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 Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee

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Kenny Anderson
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 12:19 am

Er hätte nicht gedacht, dass es so viel Spaß machen würde, einfach nur Playstation zu spielen. Es fühlte sich irgendwie so normal an. Als wären sie nicht auf der falschen Seite eines Krieges in dem zumindest er wahrscheinlich früher oder später sterben würde. 
Es war schön sich darüber aufzuregen, dass Roel wieder die bessere Combo gemacht hatte als er, anstatt darüber, dass Bellatrix seinem Bruder das dunkle Mal in die Haut geschnitten hatte. 
Sie hatten kaum miteinander geredet, aber das war auch nicht nötig gewesen. Ehrlich gesagt war es ihm so lieber. 
Irgendwann hatten sie die Konsole ausgeschalten und stattdessen zappte Roel einfach durch die Kanäle. Blieb mal hier, mal dort hängen und Kenny hatte keine Ahnung, warum er nicht einfach ins Bett ging. Aber auch er blieb auf dem Sofa sitzen, während Roel sich eine Decke holte und auch danach, als er nicht wusste, ob sie schon schlief oder nicht und auch er immer dösiger wurde.
"Kenny? Bist du wach?",hörte er nach einer Weile eine leise Stimme und antwortete mit einem undefinierbaren Brummen.
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 12:24 am

Das Wohnzimmer hatte sich in leises Plappern aus dem Fernseher gelegt, welches als Hintergrundgeräusch nur vor sich hin rauschte, während Roel in Kennys Richtung sah und einen Herzschlag zögerte, ehe sie Luft holte und ihre Lippen trennte.
"Ich wollte nur Danke sagen", meinte sie dann plötzlich und spürte wie etwas seltsames ihre Kehle hinauf kroch. Es fühlte sich warm an und irgendwie kribblig, fast schon so als ob es sich gut anfühlte sich mit Kenny zu unterhalten. Noch schlimmer war dieses Gefühl nur bei Jack gewesen. Bei ihm war es unerträglich geworden, so weit, dass sie irgendwann nicht mehr mit ihm hatte reden wollen und ihn im Manor ignoriert hatte. Aber bei Kenny ging es. Da fühlte es sich fast schon normal an.
"Dass du eben da bist", fuhr sie schließlich nach ihrem kurzen Schweigen fort und schluckte nervös, "Und nicht einfach abhaust. Obwohl ich-" Sie brach ihren Satz ab und sah Kenny abermals für einen Augenblick nur an. Sie konnte es nicht aussprechen. Ihre Kehle schnürte sich zu und sie wollte am liebsten die Augen davor verschließen, was sie sich schon eingebrockt hatte.
"Vergiss es", meinte sie hastig und stand mitsamt ihrer Decke auf und wollte das Zimmer verlassen, "Ist nicht wichtig. Gute Nacht. Bin müde."
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Kenny Anderson
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 12:33 am

Kenny hörte schweigend zu, was Roel zu sagen hatte und er verzog leicht das Gesicht. Da war ein Gefühl, dass Roel langsam in ihm weckte. Eines, von dem er gedacht hatte, dass er dazu nicht mehr in der Lage war. Und er war froh darum gewesen. Nein, er wollte sich ganz bestimmt nicht mit ihr anfreunden. 
Als sie ihren Satz nicht beendete, wusste Kenny genau, was sie sagen wollte. Dass sie sein verdammtes Leben zerstört hatte. Und dass sie ihn nicht einmal gerettet hatte, als sie es hätte tun können. Nur damit sie ihren Status schützen konnte. Er verzog das Gesicht und antwortete dann: "Du brauchst mir nicht zu danken. Barty hat gesagt, ich muss hier sein."
Damit stand auch er wortlos auf und ging nach oben in sein Zimmer. Dabei dachte er einen Moment an das Kellerloch von damals und während jedwedes Blut aus seinem Gesicht wich, wurde ihm wieder klar, dass er sich mit niemandem anfreunden würde. Und ganz besonders nicht mit Roel Salem.
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 12:51 am

Roel hatte diese Nacht wach verbracht. Nachdem sie vor Kenny weggelaufen war und hinauf in ihr Zimmer gestürmt war, hatte sie sich nur auf ihr Bett gesetzt und eingewickelt in der Decke gegen die abgeschlossene Tür gestarrt.
Eine Weile saß sie nur da, war allein mit ihren Gedanken gewesen, ehe sie ein wenig nach rechts umsah und das Buch entdeckte, welches ihr Narzissa geschenkt hatte. Das dunkle Einband glänzte noch matt, als ob er schon in etlichen Kinderhänden gelegen hätte, bevor sie unter ihrer Decke ihre eigene Hand hervor streckte und es vorsichtig zu sich nahm.
Der Einband fühlte sich samtig an. Er schien einmal teuer gewesen zu sein, doch die Zeit hatte ihn verbleichen lassen und niemand schien sich mit einem Zauber darum gekümmert zu haben. Vielleicht mit Absicht, vielleicht auch wegen Desinteresse.
Roel schlug das alte Ding auf, sah auf den ersten Seiten einige Illustrationen, die fein gezeichnet einige magische Tiere zeigten, unter anderem ein Einhorn und eine Meerjungfrau, ehe auf den nächsten Seiten die Geschichten folgten, die darin standen. Sie waren wider ihrer Erwartungen nicht schwarzmagisch und voller Muggelhass. Sie waren die Zauberermärchen, die sie auch von Jaque als Kind gehört hatte. Und sie hätte sie beinahe vergessen, genauso wie sie beinahe vergessen hatte, dass sie einmal zu ihrem Leben gehört hatten, dass Jaque einmal zu ihrem Leben gehört hatte…

