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 Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)

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Kenny Anderson
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BeitragThema: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   Di März 08, 2016 12:53 am

Er sah das Haus schon von weitem und nun wurde er doch ein wenig nervös. Er bemerkte selbst, wie sich seine Haltung veränderte und er seine emotionslose Kenny Maske aufzog, die ihn so lange begleitet hatte. Aber er konnte nicht anders. Schließlich wusste er nicht, was sie erwartete. 
Auf dem Gelände war nur ein einziger Mensch zu sehen. Ein Mann, vielleicht so alt wie Crouch. Roel sprach ihn als 'Dad' an. Das war also Jaque.
Sam blieb im Hintergrund stehen, als sie aufeinander zugingen und sich umarmten und freute sich für sie. Ihr Vater schien kein Problem darzustellen. Ein wenig nervös sah er zum Haus, aber im Moment schien noch alles ruhig zu sein. Kurz kam es ihm so vor, als würde ein Vorhang zurück gezogen, aber vielleicht war es auch nur eine Täuschung. Trotzdem beobachtete er die Tür. Immerhin wusste er nicht, wer sich alles da drin aufhielt.
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Rowan Salem
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 13, 2016 7:25 pm

Rowan hatte am Fenster gestanden und eigentlich nach Jaque sehen wollen. Inzwischen hatte er sich wohl vorgenommen ein waschechter Franzose zu werden und nur noch zu Rauchen und Wein zu trinken, doch als er ihn beobachtete, konnte er sehen, dass er an dem Tee nippte, den Oliv ihm gegeben hatte. Vielleicht war das ein Zeichen, dass es besser werden würde, dass es sich langsam damit abfand, dass sich an der Situation nichts mehr ändern würde. Rowan wünschte es sich ja auch, aber… er wollte sich nicht einer falschen Vorstellung hingeben.
Er ließ den Vorhang los und sah hinüber zu Jack, der auf dem Sofa im Wohnzimmer des angrenzenden Wohnzimmers saß. Rowan schmunzelte ein wenig und humpelte zu ihm hinüber, setzte sich ächzend und legte seinen Arm um ihn.
Ihm selbst ging es gut. Den Umständen entsprechend. Er kränkelte ein wenig herum und hatte Nachts Albträume, während sein Bein angeschlagen war, da er kurz vor seiner Befreiung von irgendeinem irren Todesser bei einem Besuch gefoltert worden war und er es sich dabei angeschlagen hatte. Sie hatten ihn ausgefragt, doch nachdem sie bemerkt hatten, dass er nichts sagte, waren sie gegangen, nachdem sie ihn beinahe zu Tode gefoltert hatten. Das übliche also… nichts schlimmes…
Rowan versuchte zu lächeln, doch sein Gesicht wirkte müde und seine Brauen verschoben sich zu zwei verstörten Linien, ehe er zu Jack sah und mit seiner Hand über seine Schulter streichelte.
„Wie gehts dir?“, fragte er leise und schluckte als wieder Erinnerungen hochkamen, um sich dann völlig auf ihn zu konzentrieren. „Du bist still, in letzter Zeit…“
Dass Jack sich ihm gegenüber anders verhielt, war ihm aufgefallen. Anfangs hatte er sich nur über seine neugewonnene Freiheit gefreut und war glücklich darüber gewesen, wieder bei Jack sein zu können, bis ihm endlich aufgefallen war, dass etwas nicht stimmte. Er wollte ihm nichts vorwerfen, aber Rowan hatte das Gefühl, dass Jack ihm nicht alles erzählte. Vielleicht, dass irgendjemand inzwischen gestorben war, der ihm Nahe war und Rowan hatte den Verdacht, dass es Roel war, die wohl erwischt worden war, dass sie seine Papiere geändert hatte und deshalb hatte sterben müssen. Er wollte diesen Verdacht nicht an sich heran lassen, aber das ungute Gefühl in seinem Bauch blieb. Irgendetwas vermieste Jack die Stimmung und nachdem auch seine Freunde nichts darüber erzählten, wollte Rowan irgendwie versuchen ihn darauf anzusprechen.
„Du… du kannst mir alles erzählen, weißt du…“, meinte er nach einer Weile und sah Jack halb schmunzelnd an, bis seine Mundwinkel wieder aufgaben und er traurig aussah, „Ich hab das Gefühl, dass ihr mich in Watte packen wollt, aber das müsst ihr nicht… wenn jemand gestorben ist oder wenn… Roel-„
Rowan schaffte es nicht den Satz fertig zu bringen, denn draußen hörte er wie eine Tasse zu Bruch ging und er wandte sich sofort der Quelle des Geräusches zu, der Bank auf der draußen Jaque saß.
„Fuck-„, zischte er, stand auf so schnell er konnte und humpelte hinüber zur Küchentür, spähte aus dem Fenster hinaus und erstarrte dann wieder.
„Jack…“, sagte er leise und riss dann die Hintertür zum Garten auf. „Da ist Roel“, meinte er erst leiser, dann überfiel ihn ein breites Grinsen und er rief ihren Namen noch einmal aus, bevor er ebenfalls nach draußen rannte: „Da ist Roel!“
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 13, 2016 7:40 pm

Er wusste, dass er Rowan die Wahrheit sagen musste. Natürlich würde er das tun. Zumindest, dass er mit Crouch geschlafen hatte. Dieses Gefühl in seiner Brust, dass ihm fast die Innereien verätzte, wenn er an den Todesser dachte und daran, dass sie sich nicht mehr sehen würden, behielt er lieber für sich.
Nur bisher war nicht der richtige Zeitpunkt gewesen. Anfangs hatte er sich einfach gefreut, dass Rowan es wirklich aus Askaban geschafft hatte und er wollte ihm nicht gleich seine wieder gewonnene Freiheit mit seinem Geständnis versauen. Dann hatte es sich irgendwie einfach nicht mehr ergeben und jedes Mal wenn er daran dachte, fehlte ihm doch der Mut.
Rowan merkte wohl auch etwas. Und jetzt schien es so, als würde er es das erste Mal auch wirklich ansprechen. Jack schluckte. Jetzt musste es raus, wenn er nicht vor lauter Schuldgefühlen ersticken wollte. Jetzt zu verneinen wäre ein erneuter Betrug gewesen. Also holte er tief Luft und begann dann: "Nein, das ist es nicht. Weißt du, ich-" Doch Rowan unterbrach ihn und was er sagte, ließ auch Jack aufspringen. Roel? Jack hätte nicht gedacht, dass er sie noch einmal sehen würde. Konnte das eine Falle sein oder war sie wirklich zurück gekommen.
Er rannte hinter Rowan her nach draußen. Da stand sie tatsächlich. Ziemlich schwanger und ziemlich glücklich, während Jaque sie umarmte. Jack lächelte. Sie war wirklich wieder da.
In dem Moment bemerkte er, dass sie nicht allein war. Da stand noch jemand, der eindeutig nicht zur Familie gehörte und ihn irritiert anstarrte.
Sofort änderte sich sein Gesichtsausdruck in blanke Wut und er zog den Zauberstab. "Expelliarmus!" Ein Zauberstab flog in seine Hand und er ging schnell auf seinen Besitzer zu zu. "Was willst du hier, Anderson? Verschwinde, wenn du weißt, was gut für dich ist!"
Der Todesser, der früher einmal sein Bruder gewesen war sah ihn einen Moment etwas erschrocken an, seufzte und setzte wohl zu einer Erklärung an. "Jacky, hör mir-"
"Nenn mich nicht so, verstanden? Ich habe gesagt, du sollst verschwinden! Ich will dich nicht mehr sehen."

