bisschen sanfter gemustert.
Crouch keuchte auf und hustete wieder etwas roten Speichel hervor, nachdem Lestrange endlich ihren Stiefel von seinem Hals genommen hatte. Seine Finger schnellten zu seinem malträtierten Hals, er rieb seine Kehle, bevor er sich darauf konzentrieren konnte, was als nächstes passieren würde.
Der Lord wäre bald hier und Bellatrix würde sicherlich sofort das Wort an sich reißen, damit sie ihrem Meister die Geschichte schmackhaft machen konnte, dass Crouch an allem Schuld war. An allem, was Kenny angestellt hatte. Etwas zog sich in Barty zusammen, doch er unterdrückte für diesen Augenblick die Wut, die sich in ihm aufstaute. Er würde Anderson in die Finger gekommen, er würde es schaffen, er musste nur noch diesen einen Abend lebend überstehen und dann-

Die Temperatur des Raumes schien um einige Grad zu fallen, als die Doppeltür wieder aufgeschwungen wurde. Das Knistern des Feuers wurde in Crouchs Ohren gedämpft, als ob jemand seine Hände um seinen Kopf geschlungen hatte, während er auf dem Boden liegend zusah wie der Lord langsam, beinahe über den Boden gleitend, auf ihn zugeschritten kam.
Es hatte nichts beruhigendes an sich, wenn der Lord nichts sagte, sich ihm schweigend näherte und auf ihn herabblickte, kalt, während Crouch versuchte sich auf seine Knie aufzurappeln.
Ihm gelang es nur bedingt. Nachdem seine Arme mehrere Male zitternd aufgaben, drehte er sich um, kroch halb auf dem Bauch liegend, halb auf seinen Knien auf seinen Lord zu, ehe er mit zusammen gebissenen Zähnen zu ihm aufsah.
„Mein Lord-„
„Bartemius, mein guter Junge…“
Der Raum wurde noch kälter. Crouch hätte schwören können seinen Atem vor seinem Gesicht in der Luft hängen zu sehen. So wie er in dieser Kälte hätte erfrieren können.
„Nachdem mich meine liebe Bellatrix so enttäuscht hat, muss ich nun auch feststellen, dass du unter die Verräter gegangen bist? Willst du mir wirklich so das Herz brechen?“
Crouch wusste, dass er mit seinem sadistischen Unterton schon sein Urteil über ihn gefällt hatte, doch er konnte nicht die Hoffnung aufgeben, dass er das Ruder noch herum reißen konnte und sein verdammtes Leben retten konnte, schließlich hatte er es doch so weit gebracht, schließlich-
Crouchs Herz schlug ihm bis zum Hals, während er spürte wie ihm die Farbe aus dem Gesicht wich. Wieso wurde ihm jetzt erst bewusst, dass er sterben würde? Er hatte verloren, er hatte-
Barty schluckte und holte zitternd nach Luft. Er musste sich beruhigen. Sofort. Jetzt.
„Ich habe euch nicht verraten, Herr“, begann er leise und sah dem Lord direkt in die Augen, betend, dass er nicht sehen würde, wie er log. Dass er seit dem Moment gelogen hatte, seit er in dieses Haus zurück gekehrt war.
Der dunkle Lord schwieg, beobachtete… und schien schließlich beschlossen zu haben, ihn noch ein paar Minuten länger am Leben zu erhalten. „Man trug mir zu, dass du nicht nur behauptest Anderson wäre an den Dingen Schuld, die dir angelastet werden, sondern dass du nicht einmal von Potters Flucht wüsstest?“
Crouch konnte nicht anders als einen Moment verständnislos den Lord anzustarren. Potter? Was hatte verdammt noch mal Potter mit all dem hier zu tun? Nicht nur, dass dieser kleine Bastard Schuld war, dass er seine Seele verloren hatte, nein, er musste ihm jetzt auch noch die Tour vermiesen? Wenn er so weiter machte, würde er sich noch den gleichen Platz auf Crouchs Hass-Liste einbrocken, den Jack schon inne hatte.
„Dass Potter geflohen ist, wurde mir nicht einmal gesagt, mein Lord. Wann-?“, er sah wie Caleb sich in seinem Augenwinkel bewegte und sich tief vor dem dunklen Lord verbeugte, ehe er Crouch antwortete. „Kurz nachdem wir dich in der Bibliothek ertappt hatten. Wir hatten noch nicht einmal mitbekommen, dass Potter geschnappt worden war, als er uns schon wieder entwischte. Es scheint, als ob ihm jemand geholfen haben musste… eine Art Sicherheitslücke. Nun Malfoy besteht darauf, dass es eine Hauselfe gewesen wäre, die ihn befreit habe. Aber sind wir doch einmal ehrlich…“ Er senkte seinen Blick tief vor Voldemort, nachdem sein Blick kurz zu Bellatrix huschte, „Wir wissen alle, dass es nicht so gewesen sein konnte. Jemand musste dem Orden bescheid gegeben haben. Oder ihn gar selbst befreit haben. Die Hauselfe war wohl nur Mittel zum Zweck.“