Der nächste Morgen war schwer für Roel. Sie hatte nicht geschlafen und seit dem gestrigen Abend hatte sich wieder das Brennen in ihrer Brust entfacht. Es loderte als ob es nie weggewesen wäre und brannte bis in ihren Hals hinauf, auf ihrer Zunge und ließ ihre Augen wässern, während sie in der Küche stand und versuchte irgendwie einen klaren Kopf zu bekommen.
Vielleicht sollte sie Frühstück machen, vielleicht sollte sie Kenny Brötchen schmieren oder ihm etwas kochen. Vielleicht würde es das alles besser machen, genauso wie die Märchen gestern Nacht alles wieder ein wenig besser gemacht hatten. Sie hatte danach immer noch Schmerzen gehabt, doch sie waren erträglicher geworden, fast schon so als ob sich ihre Art verändert hätte.
Roel kniff einen Augenblick ihre Augen zusammen und seufzte, während sie auf den großen Teller voller Brötchen starrte, die sie in aller Herrgottsfrühe beim Bäcker ein paar Häuser weiter gekauft hatte. Sie wendete das Omelett in der Pfanne und wollte es gerade auf einen Teller packen, als sie aus dem Augenwinkel bemerkt wie jemand an der Küche vorbei huschte und ein wenig lauter als gedacht das Omelett auf den Teller klatschte.
"Kenny- Bleib da. Ich hab dir frühstück gemacht!", kreischte sie auf einmal, stieß dabei gegen den Esstisch und biss sich mit schmerzverzerrtem Gesicht auf die Unterlippe, ehe sie wieder zu ihm aufsah. "Es gibt Omelett und ich hab Brötchen geholt und äh… so."
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Kenny Anderson
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 1:06 am

Als er am nächsten Morgen sein Zimmer verließ, hörte er von unten das Geräusch von Geschirr und das ganze Haus roch nach gebratenen Eiern. Kurz sah er verwirrt aus, bevor ihm auffiel, dass Crouch wahrscheinlich zu Besuch war. Gut, vielleicht konnte er ihn fragen, ob er endlich diese Denksperre aufheben würde. Heute Nacht hatte er von seinen Besuchen bei Mary und Jimmy geträumt und war dann aufgewacht, nur weil Jack ebenfalls das Zimmer betreten hatte und er keine Luft mehr bekommen hatte. Bis er aufgewacht war, hatte er schon das Gefühl gehabt, seine Lungen würden gleich auseinander reißen. 
Er ging die Treppe nach unten, aber als er ankam und kurz in die Küche sah, erkannte er, dass Roel alleine war. Verwirrt sah er sich einen Augenblick um. Wahrscheinlich war er auf dem Klo oder sowas. Auf einmal sah ihn Roel und redete mit ihm. Sein Blick wurde misstrauisch. Einen Moment lang sah er auf den Tisch, gedeckt für zwei, auf die Pfanne, die immer noch ein Omelett briet und auf den Korb voller Brötchen. Rückwärts ging er ein paar Schritte zurück, um sich dann umzudrehen und wortlos nach draußen zu flüchten und sofort zu disapparieren. 

Vollkommen kopflos war er in der Winkelgasse angekommen. Warum hatte sie das getan? Sie hatte ihn doch bisher immer behandelt, als wäre er gar nicht da. Bisher waren sie so super zurecht gekommen. Er wollte nicht, dass sie sich bei ihm einschmeichelte. Womöglich anfing ihn zu mögen. Das alles war doch komplett sinnlos. Immerhin würden sie sich gegenseitig sofort verraten, wenn es nötig wäre. Also warum sollte man jetzt so tun, als wäre es nicht so? 
Kopfschüttelnd lief er weiter durch die Straßen, als es auf einmal anfing zu regnen. Einen Moment wollte er einfach weiter gehen, aber dann fiel ihm auf, dass seine Kleidung in dem feuchten Haus in Schottland später nur schwer wieder trocknen würde und er wollte Roel nicht fragen, ob sie seine Sachen mit ihrem Zauberstab trocknete. Also sah er sich kurz um und verschwand in einem kleinen Kaffee zwei Häuser weiter um sich dort an einen Tisch zu setzen und weiter über Roel nachzudenken, während er einfach nur auf die Karte vor sich starrte. Warum tat sie sowas? Er wollte nicht nur nicht, dass sie ihn mochte, er wollte auch nicht, dass er wieder anfing, sie zu mögen. Kenny hatte schon lange aufgehört jemanden wirklich zu mögen oder ihm gar zu vertrauen. Er wollte nicht mit sowas anfangen. Nicht einmal, wenn es sich dabei nur um Dinge, wie ein Frühstück handelte.
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Baylee Morimoto
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 1:17 am