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Rowan Salem
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 13, 2016 7:50 pm

Rowan war kurz vor Roel und Jaque zum Stehen gekommen, wurde dann von ihr gestützt, als sein Fuß wieder drohte einzuknicken und er schüttelte verständnislos den Kopf, während er seine Schwester umarmte.
„Das geht doch nicht“, sagte er leise und versenkte sein verheultes Gesicht in ihre inzwischen langen Haare, „Du bist doch schwanger, du musst mich nicht stützen. Ich muss dich stützen! Ich bin doch dein großer Bruder und- Es tut mir so Leid, Roel“, redete einfach in ihre Haare hinein, während sie ihn wohl überfordert mit der Situation tätschelte und gerade ansetzen wollte, etwas zu sagen, als Jack ihr zuvor kam.
„Expelliarmus!“
Plötzliches Schweigen legte sich über den Hof. Der Wind wehte abermals über das hohe Gras und seine Haare in Rowans Stirn, sodass er sie wegwischen musste, um sie Szene mit anzusehen. Er hatte Jack lange nicht mehr so wütend gesehen, er sah Anderson an, als ob er ein Monster wäre und nach alldem, was Rowan ebenfalls über den Orden erfahren hatte, hatte er immerhin nicht ganz unrecht.
Rowan löste sich rasch von seiner Schwester, bereit ebenfalls zu kämpfen, falls dies doch eine Falle sein konnte, was er seiner Schwester nicht zutrauen wollte, doch- Rowan hielt wieder inne und sah Jack zu wie er auf Anderson losging. Sein Gesicht wurde ernst und er sah hinüber zu Jaque, der aus Vorsicht ebenfalls seinen Stab gezogen hatte und nun langsam beschwichtigend die Hände hob.
„Jack… Roel hat es mir gerade versucht ein wenig zu erklären. Es ist alles in Ordnung. Außerdem: Er ist dein Bruder. Lass ihn erst mal ankommen, du musst ihm auch nicht seinen Zauberstab zurück geben, bei der Vorsicht hast du Recht.“ Er schenkte Kenny einen kurzen Blick und Rowan betrachtete ihn ebenfalls mit gerunzelter Stirn, bevor er bemerkte wie Roel die Hand des anderen wohl nun ehemaligen Todessers nahm.
„Ich weiß, mein Wort ist so viel Wert wie seines, aber-„, Jaque wollte widersprechen, doch Rowan legte seine Hand auf seine Schulter und sah ihn vielsagend an, Roel hatte immerhin nicht ganz Unrecht, „Wir geben beide unsere Zauberstäbe ab und werden versuchen euch alles zu erzählen. Ich hab nicht mehr vor zurück zu gehen und Sam auch nicht.“
Sie hielt ihren eigenen Jack hin und sah ihn entschuldigend an. „Er bleibt. Wenn er nicht bleiben kann, werde ich auch wieder gehen.“
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 13, 2016 8:06 pm

Eigentlich war es klar gewesen, dass Jack so reagierte. Trotzdem fühlte er sich unwohl und war auch ein wenig wütend. Zumindest anhören könnte er ihn schließlich. Aber gerade als er selbst etwas dazu sagen wollte, übernahm Roel für ihn und er lächelte sie kurz an, bevor er um einiges weniger begeistert zurück zu seinem Bruder sah, der wohl gleich explodieren würde, während er Roel fixierte.
"Ist mir egal wie er dich manipuliert hat. Ist mir auch völlig egal, was er zu sagen hat. Er soll verschwinden. Er hat hier nichts mehr zu suchen. Und mein Bruder ist das da mit Sicherheit auch nicht."
Den Stich, den ihm dieser Satz versetzte, hätte er am liebsten mit einem Augenrollen überspielt, aber er wusste, dass das die Sache nur schlimmer machen würde. Also sah er Jack einfach nur an, ohne sich anmerken zu lassen, was er dachte und meinte dann: "Ich glaube nicht, dass das hier dein Haus ist." Damit wandte er sich wieder an Jaque. "Ich bin gerne bereit, meinen Zauberstab abzugeben und von mir aus überwacht mich oder was auch immer ihr wollt. Aber ich lasse sie nicht alleine."
Jacks Blick wanderte entgeistert über die Gesichter der anderen, bevor er wütend den Kopf schüttelte. "Macht doch was ihr wollt. Bringt nur unser aller Leben in Gefahr. Denn ich sage euch, er ist ein Todesser. Er hat Spaß daran, Menschen zu foltern und zu ermorden. Wenn ihr sowas wirklich bei euch im Haus haben wollt, ist euch nicht mehr zu helfen. Ich verschwinde." Damit drehte er sich um und verschwand im Haus.
Sam schluckte, aber er durfte nicht zulassen, dass ihn das zu viel belastete. Das konnte er sich jetzt schlichtweg nicht leisten. Auch wenn er einen Moment etwas geplättet wirken musste, als ihm nun wirklich klar wurde, dass er Jack tatsächlich verloren hatte.
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 13, 2016 8:28 pm