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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7.1 - Bloody Blödbouch in Malfoy Manor   Di Jul 05, 2016 10:13 pm

Der Blick Caleb’s, der hinüber zu Bellatrix geschlichen war, sagte Crouch alles. Irgendjemand hatte versagt. Wahrscheinlich war es sogar Lestrange selbst gewesen und er sollte nun als Sündenbock dienen. Normalerweise war Bellatrix schnell daran, den Lord um Verzeihung zu bitten, doch er konnte sich vorstellen, dass sie schon ihre Strafe erhalten hatte, zumindest nachdem wie tief sie sich vor dem dunklen Zauberer verbeugt hatte. Sie lag beinahe auf dem Boden, während er noch immer über ihm stand, ihn nicht ansah, sondern nachdenklich in das Feuer hinter ihm blickte und abgelenkt zu sein schien.
Barty riss sich zusammen, um nicht verwirrt seine Stirn zu runzeln, schnappte stattdessen leise nach Luft und sprach rasch weiter, um keine Zeit zu verlieren und seine Ehre zumindest wieder im Ansatz herzustellen: „Mein Lord - Ich konnte Potter gar nicht befreien. Wann ist er geflohen? In dem Zeitraum, in dem man mich in der Bibliothek aufgegriffen hatte? Wo ist die Logik- ich meine, verzeiht mir Lord, da“, am liebsten hätte er ihm ins Gesicht geschrien, dass er sich irrte und dass er ein alter Narr geworden war, doch er fügte dann beinahe nahtlos hinzu: „Bellatrix muss sich geirrt haben, mein Herr.“ Er hörte wie sein Atem fahrig zwischen seinen Lippen hervor drang und versuchte ihn zu zügeln. Es nicht helfen wie ein Hund vor dem Lord zu kriechen und genauso wenig würde es helfen wie einer zu hecheln.
Voldemort wandte seinen Blick stattdessen, kalt wie immer, vom Feuer ab. Keine Antwort, kein Blick in Crouchs Richtung, als ob er durch ihn an etwas erinnert worden wäre, was unangenehm war, ihm vielleicht sogar zeigte, wie schwach er geworden war. Natürlich war die letztere Regung nur eine Vermutung Bartys, doch er konnte nicht anders als dem Lord anzusehen, dass er abgebaut hatte. Er schien nicht mehr so stark wie früher, nicht mehr so undurchdringlich…
„Ich habe genug gehört, Bartemius.“
Wieder die kalte Stimme, nur dieses Mal schnellte sich um Crouchs Ohren, als ob eine Peitsche um seinen Kopf geschnellt wäre, auch wenn er es ruhig aussprach, leise. Das Knistern des Feuers konnte er nun nicht mehr hören.
„Du warst mir lange treu und ich bin gewillt dir dein jämmerliches Leben zu lassen… unter einer Bedingung.“ Er hielt inne und wandte sich endlich zu ihm um, nur um ihn mit seinen roten Augen direkt einzufangen. Er starrte direkt hinein und fühlte sich wie die Beute einer Schlange. „Willst du sie hören, Bartemius?“
Crouch nickte schneller als ihm recht war, er hatte gefasst wirken wollen, doch das war ihm gründlich misslungen. „Bitte Herr, ich tue alles-„
„Oh tun musst nichts. Noch nicht. Ich lasse dich am Leben. Betrachte es allerdings als ein Geschenk, das ich dir jederzeit wieder nehmen kann. Es ist deine Belohnung für deine Taten, die zu meiner Rückkehr beigetragen haben.“
Crouch starrte Voldemort noch immer in die Augen, dieses Mal jedoch fassungslos. Wahrscheinlich noch fassungsloser als Bellatrix, doch die konnte er im Moment nicht ins Auge fassen. Er war zu sehr damit beschäftigt seinen Herzschlag zu hören und tatsächlich am Leben zu sein.
„Danke, Herr- Ich danke euch“, keuchte er hervor und wollte sich wieder aufrichten, doch seine Arme gaben zitternd auf und er versagte.
„Geh mit diesem Geschenk gut um“, zischte der Lord noch, während er sich schon wehenden Umhangs umdrehte und an einer Lestrange vorbei schwebte, deren aufgeklappter Kiefer sich beinahe an Malfoys teurem Parkett rieb.
Barty hatte danach nichts mehr sagen können. Er versuchte noch immer einigermaßen aufrecht zu knien, konnte dem Lord nur noch hinterher sehen, während sich in seinem Kopf schon sein Schicksal ausmalte.
Er würde leben. Jedoch fliehen so schnell er konnte. Denn bei einem Lord, der einem Verräter wie ihm eine zweite Chance gab, konnte er nicht bleiben ohne im Kreuzfeuer dieses Krieges zu sterben.

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