Der Winter klopfte an die Scheiben des Cafés. Sie waren beschlagen, wie immer wenn sie den Ofen drinnen anmachte und ihren Laden öffnen wollte, sodass sie erst genervt aufseufzte, ehe sie ihren Zauberstab schwang und die goldene Schrift davon freimachte, die auf dem Glas zu sehen war. Sie glänzte in der morgendlichen schwachen Sonne, begrüßte potentielle Gäste mit einem knappen "Morimoto Café", während im Schaufenster lauter magischer Krimskrams sich anfing zu bewegen, zu glänzen und mit Dampf zu pfeifen, als sie daran vorbei lief.
Sie wischte einen goldenen kleinen Schmuckvogel vom Tisch, der dich dort mit seinen mechanischen Flügeln hinbewegt hatte und sich auf den Rand ihrer Kaffeetasse bequemt hatte, nur um dann wieder weiter zu fliegen. Bay setzte sich und seufzte erst einmal lange und vor allem stöhnend. Sie hatte die ganze Nacht kaum geschlafen, war mit Fred zusammen hinüber in ihren Laden gegangen, um dort die neuen Schnapspralinen auszuprobieren, die sie vielleicht in ihrem Café vertreiben wollten, doch irgendwie war das ganze dann eskaliert…
Verkatert verdrehte sie die Augen, hob die Tasse an und kippte den Inhalt in ihre Kehle, ehe sie sich wieder aufrappelte und den Laden aufschloss. Draußen war recht viel los, mehr als in den letzten paar Wochen und Bay hoffte, dass es so bleiben würde. Seit das Ministerium die "Regierung" gewechselt hatte, blieben viele Gäste lieber daheim als sich in ihren Laden zu verirren. Sie selbst hatte Anfangs nicht verstanden, was passiert war, erst von den Weasleys hatte sie erfahren, wer sich im Ministerium eingenistet hatte und hatte seitdem kaum noch eine Galleone Umsatz gemacht. Und von den Angstzuständen, die sie manchmal bekam erst zu schweigen. Wenn du-weißt-schon-wer jetzt so mächtig war, was bedeutete das dann für ihre Zukunft? Was bedeutete das für sie und für ihre Muggelstämmigen Freunde? Für ihre Schwester?
Baylee hatte einen Moment mit ziemlich verstörtem Gesichtsausdruck gegen ihre Wand gestarrt. Das würde sich sicherlich alles klären. Es würde nichts passieren, ganz bestimmt. Evie lebte mit ihrem Mann hoch oben in Schottland und bis die Todesser mitkriegen würden, dass sie einen Muggel geheiratet hatte… Immerhin hatte sie ihr geschrieben, dass sie einige Monate ihre Ruhe brauchte und sich einen Muggelpass beantragt hatte. Wahrscheinlich würden sie sie gar nicht mehr finden, wenn sie erst einmal untergetaucht war, wahrscheinlich... hoffentlich...
Ein hastiges Kratzen auf dem alten Parkett kündigte den aufgeregten Oscar an, der um die Ecke geschlittert kam und vor halb gegen ihre Beine knallte, nur um sie dann glücklich an zu hecheln und den Kopf zu verdrehen, dass er sie auch genau sehen konnte.
"Morgen, Oscar", murmelte sie, lächelte wieder ein wenig und streichelte den blonden Schopf des Hundes, ehe sie wieder an ihrer Tasse nippte. "Heute wird ein schöner Tag oder?"
Oscar hechelte sie nur noch glücklicher an und legte seine Pfoten auf ihren Schoß, ehe sie seufzend zur Tür sah um zu hoffen, ob heute mal endlich mal wieder ein Gast kommen würde.
Kaum hatte sie den Gedanken zu Ende bracht, fing Oscar an wie verrückt zu bellen und riss sich aus ihrem streichelndem Griff los, nur um fast gegen die Scheibe ihrer Glastür zu rennen, als diese aufging und ein Gast hastig das Lokal betrat.
Baylee hielt irritiert inne, sah zu Oscar, hob fragend die Brauen, während ihr Hund sie fast schon auffordernd ansah, als ob er erwartete, dass sie nun ihren Job erledigte. Sie schüttelte ein wenig ihren Kopf, schmunzelte schwach, während sie sich aufrichtete, ihre Lippen weiter verzerrte und ihr bestes Lächeln aufsetzte.
Sie hatte bereits bemerkt, dass der fremde Gast nicht wirklich dem Klientel entsprach, das sie sich wünschte. Er wirkte gehetzt und müde und außerdem hätte sie schwören können, dass sie ihn schon öfters irgendwo gesehen hatte.
Sie schluckte ihren Stolz hinunter und die Befürchtung einen Todesser im Café zu haben, als sie aufstand und auf ihn zu ging, nur um ihn fröhlich lächelnd zu begrüßen. Dass eine nervöse Schweißperle ihren Nacken hinunter lief, musste er ja nicht wissen.
"Guten Morgen - Darf ich ihnen schon etwas bringen?"
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Kenny Anderson
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 8:33 pm

Kenny war so komplett in Gedanken versunken gewesen, dass er gar nicht daran gedacht hatte, dass hier wohl irgendjemand sein musste, der seine Bestellung entgegen nahm. Als er also eine weibliche Stimme hörte, die fragte, ob sie ihm etwas bringen durfte sah er auf und versteckte einen Moment lang nicht einmal den verwirrt - gehetzten Gesichtsausdruck, der seit seiner Flucht aus Doll wie eingemeiselt dageblieben war. 
"Einen Kaffee",antwortete er nach einem kurzen Moment, in dem er noch einmal im Kopf wiederholte, was sie von ihm wollte, bevor er wieder auf die Karte sah. 
Als sie verschwunden war und er sich anfing darüber Gedanken zu machen, warum er so schnell davon gelaufen war, spürte er auf einmal etwas an seinem Knie. Ein kurzer Blick dahin zeigte einen Hund, der ihn glücklich mit dem Schwanz wedelnd ansah und ihn immer wieder mit der Nase anstupste. Kenny kannte dieses verhalten noch von Mums Katze, wenn sie gestreichelt werden wollte. Selbst Kennys Ratte hatte sich so verhalten. Anscheinend waren da alle Tiere gleich. 
Trotzdem konnte er nicht anders als den Hund einen Moment verwirrt anzusehen. Warum waren heute alle so verdammt hart darauf aus, mit ihm Freundschaft zu schließen? Erst Roel und jetzt sogar dieser verdammte Köter? Kenny seufzte einen Moment. Er steigerte sich hier in etwas rein. "Was willst du? Komm schon, hau ab!",flüsterte er dem Hund zu und fragte sich, wie weit es nun schon mit ihm gekommen war, dass er anfing mit dummen Tieren zu reden. 
Dem Hund fiel währenddessen nichts anderes ein, als ihn wieder anzustupsen und nun auch noch ein wimmerndes Geräusch von sich zu geben, dass Kenny noch einmal genervt aufseufzen ließ, bevor er sich kurz umsah um den Hund dann hinter den Ohren zu kraulen. "Zufrieden?",murmelte er, als der Hund auf einmal seine komplette Hand mit seiner nassen Zunge abschlabberte. "Ach komm schon!",maulte er den Hund an, der das anscheinend als Aufforderung sah und nun seine Vorderbeine auf Kennys Stuhl stellte und ihm seinen übelriechenden Atem ins Gesicht hechelte. "Verdammt nochmal Hund, was willst du eigentlich?",fauchte er ihn an, bis ihm wieder klar wurde, dass er mit einem Tier redete und er sich fragte, ob ihm nun sämtliche Sicherungen durchgebrannt waren.
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Baylee Morimoto
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 8:44 pm