Das Haus wirkte nicht mehr so grau und feindlich, nachdem sie es betreten hatte. Obwohl es ein sonniger Tag draußen war, hatte Roel vor dem alten Gemäuer Angst gehabt, befürchtet, dass sie nicht einmal die Chance bekäme hinein zu kommen, um alles zu erklären. Aber nachdem Oliv den Tee aufgesetzt und allen Bescheid gegeben hatte, erschien alles so viel leichter.
Sie saßen nun in der Küche an einem großen Tisch, einer der Sorte, die man eigentlich nur ausklappte, wenn sich Besuch angekündigt hatte, aber nachdem Oliv erzählte, wie viele Verfolgte sie mittlerweile hatten aufnehmen müssen, war das Haus an dem langsamen Fluss, der einen walisischen Namen trug, den Roel nicht aussprechen konnte, sehr voll geworden.
Da waren Oliv und David, die natürlich alle ihre Anhängsel mitgebracht hatten, wie Davids neue Freundin und Olivs Bruder Philipp, der als Squip und Muggelprofessor ebenfalls vom neuen Regime verfolgt wurde, aber auch Olivs Großmutter Gwenhwyfar, die allerdings nur Walisisch sprach und die keiner außer Oliv verstehen konnte. Sie lachte viel, war allerdings so alt, dass Roel bald auch von Rowan erfuhr, dass nicht nur sie vermutete, dass sie bereits ein Geist sein musste.
Jetzt saßen am Tisch allerdings nur Jaque, Rowan, Jimmy und seine Schwester Mary, Philipp und David, die auf sie und Sam sahen, als ob sie gerade bei einem Bewerbungsgespräch feststeckten, bei dem nur einer die Stelle bekommen konnte. Roel schluckte und sah zu Philipp, der sie freundlich anlächelte, während er zu seiner Schwester sah, die Tee zubereitete. Roel hatte im Augenwinkel noch gesehen, wie diese mit ihrer Hand zwischen ihre Brüste gefahren war und hatte dann schnell wieder weggesehen, nur um zu bemerken wie Philipp sie abzulenken versuchte.
„Schöner Tag nicht?“, er lächelte sie warm an und Roel hob ein wenig irritiert ihre Brauen, bevor sie Sams Blick suchte.
„Jaaah, schon… ähm… wollt ihr eigentlich gar nichts wissen? Ich könnte euch einiges erzählen, zum Beispiel, wo sich Crouch aufhält oder so. Aktuelle Spione hab ich leider nicht, aber vielleicht kann euch da ja Sam weiterhelfen-„
„Wir reden gleich, wenn ihr euren Tee habt. Ihr müsst echt Durst haben und es muss anstrengend gewesen sein zu fliehen, also…“, er sah zu Oliv, die sich in diesem Moment viel zu breit grinsend umdrehte und dann allerdings nur Roel und Sam zwei Tassen hinstellte. Roel sah auf die Oberfläche der Flüssigkeit und bemerkte den Schimmer etwas fremden, sodass sie seufzte und ohne zu zögern einen Schluck von der Tasse nahm.
„Ihr könnt euch ruhig sagen, dass ihr Veritaserum rein gemacht habt. Ich hätte wahrscheinlich dasselbe getan.“
Oliv schnappte nach Luft und wollte wohl protestieren, doch ihr Bruder lächelte wieder viel zu gelassen und streckte sich dann, um der Frage auszugehen, um zu seufzend: „So ein schönes Wetter heute!“


Zuletzt von Roel Salem am So März 13, 2016 8:59 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kenny Anderson
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 13, 2016 8:54 pm

Er sah immer wieder zu Mary und Jimmy und fragte sich, was sie hier machten und ob sie wussten, wer er war. Wahrscheinlich hatte Jack sie mit hineingezogen. Er war immerhin noch nie der Intelligenteste gewesen. Ob sie ihn erkannten, war ihnen nicht anzusehen. Sie schienen von dieser ganzen Situation einfach nur verwirrt zu sein.
Auch die anderen Gesichter am Tisch hatte er bis auf wenige Ausnahmen schon gesehen. Allerdings nicht persönlich, sondern auf Fotos, die Ordensmitglieder und Blutsverräter anprangerten. Steckbriefe, damit man sie erkannte. Es war ein komisches Gefühl, jetzt zwischen ihnen zu sitzen. Er war froh, dass Roel neben ihm saß, sonst wäre er mittlerweile wahrscheinlich einfach weggelaufen.
Jack war nicht da. Aber er war sich sicher, dass er irgendwo zuhörte.
Applebee oder Oliv, wie sie sich vorgestellt hatte, stellte eine Tasse vor sie hin und Sam war nach kurzer Zeit klar, was darin sein musste. Vor allem, als Roel es auch noch aussprach. Einen Moment sah er misstrauisch auf die Tasse. Es gab Dinge, die er nicht vor diesen ganzen Menschen ausplaudern wollte. Ganz bestimmt nicht. Aber wenn er hier bleiben wollte, hatte er wohl gar keine andere Wahl, als einen Schluck zu nehmen und zu hoffen, dass sie ihn nichts fragen würden, dass ihn auf Caleb brachte.
Nachdem er getrunken hatte, sah er stoisch in die Runde. Nur seine Finger, die dauernd in Bewegung waren verrieten, dass er nervös war.
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 13, 2016 9:15 pm

Oliv setzte sich neben Jaque hin und starrte sie erst einige Momente an, sah auf ihre Uhr und öffnete dann langsam ihren Mund, um etwas zu Fragen, als ihr schon wieder jemand ins Wort fiel. Dieses Mal war es Jaque und er erhielt dafür einen genervten Blick ihrerseits, doch das schien ihn nicht sonderlich zu stören, während er sich ein wenig vorlehnte und die Hände auf die Tisch legte. Roel konnte sehen wie aufgeregt er war und wie er darauf brannte endlich alles zu erfahren. Er saß direkt neben ihr und nahm dann plötzlich ihre Hand, sodass sie ihn schwach anlächelte, während er begann zu sprechen.
„Ich will, dass du weißt, dass es mir egal ist, was du getan hast, denn jetzt da du da bist, wird alles wieder gut“, meinte er leiser, obwohl man ihm ansah, dass es ihm schwer fiel sie nicht sofort mit Fragen zu löchern, „Und jetzt… was ist mit den Todessern? Wie seid ihr…?“
„Was ist mit Crouch?“, unterbrach ihn Oliv und er sah sie kurz irritiert an, ehe diese fortfuhr: „Siehst du, ich kann euch auch nicht ausreden lassen, also… Wir wussten ja von recht offiziellen Quellen und von Jack, dass du mit Sam in Schottland gewohnt hast. Crouch war da nicht dort oder was ist passiert?“
Roel seufzte und nahm unter dem Tisch Sams Hand, ehe ihre Worte unkontrolliert aus ihren Mund flossen: „Crouch weiß wohl noch nicht einmal, dass ich weg bin. Danach wird er mich suchen, immerhin bin ich mit seinem Kind schwanger. Und ja, wir waren gemeinsam in Schottland. Davor haben wir zusammen mit Crouch in Malfoy Manor gelebt, die ganzen Jahre seit der Rückkehr des Lo- Du-weißt-schon-wer.“ Sie schluckte und setzte dann wieder an. „Bellatrix Lestrange hatte es auf mich abgesehen, nachdem ich Jack geholfen habe nicht sofort von ihm getötet zu werden. Wenn wir nicht gegangen wären, hätte sie es irgendwann geschafft mich in Ungnade verfallen zu lassen oder mich gar zu töten.“ Jaque legte seine Hand auf ihre Schulter und sah sie ermutigend an, dass sie ruhig erzählen konnte. „Deshalb hat Crouch mich und … Kenny nach Schottland geschickt, nachdem er uns dort dieses Haus besorgt hatte. Er war nicht oft da, nur ab und an und hat mich dann besucht. Ich war die letzten acht Monate da. Und Sam auch.“
Den Rest der Geschichte hatte sie eigentlich nicht erzählen wollen, aber nach einigen Nachfragen der anderen hatte Roel natürlich einknicken müssen, da der Trank sie zwang alles zu erzählen, was ihr durch den Kopf ging. Ein wenig verfluchte sie ihn, doch sie wusste, dass es nötig war.
Nachdem sie bei der Szene im Badezimmer Jaques entsetztes Gesicht gesehen hatte und erkannte, dass er wohl nicht einmal gewusst hatte, dass seine Tochter zeitweise keine Seele besessen hatte, biss sie sich auf die Zunge und zwang sich aufzuhören. Sie wollte ihnen nicht auch noch beschreiben, wie schmerzhaft es war ihre Seele zurück zu bekommen.
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 13, 2016 9:32 pm

Er war froh, dass Roel die erste Frage beantwortete. So blieb ihm noch ein wenig Zeit, bevor er ins Kreuzverhör gelangen würde. Doch ein Mann, der am Tisch saß und bei dem sich Sam fragte, ob es Zufall war, dass er ihm so ähnlich sah, stellte nun auch eine Frage. "Und warum genau seid ihr gerade jetzt gegangen?" Diesmal schien es ihm so, als würde sein Mund ganz von allein antworten, noch bevor Roel dazu kam. Vielleicht weil er vorher nicht dazu gekommen war und jetzt ließ ihn das Veritaserum nicht noch eine Frage lang einfach nur zuhören.
"Weil Roel den unbrechbaren Schwur von mir nehmen konnte und ich nicht mehr tun musste, was Crouch mir sagt."
Der Mann, von dem er wusste, dass er David Drew hieß, sah ihn einen Moment etwas geschockt an. "Ein unbrechbarer Schwur?"
"Ja, er wollte nicht, dass ich ihn verrate oder ihm in die Quere komme. Darum musste ich einen Schwur leisten, dass ich mache, was er sagt."
Es war ein verdammt komisches Gefühl, nicht mehr kontrollieren zu können, was man sagte. "Und wie stehst du zu Roel?"
"Ich liebe sie!",platzte es aus ihm heraus und er wurde knallrot. Am liebsten hätte er sich auf die Zunge gebissen, aber er konnte nur mit entsetztem Gesichtsausdruck dasitzen und zuhören, was er da von sich gab. "Sie ist der tollste Mensch den ich kenne und zusätzlich auch noch so schön. Sie hat es irgendwie hinbekommen, dass ich wieder zu Sam geworden bin, obwohl ich das gar nicht wollte. Ich dachte sogar, ich könnte das nicht. Aber man muss sie nur ansehen und weiß, dass man alles schafft."
Er vergrub sein Gesicht in seinen Händen, darauf wartend, dass sich irgendwo eine Erdspalte öffnete, in der er verschwinden konnte um nie wieder heraus zu kriechen. "Oh Gott",murmelte er, als ihm klar wurde, dass da keine kommen würde.
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 13, 2016 9:37 pm

Es herrschte plötzliche Stille in der Runde, betretenes Schweigen, während Roel noch immer Sams Hand heimlich hielt und ihn dabei aber mehr als entsetzt ansah. Ihre aufgerissenen Augen lagen auf ihm, während er sein Gesicht vergrub, ehe sie nicht eher konnte und ein unkontrollierbares Grinsen ihre Lippen zierte.
Jaque und Rowan dagegen sahen Sam an, als ob er gerade zugegeben hätte, dass er Crouch heiraten wollte und Roel deshalb hatte verschwinden müssen.
„Du äh-„, platzte es dann aus Rowan heraus und er lehnte sich ebenfalls wie Jaque vor, „Wir äh- wir reden da später darüber“, kommentierte er dann nur, ehe er zu Roel sah und sie ein wenig verwirrt anblickte, doch Roel konnte abermals nur mit diesem riesigen Grinsen antworten.
Sam hatte gesagt, dass er sie liebte. Und wie er das gesagt hatte. Roel konnte sich wohl auch aufgrund des Tranks nicht zusammen reißen, doch in ihrer Brust blühte etwas auf, das sie nur als das pure Gegenteil des Schmerzes beschreiben konnte, der sie so viele Jahre begleitet hatte. Wie pures Glück, weil Sam Donahue gesagt hatte, dass er sie liebte und sie das auch tat, auch wenn er das wohl noch nicht wusste...
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Jack Donahue
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 13, 2016 9:56 pm

Jack stand oben an der Treppe und hörte jedes Wort. Irgendwann hielt er es einfach nicht mehr aus und ging langsam nach unten ins Zimmer. Die Sache mit Roel ignorierte er einfach.
"Und warum hast du mich gefoltert?",fragte er, während er den Todesser böse ansah.
Sam sah auf und hatte sich von seinen letzten Sätzen wohl immer noch nicht erholt. Seine Gesichtsfarbe war immer noch unnatürlich rot.
"Weil es sonst Lestrange getan hätte und sie hätte dich umgebracht."
"Du hättest mir einfach sagen können, wer du bist anstatt mich zu foltern." Anderson seufzte. "Wenn du dich irgendwie verraten hättest, schon allein dadurch, dass du mich nicht genug hasst, hätten sie uns beide umgebracht. Und Roel noch dazu."
Das alles machte vielleicht Sinn, aber glauben konnte er es immer noch nicht. "Du hast dir nie etwas anmerken lassen."
"Weil ich nicht wollte, dass du verreckst, verdammt!",knurrte Kenny. "Aber ich hätte dich nicht verraten."
Der Todesser zog kurz eine Augenbraue nach oben. "Komm schon Jacky, du bist echt manchmal ziemlich dumm."
Jack sah ihn wütend an und sogar Anderson schien einen Moment überrascht, dann zuckte er allerdings mit den Schultern. "Ich habe Veritaserum genommen. Du kannst es mir glauben. Ich wollte und will nicht dass du stirbst. Ich bin kein überzeugter Todesser. Ganz davon abgesehen bin ich ein Schlammblut, wie du weißt. Macht das in deinen Augen wirklich Sinn?"
Jack sah ihn noch einen Moment an, bevor er den Kopf schüttelte und wieder das Zimmer verließ. Er musste jetzt erst einmal nachdenken.