Baylee sah dem Kaffee zu, wie er sich dampfend in die Tasse ergoss und starrte verkrampft auf die dunkle Flüssigkeit, ehe sie zitternd nach dem kleinen Kännchen Milch griff, dass sie ebenfalls auf das silberne Tablett zu der schon dastehenden Tasse stellte.
Der Typ kam ihr seltsam vor. Auf keinen Fall harmlos und sicherlich brandgefährlich. Sie hatte in den letzten paar Monaten gelernt, dass es in der Winkelgasse seit dieser ganzen Todesser- und Du-weißt-schon-wer-Kiste kaum noch normale Leute gab. Und wenn, dann gingen die nur zu Fred und George rüber und besuchten ihren Laden nicht.
Kurz huschte ihr Blick hinüber zum Türrahmen, durch den sie den Fremden erkennen konnte, wenn sie sich ein wenig nach hinten lehnte oder besser gesagt ein wenig sehr nach hinten lehnte. Sie reckte ihren Hals, sah noch ihren Hund davon springen und seinen Schwanz wild in der Luft wedeln, ehe sie ihre Stirn runzelte und zusah wie der gehetzte Typ auf einmal anfing ihren Hund zu streicheln.
"Was bei Merlins…", murmelte sie leise vor sich hin, knallte unachtsam noch einen Löffel das Tablett und nahm es dann, nur um dann mit immer noch vorsichtiger Miene wieder hinaus zu gehen, schwach zu lächelnd und den anderen währenddessen misstrauisch zu beobachten.
Inzwischen hatte er angefangen mit ihrem Hund zu reden. Das taten auch nicht alle, auch wenn er ihn halbherzig wegscheuchen wollte, sie konnte sehen, dass er es nicht wirklich ernst meinte. Er schien nur verwirrt und das verwirrte sie.
"Ähm hier", sagte sie als sie sich selbst aus ihren Gedanken gerissen hatte und stellte vor ihrem Gast das silberne Tablett ab, sah dann zu Oscar, den sie fragend ansah.
"Er scheint Sie zu mögen", kommentierte sie dann nur, sah den anderen mit hochgezogenen Brauen an und versuchte wieder ein wenig mehr zu lächeln, doch es gelang ihr nicht so ganz. Man konnte sehen, dass sie nervös war. "Oscar mag sonst keine Fremden."
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Kenny Anderson
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 8:54 pm

Kenny sah den Hund an, der nun, da sein Frauchen wieder da war wenigstens ein bisschen Abstand von ihm genommen hatte und ließ seinen Blick dann zu der Frau wandern, die ihm seinen Kaffee brachte. Hatte sie bemerkt, wie er mit ihrem Hund geredet hatte? Am liebsten wäre er auch hier gleich wieder gegangen. Stattdessen senkte er wieder seinen Blick und meinte einfach nur: "Aha",bevor er anfing, an seinem Kaffee zu nippen. 
Der Hund sprang immer wieder um ihn herum und Kenny musste ihn ab und zu streicheln, weil er ihn sonst wohl gar nicht mehr in Ruhe gelassen hätte. Während er in der heutigen Ausgabe des Tagespropheten blätterte und eigentlich kaum wirklich etwas las, da er sowieso nur noch aus Lügen bestand, fragte er sich, warum es sich so verdammt normal anfühlte hier zu sitzen und ab und an seine Hand im Fell des Tieres zu vergraben. 
Trotzdem leerte er seinen Kaffee recht schnell, ließ ein wenig Geld auf dem Tisch liegen und verschwand wieder nach draußen, sobald der heftige Regen aufgehört hatte.
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 9:01 pm

Roel war Sam an diesem Tag dann nur noch aus dem Weg gegangen. Sie hatte allein gefrühstückt, wie immer nur ein paar Bissen von einem Brötchen und ein dampfender Tee, den sie auf der Bank direkt am Fenster getrunken hatte. Der Nebel draußen wurde immer dichter und ihre Laune immer mieser.
Erst als sie nachmittags aus ihrem Zimmer kam, hörte sie unten Kennys Schritte. Sie hatte, nachdem sie die Küche wieder aufgeräumt und die Spuren ihres kläglichen Versuchs eines Friedensangebotes wieder vernichtet hatte, den ganzen Morgen und Mittag gelesen. Vornehmlich das alte Kinderbuch, das noch immer auf ihrem Nachttisch lag.
"Hey", murmelte sie nur kurz als sie ins Wohnzimmer spähte und versuchte dann so nebensächlich wie möglich an Kenny vorbei zu gehen und an eines der Bücherregale zu gehen, welches sie am Morgen auch noch eingerichtet hatte. Sie stöberte ein wenig herum und wandte sich dann erst zu ihm um als schon einige Momente vergangen waren.
"Tut mir Leid wegen heute morgen. Das war dämlich. Ich hätte vorher fragen sollen…"
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Kenny Anderson
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 9:12 pm

Als Kenny wieder in Doll ankam, war es schon mittag. Den morgen über hatte er, sobald er sich beruhigt hatte, ein paar Dinge gekauft, damit sie weiter renovieren konnten. Dafür hatte er ziemlich lange gebraucht, einfach damit er noch eine Weile unterwegs sein konnte, bevor er wieder zurück musste. 
Irgendwann hatte er es allerdings nicht mehr länger heraus zögern können und hatte sich dann auch selbst gesagt, dass er komplett überreagierte. Roel hatte ihn nicht gefragt, ob sie heiraten sollten. Sie hatte ihm ein Frühstück gemacht. 
Nachdem er das Zeug verstaut hatte und ein wenig Schimmelentferner (ganz auf Muggelart) mit ins Wohnzimmer genommen hatte, betrat auch schon Roel das Zimmer. "Schon in Ordnung",meinte er knapp und fügte dann hinzu: "Ich mach dann mal weiter." Während er redete hatte er sie kein einziges Mal angesehen sondern stattdessen die kleinen Schimmelflecken begutachtet, die hinter den Schränken hervor blitzten. Erst danach drehte er sich zu ihr. "Oben in der Bücherei ist übrigens ein Irrwicht im schrank denke ich. Kümmerst du dich drum, oder soll ich das machen?"
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 9:39 pm