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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 13, 2016 10:02 pm

Wieder Stille und dieses Mal war auch Roels Grinsen verschwunden. Man konnte Jack den Hass ansehen, den er für seinen Bruder aufbrachte und auch wenn Roel es nicht zugegeben hätte, bekam sie von seinem finsteren Blick Gänsehaut, schließlich hatte sie Jack so noch nie gesehen, zumindest noch nie außerhalb eines Folterkellers.
Ihr schlechtes Gewissen meldete sich, während sie betreten auf den Tisch sah. Sie hätte ihn so viel früher da raus holen sollen. Sie hätte Sam ebenfalls früher befreien können und hatte es nicht getan und auch wenn sie wusste, dass sie sich diese Vorwürfe viel zu oft machte, da Sam ihr immerhin verziehen hatte, konnte sie nicht anders.
Seufzend sah sie zu Sam und drückte wieder seine Hand, um ihn dann ein wenig anzulächeln. „Der kriegt sich schon wieder ein“, meinte sie leise und Rowan, der neben Sam saß nickte, obwohl er ihn dabei nicht ansah. Roel hatte schon bemerkt, dass ihr Bruder ebenfalls noch so seine Zweifel hatte, doch diese hielten sich in Grenzen und waren sicherlich nach dieser Aktion endgültig vorbei.
„Und jetzt? Wollt ihr sonst noch was wissen?“, fragte Roel dann, als ihr die Stille zu viel wurde und versuchte mehr oder weniger gut gelaunt in die Runde zu blicken. „Oder wollt ihr wieder über das schöne Wetter reden?“
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 13, 2016 10:16 pm

Sie hatten noch ein paar Dinge wissen wollen, aber dann hatten sie wohl gemerkt, dass es reichte. Sam rechnete trotzdem damit, dass das nicht das letzte Mal war, dass er befragt wurde.
Der Zauber des Veritaserums verflog langsam und er hatte sich von Mary und Jimmy, die ihn nach dem Gespräch eingekesselt hatten um ihm zu gratulieren, dass er noch am leben war losgeeist, um sich in ein kleines Zimmerchen zurück zu ziehen, dass ihm Apple- Oliv gezeigt hatte.
Ihm ging immer noch durch den Kopf, was er geredet hatte. Wie hatte er so eine Scheiße von sich geben können? Roel hielt ihn nun wahrscheinlich für einen kompletten Loser. Er überlegte sogar einen Moment, ob er nicht einfach verschwinden sollte. Aber zum einen hatte Jack seinen Zauberstab und zum anderen wusste er nicht, wo er sonst hin sollte.
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So März 20, 2016 2:33 pm

Roel hatte erwartet, dass Rowan sie nach der Erzählung ihrer Geschichte nicht in Ruhe lassen würde. Aber in ihrer Vorstellung hatte er die Zeit genutzt, um sie anzuschreien und ihr Vorwürfe zu machen. Vielleicht wie sie auf die Idee gekommen war, bei der ganzen Sache mitzumachen, Voldemort zurück zu bringen, oder sich von Crouch schwängern zu lassen… Dabei war er nachdem alle aufgestanden waren und Sam von Jacks Freunden in Beschlag genommen war, einfach zu ihr herüber gekommen und hatte sie in seine Arme gezogen, vorsichtig, als ob er Angst habe, dass sie sich wieder in Luft auflöse.
Roels Finger gruben sich langsam in seinen Pullover hinein, während sie ihr Gesicht in seiner Brust vergrub. Sie hatte ihn vermisst, doch bisher hatte sie das nicht zugeben wollen. Es war ihr selbstsüchtig erschienen überhaupt Ansprüche zu stellen, überhaupt zuzugeben, dass ihr etwas fehlte. Doch das alles hier hatte gefehlt. Ihre Familie, eine Umgebung, in der sie nicht ständig unter Angst und Druck stand…
Rowan löste sich von ihr und wischte schnell einige Tränchen aus dem Gesicht, murmelte irgendetwas von „ich hab was ins Auge bekommen“ bevor er sie mit zitternden Lippen anlächelte und dann an ihr hinunter sah. Jetzt befürchtete sie eigentlich das Donnerwetter, aber er grinste nur ein wenig breiter: „Jetzt mal unter uns - Ist Sam der Vater?“
Roel riss ein wenig ihre Augen auf und sie begann nervös zu lachen. „Ha… sowas ähnliches, ja fast haha- Nein“, meinte sie dann trocken und sah beschämt zu Boden. Dass ihr Crouch irgendwo Leid tat, dass sie einfach verschwunden war, sagte sie nicht. Das würde sie niemandem erzählen, denn offiziell war dieser Mann tot für sie. Sie würde nicht mehr über ihn sprechen, nie wieder.
Rowan sah sich einen Moment in der Küche um, bemerkte, dass Jaque und die anderen beschäftigt zu sein schienen und lächelte sie dann wieder an, ein wenig schwächer, aber er tat es. Roel war ihm dankbar dafür, sodass ihre Beine jäh aufhören zu zittern wie Espenlaub.
„Ist schon okay… ich dachte nur, nach seiner Ansprache gerade…“, sie knuddelte sie noch einmal und sah sie dann kurz fragend an, „Darf ich…?“ Er hob seine Hand und legte sie nach Roels hastigem Nicken auf ihren Bauch. „Boah.“ Rowan betrachtete das Ding vor ihrem Körper als ob es ein verdammtes Wunder wäre und nun ja, Roel verdrehte ein wenig lachend ihre Augen, irgendwo war es ja auch eins. Bis vor kurzem hatte sie schließlich noch geglaubt, dass sie es bis jetzt nicht überleben würde.
„Ich werde Onkel“, sagte er dann atemlos und das Lächeln auf seinen Lippen war so breit, als ob Roel ihm gerade eröffnet hätte, dass sie ihm 20 Hundebabys mitgebracht hätte. „Jacky! Ich werd Onkel!“, dass er es quer durch den Raum rief, war Roel zwar ein wenig unangenehm, vor allem wenn die vollbesetzte Küche gerade mit den Leuten bevölkert war, denen sie das ganze hatte schonend beibringen wollen, doch sie ließ ihren Bruder weiter herumschreien. Er freute sich und das nahm ihr tausende Tonnen Druck von den Schultern.
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   Mo März 28, 2016 10:22 pm