Roel trat einen Moment nervös von einem Bein auf das andere, während sie ihre Hände ineinander faltete, die Stirn runzelte und Kennys Rücken trotzig ansah, ehe sie nickend leise "Ja, ich mach schon" murmelte. Sie huschte schnell an ihm vorbei, sah ihn dabei nicht an und hastete stattdessen nur rasch die dunkle Treppe nach oben, ehe sie beinahe durch die Tür der Bücherei sprintete und dahinter stehen blieb.
Nachdem sie die Tür dort geöffnet hatte, wirbelten in den schwachen Sonnenstrahlen einige Staubpartikel auf, die sich glitzernd im Raum verteilten. Das Zimmer war still, fast schon zu leise, um einen Irrwicht zu beherbergen, doch als sie die den Knauf hinter ließ wieder los ließ und einen Schritt nach vorn trat, knirschten die Dielen unter ihren Füßen und der Schrank direkt vor ihr fing unheilvoll an zu knacken. Das Holz stöhnte auf, während Roel sich kurz zwischen den vielen Bücherregalen umsah, die kleine Bibliothek vorsichtig durchstreifte bis sie zu dem Schrank kam, der jetzt weinerlich quietschte. Etwas schien sich gegen die Holztüren zu stemmen, Roel konnte zu ihrem Unmut erkennen, dass sich die Türen leicht unter dem Druck dahinter bogen, sodass sie rasch ihren Zauberstab fest in ihre rechte Hand nahm, diesen allerdings noch nicht nach oben hielt.
Sie wartete erst ab, ging vorsichtig noch einen weiteren Schritt darauf zu und legte dann beide Hände an die angelaufenen Griffe des Schrankes. Er fing augenblicklich an zu wackeln und von innen heraus zu brummen, sodass sie erschrocken die Türen aufriss, nach hinten stolperte und ihre Zauberstabspitze auf das richtete, was sich wohl gleich auf sie stürzen würde.
Doch im ersten Moment geschah nichts. Roel senkte ein wenig ihren Blick, sah misstrauisch auf den Boden des Schrankes, erkannte dort in der Dunkelheit allerdings nichts und sah wieder nach oben, nur um zu sehen, wie die Türen langsam weiter aufgeschoben wurden, nur um eine kleine Kinderhand zu offenbaren.
Ihre Kehle schnürte sich zu. Leise Schritte tapsten auf dem Boden des tiefen Schrankes, ganz leise, sodass sie nur von etwas sehr kleinem stammen konnten, während sie schließlich schwerer zu werden schienen. Die Hand drückte die Tür weiter auf, sodass Roel ein bleiches Gesicht erkannte, das sie mit verhangenen Augen ansah. Es war ein Junge. Kaum älter als 10, der langsam aus dem Schrank trat und sie nun direkt anstarrte. Er hatte keine Pupillen, er schien nicht einmal zu atmen.
Ein Lächeln huschte über die Lippen des Kindes, er hob seine Arme, als ob er sie in eine Umarmung ziehen wollte, doch Roel stolperte zurück. "Mama?", fragte er, ging weitere Schritte auf sie zu, wobei sie nur gegen eines der Regale hinter sich stieß und ihn mit aufgerissenen Augen anstarren konnte. "Mama?" Roels Hand hob zitternd ihren Zauberstab, sie starrte das Kind an, welches ihr viel zu ähnlich sah und viel zu viele von Crouchs Sommersprossen besaß. "Mama? Was ist Mama?" Das Kind sah direkt auf die Spitze des Zauberstab, während sein Lächeln verschwand. "Nein, Mama." Plötzlich kam es schneller auf sie zu, sie keuchte atemlos vor Schreck auf, während sie zur Seite auswich und weiter rückwärts durch die Bibliothek stolperte. Das Kind wuchs, es wurde älter und plötzlich blickten ihr Crouchs Augen entgegen, die immer noch seelenlos in die ihren starrten. Er sah wütend aus und viel zu mordlustig, als dass sie noch weiter hätte zögern wollen.
Roel riss ihren Stab nach oben, öffnete ihren Mund: "Ridik-", doch sie kam nicht dazu den Zauber ganz auszusprechen. Der falsche Crouch schnellte auf einmal nach vorn und starrte sie plötzlich mit kaltblauen Augen an, gepaart mit einem Lächeln, das sie nie vergessen konnte. Ihr Atem fehlte ihr. Sie starrte Yaxley nur an und spürte wie sie abermals gegen eine Wand gelaufen zu sein schien, während er plötzlich nur wenige Zentimeter vor ihr stehen blieb.
"Wäre es dir nicht lieber, es wäre mein Kind?"
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Kenny Anderson
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 9:49 pm

Kenny sprühte immer noch mehr von dem Anti Schimmel Zeug auf die Wände und hoffte einfach, es würde etwas bringen. Ansonsten würde er eben doch nach einem Buch ausschau halten müssen, dass ihm einen Spruch verriet, der dieses Problem lösen konnte. 
Zweifelnd sah er auf einen grünen Sprenkler, der fast ganz unter dem weißen Schaum verschwand, als er auf einmal einen Schrie hörte und einen Moment verwirrt zur Decke sah, als er an den Irrwicht dachte und aufstand um nach oben zu gehen. Er fragte sich, was Roels Irrwicht wohl darstellte. Wahrscheinlich einen Dementor. Schließlich hatte der ihre Seele gefressen. 
Seufzend öffnete Kenny die Tür, sah sich einen Moment um und erkannte dann Roel, wie sie komplett in Panik auf einen Mann sah, den er im ersten Moment gar nicht erkannte. War das Yaxley? Verwirrt zog er eine Augenbraue nach oben. 
Aber wie auch immer, darum konnte er sich später kümmern. Jetzt musste erst einmal er selbst gegen dieses verdammte Vieh antreten. Ehrlich gesagt hatte er Roel mit Absicht hier hoch geschickt. Er war davon ausgegangen, dass sie mit Sicherheit besser damit klar kommen würde als er. Immerhin hatte sie keine Seele. Wovor sollte sie also Angst haben? Aber dem war wohl nicht so. 
Er umklammerte seinen Zauberstab und ging langsam einen Schritt auf den falschen Yaxley zu. Ihm war klar, was ihn nun erwartete.
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 9:55 pm

Roel hätte lieber die Augen geschlossen, sie zugedrückt und versucht den ekelhaften Geruch von Yaxleys Atem zu ignorieren. Er erinnerte sie noch immer an Tabak und teuren Bourbon, er roch genauso wie damals, so verdammt genau, dass sie an sich selbst zweifelte. Das konnte kein Irrwicht sein. Die Berührung von seiner Hand, als diese nach oben gewandert war, um ihre Wange zu berühren, fühlte sich viel zu sehr an wie seine echte Hand. Viel zu widerlich, viel zu abstoßend, um nicht echt zu sein.
Sie hörte so nicht einmal, wie Kenny nach oben kam. Sie starrte Yaxley einfach nur an, konnte nicht anders als ihm direkt in diese hässlichen Augen zu starren, die sie so kalt ansehen, bis sie ihre eigenen letztendlich doch zusammen kniff und wimmerte.
Ihr ganzer Körper zitterte, während sich der Kopf des Irrwichts langsam zu Kenny drehte. Er sah ihn erst einen Moment irritiert an, dann neugierig, ehe er plötzlich auf ihn zu schnellte.
Noch bevor er ganz zum Stehen kam und kurz vor Kennys Nase inne hielt, hatte sich sein Gesicht schon in das von Caleb geformt, welches ihm mit einem Glitzern in den Augen entgegen lächelte, bevor er seine Lippen teilte und seine Hand an Kennys Hals schnellen ließ.
"Wieso willst du mich nicht lieben, Sam?", zischte er gequält kalt zwischen seinen Lippen hervor und presste diese dann wütend auf einander, während sich seine Augen weiteten. "Wieso liebst du mich nicht?!"
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Kenny Anderson
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 10:08 pm

Der Irrwicht fuhr noch mit seiner Hand über Roels Wange und Kenny hatte auf einmal eine Ahnung, warum er wie Yaxley aussah, aber er hatte nicht viel Zeit, darüber nachzudenken, denn der Mann fing an sich zu verändern und wie er erwartet hatte, sah er in ein Gesicht, dass er schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte. Sam riss die Augen auf, als er auf einmal Calebs Hand an seinem Hals spürte. Die Frage hörte, die er ihm gestellt hatte, bevor er ihn gefoltert hatte. Wenn er begriffen hatte, dass sie kein verdammtes, glückliches Pärchen waren. 
Aber das hier war nur ein Irrwicht. Das war nicht dieses verdammte Monster. Und er war auch nicht Sam. 
Kennys Augen verengten sich zu Schlitzen und er sagte laut: "Ridikkulus!" Einen Augenblick später hörte er ein pfeifendes Geräusch und Caleb schrumpelte zusammen wie ein Luftballon, bevor er, nur noch als kleiner Ball mit braunen Haaren, aus dem Fenster flog. 
Einen Moment sah er ihm mit zusammen gepressten Lippen hinterher, wartete, bis das leichte Zittern seiner Hände verschwunden war und drehte sich dann zu Roel um. "Alles in Ordnung mit dir?" Seine Stimme hörte sich so abwesend an, als würde er gar nicht mit ihr reden, sondern immer noch mit dem verdammten Monster, dass gerade verschwunden war.
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 10:15 pm

Roels Herz schlug bis in ihren Hals hinauf. Sie konnte nichts hören, das Pochen in ihren Ohren alles übertönte, auch Kennys erste Worte, die er an sie gerichtet hatte, sodass sie ihn schweratmend und gehetzt ansah, nachdem ihr Kopf in seine Richtung gezuckt war.
Ihre Pupillen suchten ängstlich nach etwas verräterischem an ihm, nach etwas, dass ihr sagte, dass er in Wirklichkeit gar nicht Kenny war, sondern Yaxley und dass all das was passiert war, seit damals nur ein Traum gewesen war. Sie hatte Angst, dass sie eigentlich immer noch dort war. Sie hatte Angst, dass sie eines Tages aufwachte und sie wieder bei ihm war. Da hatte sie sogar noch lieber ein Kind mit Crouch. Da hatte sie sogar noch lieber keine Seele.
Erst nach einigen Momenten schien sie wieder zu sich selbst zu finden, sah einen Moment beschämt zu Boden und spürte wie ihre verkrampften Hände zitterten, die sich an einem der Regale festgekrallt hatten.
"Ja- alles okay. Ich bin nur- Tut mir Leid. Ich hab nicht aufgepasst. Alles gut bei dir?" Sie suchte kurz wieder seinen Blick, doch noch immer verängstigt durch den Schock sah sie wieder zu Boden und spürte wie ihr Herz noch immer gegen ihre Rippen schlug. Seit wann war sie wieder so schwach geworden?
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Kenny Anderson
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 10:25 pm

Anscheinend ging es Roel nicht wirklich gut und auch Kenny musste zugeben, dass sein Herz immer noch raste. Trotzdem hatte er die Sache wohl besser weggesteckt. Am liebsten wäre er einfach wieder verschwunden, aber irgendetwas hielt ihn auf. Er sah Roel einen Moment lang an und fragte schließlich: "Warum Yaxley?"
Ihm fiel selbst auf, dass sich diese Frage nicht nach ihm anhörte. Nicht so, wie er sie stellte. Normalerweise war er abwesend, jede Silbe drückte aus, dass der andere ihn in Ruhe lassen sollte. Aber diesmal.... Roel bemerkte vielleicht nicht einmal einen Unterschied. Aber er schon. Das hier war keine Frage, die Kenny stellte.
Allein diese Tatsache war schon wieder etwas, dass ihm Angst machte. Noch einmal überlegte er, ob er nicht einfach verschwinden sollte. Aber wie erstarrt blieb er stehen. Er musste wissen, ob es so war, wie er dachte. Er musste wissen, ob er nicht allein war. "Warum?",fragte er noch einmal, immer bereit, sofort das Zimmer zu verlassen.
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 10:33 pm

Roel starrte Kenny plötzlich wieder an. Ihr Kopf war nach oben gezuckt, ihre Pupillen huschten hin und her, auch wenn sie versuchte einen entspannten Gesichtsausdruck zu bewahren, doch auch nach seiner Frage konnte Roel einige Momente nur ihren eigenen Atem hören und wie ihr Herz noch schneller zu schlagen schien. Zu ihrem altbekannten Schmerz gesellte sich noch etwas dazu, das sie beinahe vergessen hätte. Ein widerlich kaltes Gefühl, dass sie glaubte mit ihrer Seele verloren zu haben.
"Er-", ihre Stimme brach ab, bevor sie überhaupt den Satz beginnen konnte, sie starrte Kenny dabei an, als ob dieser ihr gerade ein Messer in den Bauch gerammt hatte. "Ich glaube du weißt warum", sagte sie schließlich, wobei sich ihre Stimme hauchend und schwach anhörte. Wieso musste sie so verdammt jämmerlich sein? Wieso musste sie es wieder zulassen und konnte nicht so bleiben wie sie die letzten Jahre gewesen war? Da war sie stark gewesen und über Yaxley hinweg.
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Kenny Anderson
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 10:47 pm

Kenny hörte, was sie sagte. Ja, er wusste warum. Er wusste es nur zu gut. Aber er hätte nie gedacht, dass ihr sowas passiert war. Einen Moment fragte er sich, warum sie dann zu den Todessern gegangen war. Aber vielleicht war es ja auch erst später passiert... obwohl Barty Yaxley dann wahrscheinlich umgebracht hätte. Er wurde nicht ganz schlau daraus, aber etwas anderes wurde ihm klar.
Roel war kein Schlammblut. Und trotzdem hatten sie ihr das angetan. Es lief ihm kalt den Rücken herunter. Bisher hatte er immer gedacht, Kenny könnte soetwas nicht passieren. Schon allein aus diesem Grund. Natürlich, ihm würde so etwas auch nicht passieren. Egal wie. Und trotzdem kam auf einmal Angst in ihm auf. Bilder von der Zeit damals. Von diesem Zimmer und von Caleb, wie er- Sam drehte sich um und verschwand aus der Bibliothek.