Eigentlich hatte er oben bleiben wollen. Aber er hatte es in Rowans Zimmer nicht lange ausgehalten. Vielleicht auch, weil ihm hier auch noch zusätzlich ein ganz anderes Problem durch den Kopf ging, dass er im Moment nun überhaupt nicht gebrauchen konnte.
Er erkannte immer noch Andersons Schritte (und ihm war klar, dass das nicht an der Zeit in Malfoy Manor lag) als er an Rowans Zimmer vorbei ging und sich wohl ebenfalls zurück zog. Vielleicht sollte er wirklich einfach wieder nach unten gehen.
Etwas unschlüssig stand er im Flur herum und überlegte, ob es nicht doch das beste wäre, sich einfach nur einzuschließen, als er auf einmal seinen Namen hörte. Rowan hatte wohl in seiner Freude einfach vergessen, dass Jack nicht einmal im Raum war.
Er ging wieder ins Zimmer und schenkte seinem Freund ein etwas halbherziges Lächeln, bevor er nun ebenfalls auf Roel zuging. Auch sie betrachtete er mit Vorsicht. Er hatte von Crouch zu viel gehört, um ihr wirklich vertrauen zu können. Auch wenn er sich denken konnte, warum sie unverständlich gehandelt hatte. "Ja, ich seh's",meinte er mit einem Blick auf ihren Bauch. Das war Crouchs Kind. Wie immer wenn er nur an den Todesser dachte, fühlte er sich schuldig und da war noch etwas anderes, aber nein! Darüber würde er jetzt nicht nachdenken. "Warum hast du mich einfach fallen gelassen?",fragte er stattdessen und war selbst ein wenig überrascht über seine Worte. Aber jetzt, wo sie ausgesprochen waren, konnte er sie nicht zurück nehmen. Leiser fügte er hinzu: "Du bist einfach gegangen. War dir das alles zu viel?"

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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   Mo März 28, 2016 10:36 pm

Roel hatte gerade Rowan sagen wollen, wie das Kind heißen würde, was sie bereits geplant hatte und wann er auf die Welt kommen würde, doch sie wurde gerade unterbrochen, als sie angesetzt hatte. Ihr Atem entkam ihr wieder, ungenutzt, als Jack seine Fragen stellte. Sie hatte damit gerechnet, dass er ihr böse war, dass er vielleicht auch nicht verstehen konnte, warum sie so gehandelt hatte, aber dass er ihr mit so einer Kälte begegnete, ließ sie wieder inne halten.
Wovon redete er? Gut, sie war nach ihrer Begegnung unten in den Kerkern nicht mehr zurück gegangen, doch zurückgelassen hatte sie ihn nicht. Crouch war dort gewesen und hatte ihn da rausgeholt. Er war doch nie länger als Weihnachten dort gewesen…
„Was… ich meine ja, ich hätte es nicht Crouch überlassen sollen, dass er dich dort rausbringt, aber ich musste nach Schottland. Ich war schwanger und der Lord hatte es bereits auf mich abgesehen, da ich dich beschützt habe… und Bellatrix hätte mich wohl am liebsten tot gesehen. Also haben Crouch und ich versucht dich irgendwie anders da raus zu bringen. Ich konnte nicht bleiben, verstehst du? Bis Weihnachten wäre zu lange gewesen. Und bis dahin warst du ja bereits wieder in Freiheit…“
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   Mo März 28, 2016 10:50 pm

Jack sah sie verwirrt an. "Wie jetzt?",fragte er irritiert. "Du hattest zu dem Zeitpunkt doch gar nichts mehr mit Crouch zu tun. Ihr hattet euch doch schon lange getrennt, weil du mit Anderson abgehauen bist und er dich davon überzeugt hat, dass die Sache mit mir sowieso gelaufen ist."
Während er redete hörte er sich nicht einmal wütend an. Schließlich konnte er verstehen, warum sie, vor allem während einer Schwangerschaft aus Malfoy Manor geflohen war.
"Und ja, Crouch hat mich eine Woche nach Weihnachten aus dem Keller geholt, aber dass ich danach bei ihm rumhocken musste, würde ich auch nicht gerade Freiheit nennen. Bis er Anderson endlich befohlen hat, mich weg zu bringen, war es Ende Januar."

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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   Mo März 28, 2016 10:57 pm

Roel hätte am liebsten in ein Kissen geschrien. Doch stattdessen starrte sie Jack einfach an, während ihre Augen sich weiteten und sie ihre Lippen aufeinander presste.
„Was?“, zischte sie wütend hervor, ballte ihre Hände zu Fäusten und bemerkte im Augenwinkel wie Rowan begann sie beschwichtigen zu wollen, irgendetwas faselte sie wäre schwanger und dass das sicher nur ein Missverständnis war, doch Roels Gesicht wurde knallrot, als sie begann vor Wut zu kochen.
„Er hat was?!“, knurrte sie lauter, beinahe als ob sie auf Jack sauer wäre, doch das war es natürlich nicht, es war Crouch, es war immer er, dieses verdammte kleine Arschloch- „Er hat dir was erzählt?! Ich war bis gestern noch mit ihm zusammen. Wir wollten verdammt noch mal heiraten! Und er erzählt dir ich wäre mit Sam- Was denkst sich dieser Flachwichser eigentlich?!“, sie schrie inzwischen und warf ihre Hände in die Luft, während Rowan die Tür zur Küche schloss, als Jaque schon besorgt ins Zimmer hatte kommen wollen. Er sprach kurz mit ihm und schloss dann hinter seinem Rücken die große Doppeltür, während Roel weiter wütete: „Was bringt es ihm überhaupt dich anzulügen?! Es ist fast so als ob er jede Gelegenheit nutzt, nur um mir das Leben schwer zu machen! Jede VERFICKTE Gelegenheit!“, sie spürte wie ihre Augen brannten, doch um die Tränen, die ihre Wangen hinunter rollten, wollte sie sich nicht kümmern, „Er hat es versprochen - er sagte du wärst an Weihnachten rausgekommen und wieso- SAM!“, sie wollte an Jack vorbei gehen, doch Rowan stellte sich vor sie und hielt sie an den Oberarmen fest.
„Wieso- Ihr seid doch alle-!“, rief sie noch laut, doch als Rowan mit seiner Hand beruhigend über ihren Rücken fuhr, wurde sie wieder langsam stiller, murmelte noch Flüche vor sich hin, bevor sie dann leise sagte: „Wieso lügen mich eigentlich immer alle an?“
Einen Moment herrschte Stille, Roel konnte drüben in der Küche leises Gemurmel hören, aber nicht was gesagt wurde. Wahrscheinlich redeten sie über sie, würde sie nach diesem Anfall nicht wundern.
Langsam drehte sie sich zu Jack und sah ihn beschämt an, zog ein wenig ihre Schultern nach oben und schüttelte ein wenig ihren Kopf, bevor sie seufzte. "Tut mir Leid, Jack. Ich... Ich wusste nicht, dass du so lange eingesperrt warst."
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   Di März 29, 2016 12:33 am

Während Roel redete war da einen Moment nur Verwirrung in seinem Kopf, bis er das ganze Ausmaß von Crouchs Lügen begriff und die Wut sich aufühlte wie eine Faust, die ihm in den Magen schlug. "Bitte was?", fragte er. "BITTE WAS? Dieses verdammte Arschloch hat mir erzählt, dass du ihn sitzen gelassen hast und ohne ein Wort mit Anderson nach Schottland abgehauen bist. Mit seinem Kind und dass er ja so ein armer, armer Kerl ist. Und das alles nur weil-" Jack brach ab. Er konnte nicht weiter reden. Nicht hier. Das war nicht der Ort dafür.
Auf einmal wurde ihm klar, dass er nicht nur Rowan betrogen hatte, sondern auch Roel, die schwanger gewesen war und das schlechte Gewissen überwog seine Wut fast noch. Aber nur fast.
Er sah aus dem Augenwinkel, wie Kenny das Zimmer betrat und Roel in die Runde sah, als wollte er nachsehen, ob jemand seine Freundin abstechen wollte. Wahrscheinlich hatte er ihren Schrei gehört. Verwirrt blieb er im Eingang stehen und Jack drängte sich eine neue Frage auf. Sein Gesicht immer noch von Wut verzerrt schnellte er zu Sam herum und seine laute Stimme brachte ihn dazu, zusammen zu zucken. "DU HAST ROEL GAR NICHT MANIPULIERT?" ER schüttelte verwirrt den Kopf. "Nein?" "DIESES VERDAMMTE ARSCHLOCH! Er hat mir erzählt, dass du so ziemlich das größte Monster der Todesser bist, verdammt!" Jack fuhr sich durch die Haare, während Sam wohl immer noch nicht verstand um was es hier eigentlich ging.

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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   Di März 29, 2016 12:46 am

Rowan sah mehr oder weniger hilflos dabei zu wie erst seine Schwester und nun auch sein Freund anfing wild in der Gegend herum zu schreien und ließ langsam seine erhobenen Hände sinken, nachdem er bemerkt hatte, dass es nichts nützte. Er würde sie wohl nicht beruhigen können, da mussten die beiden sich wohl erst einmal abregen, bevor er mit ihnen in Ruhe darüber sprechen konnte. Immerhin… so wie er sich die Puzzelteile seines eigenen Wissens, das was Jack ihm erzählt und Roel nun berichtet hatte zusammen fügte, konnte er erahnen was für eine gigantische Scheiße Crouch mit den dreien abgezogen haben musste. Rowan hatte ebenfalls den Verdacht das Crouch persönlich es gewesen war, der angeordnet hatte, dass er so oft von Greifern und Todessern in Askaban besucht worden war, aber das wollte er nun nicht ansprechen. Jack und Roel regten sich schon genug auf und mit Jaque hatte er darüber schon gesprochen. Was Jack allerdings gerade eben noch sagen wollte und nicht beendet hatte… Er schlug sich den Gedanken aus dem Kopf.
Rowan sah hinüber zu seiner kleinen Schwester, fuhr ihr ein wenig hilflos über den Kopf und legte seine Hand wieder auf ihre Schulter, was sie einigermaßen zu beruhigen schien. Das hatte schon geholfen als sie noch Kinder gewesen waren.
„Schon okay“, meinte sie, doch ihre Stimme bebte immer noch vor Wut, obwohl sie leiser geworden war. „Schon verfickt okay“, grollte sie dann noch, während ihr Blick finsterer wurde und Rowan sogar ein wenig Angst bekam.
„Okay, gut“, kommentierte er knapp, presste seine Lippen nervös aufeinander, bevor er seinen Blick wieder zu Jack und Anderson wandern ließ. Dass das Sam sein sollte, daran hatte er sich noch immer nicht gewöhnt.
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   Di März 29, 2016 1:00 am

Jack Gedanken rasten. Er bemerkte, dass Rowan ein wenig überfordert zu sein schien und Sam sich, so wie er an der Tür stand wohl nicht sicher war, ob er einfach flüchten sollte oder ob Roel ihn hier noch brauchte. Aber im Moment waren ihm die beiden ziemlich egal. Da war nur Crouch in seinem Kopf. Dieser verdammte Todesser, der ihn in diese verdammte Situation gebracht hatte und ihn wohl die ganze Zeit nur angelogen hatte.
Zum ersten Mal seit er wusste, dass sein Bruder noch am Leben war ließ er einen anderen Gedanken zu. "Warum warst du an Weihnachten bei mir im Keller?",fragte er.
Andersons Gesicht wechselte nun von verwirrt auf genervt und er meinte, ohne ihn anzusehen: "Wie oft soll ich dir noch sagen, dass ich nicht wollte, dass du stirbst? Ich wollte dass du verschwindest."
Jack schüttelte den Kopf. "Aber du warst doch der, der immer alle gefoltert hat. Und du bist mit Roel abgehauen. Und du hast mich genauso in der Scheiße sitzen lassen, nachdem du fertig damit warst, mich fertig zu machen."
Kenny schnaubte wütend auf und meinte dann: "Ich habe einen unbrechbaren Schwur geleistet, dass ich tun muss, was Crouch mir sagt. Denkst du wirklich, er hätte zugelassen, dass ich ihm seine Verlobte ausspanne und mit ihr und seinem Kind irgendwo ein nettes Häuschen kaufe und eine Familie gründe oder was? Jacky, denk doch einmal nach. Glaubst du wirklich, ich bin der Mensch, der Spaß dran hat, Leute zu foltern?"
Er biss auf seiner Lippe herum, während ihm Sams Ratte einfiel, die er sich nur gekauft hatte, weil er es barbarisch fand, dass Jack Sid alleine gehalten hatte. Dann schüttelte er schnaubend den Kopf. "Dieses verdammte Arschloch!",murmelte er noch einmal.
Er sah zu Roel. "Ich wusste das alles nicht. Er hat mir ganz andere Sachen erzählt. Und da du weg warst dachte ich einfach, du wolltest dich eben retten und du-" Jetzt sah er wieder zu Sam. "Dir hat er quasi die Schuld an allem gegeben. Und es war nicht gerade schwer ihm das zu glauben." Er schluckte. "Scheiße, verdammt, Sammy-" Aber er wusste nicht, was er hinzufügen sollte und blieb einfach ruhig, während er sich noch einmal fahrig durch die Haare fuhr und Sam ihn ansah, als hätte er ihn gerade mit einem Petrificus Totalus belegt.