Es hatte eine Weile gedauert, bis er sich beruhigt hatte. Trotzdem war er weiter in seinem Zimmer geblieben und hatte gegrübelt, bis er schließlich eingeschlafen war. 
Als Kenny am nächsten Morgen aufwachte, war ihm eigentlich klar was er tun musste. Er zog sich etwas über und ging schließlich nach unten. 
Eine halbe Stunde später standen ein paar frische Brötchen auf dem gedeckten Tisch. Kenny wartete ein wenig, aber als sich oben nichts rührte, schüttelte er einfach nur genervt von sich selbst den Kopf und fing an zu essen um schließlich weiter das Haus zu entschimmeln. Das Frühstück ließ er trotzdem stehen. Aber er musste ja nicht dabei sitzen, wenn Roel es fand.
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Mo Okt 19, 2015 10:58 pm

Roel hatte die Nacht über wieder nicht geschlafen. Oder zumindest nicht richtig. Sie hatte ab und an ein wenig ihre Augen geschlossen und vor sich hin gedöst, doch dann hatte sie wieder Yaxleys vermeintliche Berührung geweckt, die sie manchmal in ihren Albträumen verfolgt hatte. Früher war das so gewesen und jetzt schienen sie wieder da zu sein.
Ein wenig zweifelte sie inzwischen an ihrem Verstand. Zumindest, wenn man bedachte, was Jacks Ankunft alles angerichtet hatte. Oder hatte es schon davor angefangen? Sie hatte zum ersten Mal diesen Schmerz bemerkt, als sie Sam hatte befreien wollen. Da war er noch klein gewesen, kaum bemerkbar, bis er dann mit Jack so stark geworden war, dass sie glaubte zu sterben.
Inzwischen war er immer da. Sie hatte sich an ihn gewohnt, natürlich. Aber er hatte noch etwas anderes mit sich gebracht mit dem sie ganz und gar nicht klar kam. Gefühle. Angst.
Roel schluckte und stand endlich aus ihrem Bett auf, als sie am Morgen aufgab zu schlafen. Es würde nichts bringen und sie würde es nicht tun können. Kein Märchenbuch der Welt konnte sie von den dunklen Gedanken in ihrem Kopf abbringen.
Sie schlüpfte in alte Pantoffeln, die sie schon in Malfoy Manor immer getragen hatte und zog den Pullover ein wenig enger um ihren Körper, den sie zum Schlafen angehabt hatte und sah einen Augenblick zur Seite, ehe sie hinüber zur Tür gehen wollte. Sie blieb stehen. Unerwartet hatte sie in den Spiegel gesehen und ihren Körper betrachtet, war daran hängen geblieben und sah ihn sich nun einen Moment lang mit gerunzelter Stirn an, ehe sie langsam mit der Hand unter ihren Pulli fuhr und ihn ein wenig anhob.
Ihr Bauch sah immer noch so aus wie vor ein paar Wochen. Keine Veränderung. Sie konnte nicht einmal die kleinste Beule entdecken. Roel schluckte und ließ den Stoff wieder nach unten fallen, ehe sie den Kopf schüttelte, nur um einfach den Raum zu verlassen. Es war dumm sich darüber Gedanken zu machen, vor allem jetzt, da sie es sich noch gar nicht lohnte sich zu sorgen.
Sie hastete stattdessen schnell nach unten, wollte eigentlich nur kurz etwas zu Essen holen, damit sie es dann wieder auf ihr Zimmer nehmen konnte, aber als sie unten ankam blieb sie abermals stehen, mit der Hand am Türrahmen der Küche und dem Blick auf einem Korb, welcher vor ein paar Tagen schon einmal mit Brötchen gefüllt gewesen war.
Verwirrt sah sie sich um, entdeckte Kenny gegenüber im Wohnzimmer und sah ihn mit geöffnetem Mund an. "Was hast du…?", fragte sie leise und ließ ihre Hand langsam vom Türrahmen gleiten, ehe sie schlaff neben ihrem Körper hinunter hing. Noch bevor sie dagegen ankämpfen konnte rollten Tränen ihre Wangen hinunter und sie fing an leise zu schluchzen.
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Kenny Anderson
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Di Okt 20, 2015 1:15 am

Als Kenny Roels Stimme hörte, versteifte er sich ein bisschen. Er war immer noch nicht davon überzeugt, dass diese dumme Wiederholung ihres Friedensangebots eine gute Idee gewesen war. Er machte einfach weiter damit, den Schimmel von den Wänden zu kratzen, als sie einfach nicht weiter redete. Er fragte sich, ob sie wieder gegangen war und drehte sich langsam um. 
Aber das Zimmer war nicht leer. Roel war immer noch da und Kenny sah, warum sie auf einmal so ruhig gewesen war. Ihr ganzes Gesicht war voller Tränen. 
Einen Moment lang starrte er sie einfach nur an, bevor er kurz zur Treppe sah und dann wieder zu ihr. Er wusste nicht, was er tun sollte. Verdammt nochmal, er kam doch nicht einmal mit Menschen klar, wenn sie sich normal verhielten. 
Noch einmal sah er einen Moment lang zur Treppe und schloss dann für einen Augenblick die Augen. Er hatte den ganzen letzten Abend damit verbracht, über diese Yaxley Geschichte nachzudenken. Und zum ersten Mal seit Jahren war ihm klar geworden, dass die Roel, die er in der Schule gekannt hatte, trotz allem dieselbe war wie die, die hier mit ihm in diesem Haus wohnte. Irgendwann hatte er das vergessen. So wie er sein ganzes altes Leben vergessen hatte, bis Jack aufgetaucht war. 
Er seufzte und ging dann langsam auf sie zu. Aber auch als er vor ihr stand, hatte er keine Ahnung was er sagen sollte. "Das wird schon wieder",murmelte er, weil ihm sonst nichts einfiel und sah sie etwas hilflos an. "Sollen wir uns hinsetzen und frühstücken?",fügte er nach einer Weile hinzu und nickte in Richtung Küche.
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Di Okt 20, 2015 1:34 am