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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So Apr 03, 2016 10:17 pm

Draußen verdunkelte sich langsam der Himmel und Roels Gemüt schien direkt darauf einzusteigen. Es lag nicht daran, dass die Nacht über sie hereinbrach, vielmehr, dass ihr Herz in Stücke gerissen worden war.
Sie hatte Crouch durchgehen lassen, dass er einen unbrechbaren Schwur an Sam angewendet hatte, da er sonst gestorben wäre. Er hätte ihn getötet, da er sich und sie hatte schützen wollen, doch war Roel auch klar, dass sie dabei zugesehen hatte, da sie es damals nicht für allzu schlimm hielt. Sie hatte keine Seele gehabt. Alles war egal gewesen. Hauptsache sie lebte und hatte kein schlechtes Gewissen. Immer hatte sie gedacht, dass es deshalb ihre Schuld war, dass Sam es schlecht ging. Dass sie diejenige war, die das alles immer noch mehr verschlimmert hatte, da sie Jack hatte helfen wollen, da sie ihren eigenen Kopf haben musste, da sie sich verdammt noch mal nicht im Griff hatte.
Dabei war es immer er gewesen. Er hatte Jack nicht freigelassen. Er hatte Sam dazu gezwungen seinen eigenen Bruder zu foltern, er hatte nicht einmal danach aufgehört und hatte ihm all die Schuld aufgelastet, die er sich eigentlich selbst zu zuschreiben hatte.
Roel sah ins Leere und schloss dann bitter ihre Lippen. Sie hätte ihn viel früher verlassen sollen. So verdammt viel früher.
„Tut mir Leid… ich wusste nicht…“, murmelte sie und spürte nur eine Hand auf ihrer Schulter, wahrscheinlich Rowans.
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So Apr 03, 2016 11:00 pm

Dieser ganzen Situation wäre er am liebsten aus dem Weg gegangen. Im Moment reichte es ihm schließlich schon, was er vorher unter Einfluss des Veritaserums von sich gegeben hatte.
Und diese ganze Geschichte, dass Crouch ein Arschloch war, überraschte ihn nicht sonderlich. Er hatte vielleicht nicht die Details gekannt, aber das meiste von dem, was Jack erzählte, hatte er sich denken können. Vor allem, wenn er über die Vermutung nachdachte, die ihm schon länger gekommen war, über die er aber nie hatte nachdenken wollen. Die Frage, warum Crouch Jack zu sich genommen hatte...
Aber er hatte gar nicht die Zeit, sich länger damit zu beschäftigen, als er nun auf einmal im Fokus stand und Jack, so wie er ihn ansah, wohl endlich zu begreifen schien.
Als er seinen Namen sagte, fühlte Sam sich wie ein Tier im Scheinwerferlicht. Er wusste nicht, was er darauf antworten sollte und starrte seinen Bruder einen Moment lang nur an, bis er neben sich hörte, wie Roel nun auch den Mund aufmachte und er sich lieber darauf konzentrierte. Er wollte sich dem jetzt nicht stellen. "Mach dir keinen Kopf. Er täuscht jeden, den er täuschen will"
Er sah aus dem Augenwinkel, dass Jack einen Moment so aussah, als wäre er ganz woanders, bevor er ihm noch einen Blick zuwarf, sich dann Rowan zuwandte und meinte: "Ich muss nachher mit dir reden."
Damit drehte er sich um und verschwand ohne ein weiteres Wort nach oben.
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So Apr 03, 2016 11:14 pm

Eine Ahnung war an Rowans Nacken herauf gekrochen. Sie war schon da gewesen als Jack ihn wieder gesund gepflegt hatte, als sie noch die ersten Stunden bei Mary und Jimmy verbracht hatten. Als er noch halb geschlafen hatte und sich fragte, wie Jack es da raus geschafft hatte. Warum niemand davon wusste.
Er hatte es ignoriert. Hatte das ungute Gefühl als Einbildung verteufelt und es bereits im Keim erstickt, sodass er gar nicht mehr daran gedacht hatte. Dass Jack…
Selbst jetzt wollte er den Gedanken nicht fassen, entschuldigte sich stattdessen bei seiner Schwester und folgte Jack rasch die Treppen hinauf, nur um hinter sich ihre Zimmertüre zu schließen und Jack im Halbdunkel anzusehen. Er sah nur seinen Rücken.
Rowan schwieg einen Moment, die Ahnung kratzte in seinem Hals als ob sie ihn zwingen wollte, dass er es heraus schrie. Hatte Crouch… War Jack…?
„Was hat er getan?“, fragte er dann plötzlich und ging einen Schritt auf Jack zu, während seine Finger zuckten, als er seine Hände heben und sie auf Jacks Schultern legen wollte. Doch er ließ es, sah ihn stattdessen besorgt an. „Was ist passiert?“
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 7 - Babys in Wales / Babys im Endkampf! (ab Seite 4)   So Apr 03, 2016 11:17 pm

Roel wartete ab, wollte dass die Wut ihren Körper verließ und vor allem dass ihr Bruder und Jack aus dem Raum gegangen waren, bevor sie langsam seufzte und sich dann zu Sam umdrehte. Er sah noch immer aus, als ob Jack ihn mit einem Auto angefahren hätte.
„Du… willst du noch einen Tee? Vor dem Schlafen gehen?“, fragte sie leise und lächelte ihn schwach an, noch damit kämpfend, dass Crouch noch so ihre Gedanken beherrschte. Sie musste damit abschließen… schließlich passierte hier etwas, was sie selbst noch nicht ganz verstand und verstehen wollte. Also ging sie auf Sam zu und nahm ungefragt dessen Hand, um ihn in die Küche zu ziehen. „Na, komm…“
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