Dass ihre Tränen mit diesen Worten nicht aufhörten, sollte Kenny wohl auch klar gewesen sein. Dennoch fühlte sich Roel automatisch sogar ein wenig schlechter, als sie nicht sofort damit aufhören konnte. Sie wollte nicht, dass er sich um sie kümmern musste. Sie wollte nicht mehr so erbärmlich und emotional sein. Das war nicht sie. Das war nicht ihr neues Ich, das sie seit zwei verdammten Jahren pflegte. Das war die alte Roel, die schwache Roel, die sich von Yaxley hatte vergewaltigen lassen.
Roel wischte sich grob über ihre Augen, schluchzte ein letztes Mal in ihre Pulloverärmel, ehe sie leicht nippte, verdeckte ihr Gesicht dabei für einen Moment, ehe sie sich dann rasch von Kenny abwandte und in die Küche hinein ging, um sich dort an den Tisch zu setzen.
"Danke", sagte sie leise und sah auf die Brötchen und die Aufstriche, die auf dem Tisch verteilt waren. Er hatte sogar Tee gemacht.
Sie sah zu ihm hinüber und sah ihn einen Moment lang mit geöffnetem Mund an, während die Verzweiflung in ihren Blick noch immer nicht verlassen hatte.
"Aber… Tut mir Leid - eigentlich hättest du das nicht tun müssen. Ich muss dich wahnsinnig nerven mit meinem ganzen Geheule und diesem dämlichen Haus und… dass du hier sein musst. Ich hatte Barty gesagt, dass ich allein klar komme, ich hatte es ihm gesagt…" Sie sah auf ihren Teller und schwieg für einen Moment, ehe sie sich wortlos eines der Brötchen nahm und es monoton begann mit dem Messer aufzuschneiden. "Ich kann auch mit ihm reden, wenn du willst. Vielleicht kannst du ja dann gehen."
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Di Okt 20, 2015 1:44 am

Kenny hörte ihr mit hochgezogenen Augenbrauen zu. "Was willst du jetzt hören?",fragte er trocken, bevor er sich ebenfalls noch ein Brötchen nahm und anfing, Marmelade darauf zu schmieren. "Und ganz davon abgesehen wird Barty mich nicht zurück nach Malfoy Manor lassen. Nicht, bevor die Sache mit Jack durch ist." Er verzog kurz das Gesicht, als er wieder daran erinnert wurde, dass er nicht an seinen Bruder denken durfte und redete dann weiter: "Ich denke, er vertraut uns beiden in diesem Punkt nicht. Also werde ich so oder so nirgendwo hingehen. Ich bin nicht nur wegen dir hier, keine Sorge."
Er biss in sein Brötchen und sah einen Moment aus dem Fenster auf die immer noch grauen Felder und den Regen, der unablässig vom Himmel fiel. Erst nach einer Weile fügte er hinzu: "Und falls es dich beruhigt, dein Geheule ist um einiges weniger nervig, als dein arrogantes Schweigen. Ehrlich, du gehst mir gerade nicht einmal halb so viel auf den Sack wie die ganzen letzten Jahre. "
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Di Okt 20, 2015 1:52 am

Roel sah ihr Brötchen eine Weile an, während Kenny seine Aufmunterungsversuche sofort wieder zerstörte. Ihr ging zwar nicht mehr so dreckig wie vorher, aber sie eigentlich hätte sie trotzdem gleich wieder anfangen können zu heulen. Schließlich hatte er recht. Er war nicht da oder aß mit ihr zu Frühstück weil er sie irgendwie mochte. Er wollte sich wahrscheinlich sein schlechtes Gewissen wegen ihres vorbereiteten Essen lindern und es irgendwie wieder gut machen. Wahrscheinlich damit sie quitt waren.
Lustlos biss Roel in ihr Brötchen und schluckte genauso langsam wie sie es gekaut hatte. Ihr Blick wanderte für einen Moment ebenfalls nach draußen über die nebligen Felder, ehe sie beschloss, dass es nichts brachte einen weiteren Tag dumpf aus dem Fenster zu starren und stattdessen zu Kenny hinüber blickte, ihm dabei allerdings nicht in die Augen sah.
"Okay", murmelte sie schließlich, "Heißt ich kann mit dir reden? Ist das okay für dich?" Sie sah ihn einen Moment lang an, wagte es sogar in seine Augen zu sehen, blickte dann allerdings wieder weg. Roel hatte nicht gewollt, dass er dachte, dass sie es sarkastisch gemeint hätte. Sie wusste nicht, was sie tun sollte und was in Ordnung war. Immerhin fühlte sie sich wieder so lächerlich wie in Hogwarts, nachdem was gestern passiert war. Er hatte gesehen wie sehr die Angst vor Yaxley sie noch immer lähmte und ehrlich gesagt machte ihr das Angst. "Bitte erzähl niemandem von… ihm."
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BeitragThema: Re: Rewrite Klappe 6.2 - Roel, Kenny & Baylee   Di Okt 20, 2015 2:05 am

Nun zeigte sein Blick nur noch Verwirrung. Er fragte sich einen Moment, ob sie ihn verarschen wollte. Ob sie mit ihm reden durfte? Was sollte das jetzt wieder? Er hoffte, dass sein fragender Blick Antwort genug war. Und anscheinend begriff sie es tatsächlich. Zumindest redete sie weiter und Sam verkrampfte sich ein bisschen. Er biss noch einmal in das Brot und meinte dann leise: "Du weißt hoffentlich, dass ich das nicht tun würde."
Er verdrängte diese Tatsache eigentlich immer, aber trotz allem gab es eine Tatsache, für die er Roel bis heute ein dankbar war. Sie hatte gewusst, was Caleb getan hatte und trotzdem hatte sie ihn nie darauf angesprochen. Sie hatte es nie zum Thema gemacht und es nie dazu missbraucht, ihn fertig zu machen. Gut, jetzt wusste er warum. Aber trotzdem würde er es bei ihr genau gleich halten. Ganz davon abgesehen, dass er das sowieso getan hätte.
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